Simon Boccanegra

Simon Boccanegra: Tamar Iveri, Andrzej Dobber Simon Boccanegra: Vitalij Kowaljow, Andrzej Dobber Simon Boccanegra: Stefano Secco, Andrzej Dobber, Chor der Bayerischen Staatsoper
Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave (1857), Neufassung von Arrigo Boito (1881)

Oper in einem Prolog und drei Akten (fünf Bildern)
Obwohl es in der Stadt Genua keine Rolle mehr spielen sollte – der Doge wird vom Volk gewählt – ist altes Parteiendenken zwischen Patriziern und Plebejern an der Tagesordnung. Doch in der Person Simon Boccanegra scheint ein Ausgleich möglich. Er wird zum Dogen gewählt. Allein: auch er gerät in den Strudel tragischer familiärer Schicksalsschläge und Machtspiele.

Es ist Verdis brüchigstes Werk, dunkel in allen Farben, schwermütig in den Gefühlen, brutal die Szenen in der Öffentlichkeit wie im Privaten – und doch voll vom Drang nach Liebe und Freiheit. Über 20 Jahre mussten von der erfolglosen Uraufführung 1857 vergehen, ehe er eine grundlegende Überarbeitung vornahm und mit dem neuen Librettisten Arrigo Boito dem Werk eine neue Form gab. Doch im Vergleich zu seiner Trilogia populare lastete dem Werk lange der Ruf der Unzugänglichkeit an. Zu Unrecht! Verdi meinte: „Das Stück ist düster, weil es düster sein muss, aber es ist fesselnd!“

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Neuinszenierung

 
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