Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave (1857), Neufassung von Arrigo Boito (1881)
Oper in einem Prolog und drei Akten (fünf Bildern)
Obwohl es in der Stadt Genua keine Rolle mehr spielen sollte – der Doge wird vom Volk gewählt – ist altes Parteiendenken zwischen Patriziern und Plebejern an der Tagesordnung. Doch in der Person Simon Boccanegra scheint ein Ausgleich möglich. Er wird zum Dogen gewählt. Allein: auch er gerät in den Strudel tragischer familiärer Schicksalsschläge und Machtspiele.
Es ist Verdis brüchigstes Werk, dunkel in allen Farben, schwermütig in den Gefühlen, brutal die Szenen in der Öffentlichkeit wie im Privaten – und doch voll vom Drang nach Liebe und Freiheit. Über 20 Jahre mussten von der erfolglosen Uraufführung 1857 vergehen, ehe er eine grundlegende Überarbeitung vornahm und mit dem neuen Librettisten Arrigo Boito dem Werk eine neue Form gab. Doch im Vergleich zu seiner Trilogia populare lastete dem Werk lange der Ruf der Unzugänglichkeit an. Zu Unrecht! Verdi meinte: „Das Stück ist düster, weil es düster sein muss, aber es ist fesselnd!“
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
NeuinszenierungKoproduktion mit der English National Opera London
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Vorstellungen: Freitag, 12. Juli 2013, 19.00 Uhr Montag, 14. April 2014, 19.00 Uhr Donnerstag, 17. April 2014, 19.00 Uhr Montag, 21. April 2014, 19.00 Uhr Donnerstag, 24. April 2014, 19.30 Uhr |
Besetzungen
Musikalische Leitung
Bertrand de Billy Inszenierung und Bühne
Dmitri Tcherniakov Kostüme
Elena Zaytseva Licht
Gleb Filshtinsky Chöre
Sören Eckhoff
Simon Boccanegra
Zeljko Lucic 12. Juli 2013
George Gagnidze 14./17./21./24. Apr. 2014 Amelia Grimaldi
Krassimira Stoyanova Jacopo Fiesco
Vitalij Kowaljow Gabriele Adorno
Ramón Vargas 12. Juli 2013
Stefano Secco 14./17./21./24. Apr. 2014 Paolo Albiani
Levente Molnár Pietro
Goran Jurić Capitano
Joshua Stewart Dienerin der Amelia
Iulia Maria Dan
Bayerisches Staatsorchester
Chor der Bayerischen Staatsoper
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