Idomeneo - Weitere Infos
Wolfgang Amadeus Mozart
Giambattista Varesco
Uraufführung am 29. Januar 1781 am Hoftheater München
Auch darüber hinaus markiert „Idomeneo“ einen Wendepunkt in Mozarts Opernschaffen. Er erreicht hier eine neue Qualität von dynamischen Charakteren und verhilft den Darstellern zu theatralischer Wahrhaftigkeit:
Idomeneo, griechischer Krieger und vom Kampf Gezeichneter, erkennt in der Liebe zu seinem Sohn die Widersprüchlichkeiten des Krieges; Ilia, Überlebende des trojanischen Völkermordes, überwindet den Hass gegenüber dem Feind und gesteht Idamante ihre Liebe; Idamante, der den Krieg nicht kennt, versteht schließlich das scheinbar lieblose Verhalten seines Vaters; Elettra, eigentlich selbst Exponentin der Sieger, kann ihren Hass nicht überwinden, gelangt jedoch zu der Einsicht, dass es im Krieg nur Verlierer geben kann.
Zur Wiedereröffnung des Cuvilliés-Theaters wird Mozarts Münchner Meisterwerk an seinem Uraufführungsort neu inszeniert.

