Trouble in Tahiti

Leonard Bernstein: Trouble in Tahiti. Beth Clayton, Rodney Gilfry Leonard Bernstein: Trouble in Tahiti. Rodney Gilfry, Statisten Trouble in Tahiti. R. Gilfry, B. Clayton, M. Becker, J. Behrens, A. Brower, T. Boyce
Leonard Bernstein
Mit dem Vorspiel „Bevor der Ärger richtig losgeht…“
Musik David R. Coleman
Texte Die Goldenen Zitronen, Angeschissen, F.S.K., Tolerantes Brandenburg
„Niemals aufhören zu lächeln“, so lautet die Partituranweisung Leonard Bernsteins für das Jazztrio, das die Handlung von „Trouble in Tahiti“ auf ironisch-lustvolle Weise kommentiert. Immer lächeln – auch ein Sinnbild für das Tragische, das den beiden Protagonisten, dem Paar Dinah und Sam, innewohnt: Nach außen hin  leben sie den amerikanischen Traum, gut situiert, im Vorstadthaus mit Garten und Kind, doch im Innern ist von der Idylle nichts zu spüren. Ihre Beziehung ist geprägt von Streit und Vereinzelung. Am Ende steht die Sprachlosigkeit. Anstatt sich auszusprechen, gehen sie in den Kinofilm „Trouble in Tahiti“.

Bernsteins 1952 uraufgeführte Kurzoper ist formal ein aufregendes Zwitterwerk: Songhaftes steht neben Ariosem, elegant jazzige Passagen neben mitreißend karibischen Rhythmen. Im Cuvilliés-Theater ist das Werk erstmals in einer eigens für München erstellten Fassung zu hören.

 
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