Hacking Wagner

Szene aus 'Hacking Wagner' Szene aus 'Hacking Wagner' Szene aus 'Hacking Wagner'

Mit dem Ausdruck „hacken“ ist das Aufbrechen eines Codes gemeint: etwas entschlüsseln und eigenwillig neu zusammensetzen, eine Art reverse engineering, um den ursprünglichen Zweck zu entkräften. In diesem Stück, Hacking Wagner, übernehmen wir es – die Darsteller und das Produktionsteam aus israelischen und deutschen Künstlern – bestimmte Bilder, Symbole, Phänomene, Ideen, soziale Grundsätze, heilige Kühe und all die „evidenten“ Dinge zu hacken, jene geistigen Gewohnheiten, die wir der Willkür Einzelner und generationenlanger institutioneller Trägheit verdanken.

Das Stück vereint unterschiedliche persönliche Assoziationen. Es verbindet einzelne Aspekte des kollektiven Unterbewusstseins in Bezug auf die Wagner-Frage und diese merkwürdige jüdisch-deutsche Liebesbeziehung, die es vor dem Krieg, vor den Zeiten des Holocausts und bevor diese Höllenfahrt losging, gab; eine angespannte Affäre, die sich aus Liebe und Hass nährt und die bis zum heutigen Tag Bestand hat. 

Auszüge aus Saar Magals Text im aktuellen MAX JOSEPH

Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft zur Förderung der Münchner Opernfestspiele.

Partner des Rund-um-den-Ring-Programms
 
Termin

Münchner Opernfestspiele 2012
Sonntag, 29. Juli 2012
Haus der Kunst, Westflügel
20.00 - ca. 20.00 Uhr
€ 28.-/€ 10.- (ermäßigt)
Freier Verkauf
Besondere Ermäßigung für das Programm Junges Publikum
 


Konzept und Choreographie Saar Magal
Raum und Objekte Amit Drori
Komposition Moritz Gagern
Video Benjamin Krieg
Kostüme Claudia Gall
Licht Michael Bauer
Dramaturgie Olaf A. Schmitt

Mit Ulrike Etzold, Lee Meir, Zufit Simon, Eva Svaneblom; Dor Mamalia, Andreas Merk