Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni
Das Volk im Blutrausch: Die öffentliche Köpfung eines weiteren Freiers der Herrscherin steht bevor. Denn Prinzessin Turandot will niemals einem Mann gehören. Darum muss jeder, der sie heiraten will, drei Rätsel lösen. Wer dies nicht schafft, bezahlt mit seinem Leben. Ein unbekannter Prinz, abgestoßen von Turandots Grausamkeit, doch angezogen von ihrer Schönheit, geht dieses lebensgefährliche Risiko erneut ein – und löst die Rätsel. Doch hat er dadurch die eiskalte, männermordende Herrscherin zur Liebe erweckt und den Grausamkeiten ein Ende gesetzt?
Turandot ist Giacomo Puccinis letzte Oper. Er starb zu einem Zeitpunkt, an dem er über ein bis dahin ungelöstes dramaturgisches Problem mit der Komposition ins Stocken geraten war: Die Prinzessin sollte ein Gegenentwurf zum Antifeminismus des Fin de siècle werden. Doch wie sollte er die Verwandlung der Männermordenden zur Liebenden umsetzen? Puccini hinterließ die finale Liebesszene zwischen Turandot und Calaf unvollendet.
In italienischer Sprache mit deutschen Überiteln
gefördert durch
Termin
| Donnerstag, 22. November 2012 |
| Nationaltheater |  | | 19.00 - ca. 21.45 Uhr | | Dauer: 2 Stunden 45 Minuten (2 Pausen) |  | | Preise K | | Freier Verkauf und Serie 13 |
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BesetzungMusikalische Leitung
Marco ArmiliatoInszenierung
Carlus Padrissa – La Fura dels BausBühne
Roland OlbeterKostüme
Chu UrozVideo
Franc AleuLicht
Urs SchönebaumDramaturgie
Andrea Schönhofer
Rainer KarlitschekChor
Sören EckhoffLa principessa Turandot
Iréne TheorinL'imperatore Altoum
Ulrich ReßTimur, Re tartaro spodestato
Alastair MilesIl principe ignoto (Calaf)
Yonghoon LeeLiù
Serena FarnocchiaPing
Markus EichePang
Alexander KaimbacherPong
Emanuele D'AguannoUn mandarino
Goran Jurić Il principe di Persia
Francesco PetrozziBayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper
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