Mit Ambrogio Maestri hat man einen Italiener der Spitzenklasse verpflichtet.
Matthias Bieber, tz, 14./15.02.2009
Nabuccos Tochter Fenena hat nur eine einzige Arie zu singen. Daniela Sindram bewältigte sie mit inniger Empfindung. Für den Tenor ist Verdi leider gar nichts eingefallen – schade, denn Aleksandrs Antonenko machte als Ismaele Appetit auf mehr. Giacomo Prestia sang den Hohepriester Zaccaria so, wie es sich gehört, mit samtener Bass-Stimme, makellos.
Volker Boser, Abendzeitung, 30.01.2008
Am Pult des Bayerischen Staatsorchesters stand Frankfurts Noch-Generalmusikdirektor Paolo Carignani. Er schient sich beim Eliteorchester äußerst wohl zu fühlen, ließ es, je nach Vorschrift, melodisch geschmeidig, dramatisch anspringend, auch schon mal knallig und gern zügig aufspielen.
Gerhard Rohde, FAZ, 30.01.2008