Das Rheingold

Das Rheingold: Ensemble und Statisterie Das Rheingold: Egils Silins (Wotan), Elisabeth Kulman (Fricka) Das Rheingold: Okka von der Damerau, Eri Nakamura, Angela Brower (Rheintöchter)
Richard Wagner
Dichtung vom Komponisten

Vorabend des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"
Die unberührte Magie der Es-Dur-Klänge in den ersten Takten des Rheingold währt nicht lange. Stattdessen entsteht eine Welt, die fünfzehn Musikstunden später ihren eigenen Untergang nicht aufhalten kann. In dieser Welt verstößt man gegen die Natur und will sich nicht an Gesetze halten. Gier, Macht, Fluch herrschen vor. Alberich stiehlt den Rheintöchtern das Gold, knechtet seine Arbeiter und riecht die Weltmacht. Diese beansprucht Wotan für sich und raubt gemeinsam mit Loge Ring, Gold und Tarnhelm. Sein Bauprojekt will er mit der Existenzgrundlage für seine Götterfamilie bezahlen – die Gattin wehrt sich. Den verfluchten Ring muss Wotan den beiden Riesen überlassen, neiderfüllt bringt der eine den anderen um. Der Glanz der Götterburg erstrahlt erst nach dem Gewitter, für Loge liegt die Burg bereits auf dem Weg zum Ende.

Im 1869 am Münchner Nationaltheater uraufgeführten Vorabend der Tetralogie verstricken sich die Fäden, verliert das Wasser seinen Glanz und verdunkeln sich die Wolken.

In deutscher Sprache mit Übertiteln

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Besetzungen

Musikalische Leitung Kirill Petrenko
Inszenierung Andreas Kriegenburg
Bühne Harald B. Thor
Kostüme Andrea Schraad
Licht Stefan Bolliger
Choreographie Zenta Haerter
Dramaturgie Miron Hakenbeck
Marion Tiedtke

Wotan Thomas J. Mayer
Donner Levente Molnár
Froh Dean Power
Loge Burkhard Ulrich
Alberich Tomasz Konieczny
Mime Andreas Conrad
Fasolt Günther Groissböck
Fafner Christof Fischesser
Fricka Elisabeth Kulman
Freia Golda Schultz
Erda Okka von der Damerau
Woglinde Hanna-Elisabeth Müller
Wellgunde Jennifer Johnston
Floßhilde Nadine Weissmann



Bayerisches Staatsorchester