Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere

Nacho Duato: Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere Nacho Duato: Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere Nacho Duato: Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere
Nacho Duato
Musik von Johann Sebastian Bach

Bach trifft Ballett. Das Bayerische Staatsballett verleiht den stimmungsvollen Kompositionen Johann Sebastian Bachs einen virtuosen tänzerischen Ausdruck. Die Choreographie „Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere“ entstand 1999 in Weimar im Rahmen des Programms der Kulturhauptstadt Europas. Sie ist inspiriert vom Leben und Werk Johann Sebastian Bachs und erschließt dessen Musik in der Sprache des zeitgenössischen Tanzes.

Der spanische Starchoreograph Nacho Duato hat die kraftvoll-barocken Kompositionen Bachs, darunter Ausschnitte aus den Brandenburgischen Konzerten, Violin- und Cellosonaten sowie Orgelkonzerte, in eine reiche, organisch fließende Bewegungssprache übersetzt. Musik wird sichtbar gemacht. Die Tänzer verkörpern dabei neben der Hauptpartie des begnadeten Komponisten alle Arten von Instrumenten, musikalischen Phrasen und kompositorischen Elementen. In 23 Sequenzen durchläuft das Ensemble den künstlerischen Schaffensprozess Johann Sebastian Bachs und setzt ihn mit den prägenden Stationen seines Lebens in Beziehung. Kostüm- und Szenenwechsel vereinen sich mit der Vielfalt an Stimmungen und Atmosphären in den ausgewählten Werken Bachs.

Nacho Duato hat sich bewusst dafür entschieden, die Musik nicht von einem Orchester spielen zu lassen, um - analog zum Titel - die Vielfalt verschiedener künstlerischer Interpretationen einzelner Musiker, Dirigenten und natürlich Tänzer zu wahren und zu verdeutlichen, dass jeder Abschnitt des Lebens anders ist, als der vorhergehende. Wie hörbar kann Stille sein und bedeutet ein leerer Raum vielleicht etwas anderes als Leere?



 
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