Peter Eötvös (Musik),
Albert Ostermaier (Text)
Komisch-utopische Oper in zwölf Bildern
Lucifer führt Adam und Eva durch eine Welt voller Konflikte, Missverständnisse und Ungewissheiten – eine Welt zwischen Spiel, Virtualität und Science-Fiction. Obwohl er alles zu lenken scheint, steht am Ende Lucifers Existenz auf dem Spiel: Das Böse löst sich von seiner Figur und diffundiert. Damit wird die Tragödie des Teufels auch zur Tragödie des Menschen, der das Böse nicht mehr zuordnen kann und es in sich selbst vorfindet.
Albert Ostermaiers Libretto holt den „ungarischen Faust“, Imre Madáchs Nationaldrama
Die Tragödie des Menschen, ins 21. Jahrhundert. Der Text des bedeutenden deutschen Dramatikers wird von Peter Eötvös vertont. Der ungarische Komponist und Dirigent zählt zu den wichtigsten Musikern unserer Zeit, seine Bühnenwerke wie
Drei Schwestern,
Angels in America und jüngst
Love and other demons werden weltweit erfolgreich aufgeführt.
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper
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