Rigoletto - Pressestimmen
Rigoletto
Giuseppe Verdi
Francesco Maria Piave
Premiere am 21. Februar 2005 im Nationaltheater München
Für ihren "Rigoletto" stützt Dörrie sich auf Filme wie "Planet der Affen", "King Kong", "Krieg der Sterne". Großartige Projektionen lassen aus der Unendlichkeit Himmelskörper und kosmische Lichterscheinungen an der Bühne vorbeiziehen. Klaus Georg Koch, Berliner Zeitung, 23.02.2005
Die sichere Personenführung von Dörrie, die fantasievollen Kostüme und die grandiose sängerische Leistung von Diana Damrau als Gilda und Tito Beltrán als Herzog von Mantua sorgten für Spannung und musikalischen Hochgenuss.
dpa-Meldung, Frankfurter Rundschau Online, 22.02.2005
Dabei sind die Bilder dieses "Rigoletto" oft ausgesprochen schön. Doris Dörrie und ihr Bühnen- und Kostümbildner Bernd Lepel lassen im Hintergrund Sterne funkeln und fremde Planeten vorüberziehen; Gilda entsteigt einer Art sakralen Raumkapsel, der Herzog zieht sich mit ihr in eine überdimensionale Liebestruhe zurück, während sich darum herum glitzernde Figuren um sich selbst drehen und dabei kurze Blitzlichter in den Zuschauerraum werfen.
Susanne Benda, Stuttgarter Nachrichten, 23.02.2005
Solche Raumflugsequenzen finden sich in fast jedem SF-Film, in "2001", in der "Star Wars"- wie in der "Raumschiff Enterprise"-Serie. Und es verdient festgehalten zu werden: hier merkt man die Arbeit eines Filmausstatters: technisch sind diese Projektionen, die sich durch die ganze Inszenierung bis zum Schluss hindurchziehen, erstklassig. Kein Planetarium oder IMAX-Kino bietet Besseres.
Wolf-Dieter Peter, Bayern 4 Klassik "Live aus dem Münchner Nationaltheater", 21.02.2005