Helden - Biographien

Helden. LukᚠSlavický. ©Charles Tandy Helden. Emma Barrowman, LukᚠSlavický. ©Wilfried Hösl Helden. Ensemble. ©Wilfried Hösl

Helden

Terence Kohler

Choreographie von Terence Kohler
Musik von Lera Auerbach und Alfred Schnittke
Neuproduktion

Nationaltheater

Freitag, 10. Mai 2013

Choreographie und Inszenierung


Terence_Kohler.©Sascha Kletzsch
Terence Kohler

Terence Kohler wurde 1984 in Sydney, Australien geboren. Vielseitig musisch interessiert - er erhielt Klavier- und Kompositionsunterricht - verschrieb er sich noch in seiner Heimat Australien ganz dem Tanz und kreierte dort bereits Tanzstücke, mit denen er auf sich aufmerksam macht. Als Achtzehnjähriger kam er 2002 an die Akademie des Tanzes in Mannheim. Hier förderte Birgit Keil nachdrücklich seine tänzerische und choreografische Begabung, nicht zuletzt durch ein Stipendium ihrer Tanzstiftung. Es entstanden eine erste Fassung von "just before falling" und "Intermezzo for 20". Als Ergebnis seiner Zusammenarbeit mit der Tanzstiftung Birgit Keil und dem HypoVereinsbank Media Forum "Kunst auf der Baustelle" kreierte er 2003 das Ballett "Elevation". Im Herbst 2003 erarbeitete er eine erweiterte Fassung seines Balletts "just before falling" für das Karlsruher Ballettensemble. Im selben Jahr kreierte er sein erstes Handlungsballett "Writing the Light - der Lebenstanz" für die Mannheimer Akademie des Tanzes.

Mit Beginn der Spielzeit 2004/2005 wurde Terence Kohler als Tänzer und Choreograf ans Badische Staatstheater engagiert. Im April 2005 kam sein Ballett "in the near distance" in Karlsruhe zur Uraufführung und im Mai 2005 hat "Intermezzo for 20" im Opernhaus des Badischen Staatstheaters Premiere. Mit diesem Werk gastierte die Company im Oktober desselben Jahres im Rahmen der Terpsichore-Gala V auch beim Bayerischen Staatsballett in München. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Tanzstiftung Birgit Keil kreierte Kohler 2005 das Auftragswerk "transcended - in a movement and a half". Mit "Anna Karenina", nach dem Roman von Lew N. Tolstoi, kam im Mai 2006 am Badischen Staatstheater sein erstes abendfüllendes Handlungsballett zur Uraufführung; es folgte im Mai 2007 "Die Tempeltänzerin", seine Version von "La Bayadère" nach Marius Petipa. Zur Lichtinstallation der Künstlerin rosalie kreierte Kohler im Oktober 2007 seine Choreografie zu Wolfgang Rihms "Étude d’après Séraphin" beim Festakt zum zehnjährigen Jubiläum des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe. Im November desselben Jahres wurde "just before falling" von der West Australian Performing Arts Academy in Perth aufgeführt. Als Tänzer des Ballettensembles von Karlsruhe wirkte Terence Kohler u.a. in Choreografien von William Forsythe, Jorma Uotinen, Philip Taylor, Peter Wright und Renato Zanella mit und war als Mercutio in Kenneth MacMillans "Romeo und Julia" zu erleben.

Im April 2007 wurde er mit dem Deutschen Tanzpreis "Zukunft" für Choreografie ausgezeichnet. Wie bereits im Jahrbuch 2006 der Fachzeitschrift ballettanz mit einer Nennung, nominierten mit Wiebke Hüster (FAZ), Jochen Schmidt und Bettina Trouwborst im Jahrbuch 2007 nun drei Ballettkritiker Terence Kohler als bemerkenswerten Nachwuchschoreografen.

Mit Ende der Spielzeit 2007/ 2008 löste sich Kohler vom Karlsruher Ensemble und wagte mit der Uraufführung seines Balletts Once Upon an Ever After für das Bayerische Staatsballett – im Dezember 2008 im Rahmen des Abends 100 Jahre Ballets Russes - den Schritt in eine Karriere als freier Choreograph. Der Erfolg war, wenn nicht unerwartet, so doch verblüffend einhellig, die Reaktionen bei Publikum und Presse fielen enthusiastisch aus. Für das Königliche Ballett von Flandern in Antwerpen kreierte er dann 11:11, ein Werk, das ihm eine Nominierung für die beste Choreographie beim Prix Benois 2010 einbrachte.

Ivan Liška schuf mit Beginn der Spielzeit 2009/2010 für Kohler die Position eines „choreographer in residence“, die es ihm ermöglichte, kontinuierlich mit dem Bayerischen Staatsballett zu arbeiten. Kohler wählte als choreographisches Projekt der Saison die Uraufführung der Série Noire – ein choreographischer Krimi und kreierte außerdem ein kürzeres Werk für die Terpsichore-Gala-Abende IX und X im Rahmen der Ballettfestwochen 2010 zum 3. Satz des ersten Klavierkonzertes von Saint-Saens, mit dem Titel ONE:third. Fast parallel dazu schuf er im April 2010 für das Chinesische Nationalballett in Peking Take Your Time zu der Musik „Am Rande des Abgrunds“ von Sofia Gubuidulina und „A Cello Prelude“ von Lera Auerbach.
In der Spielzeit 2010/2011 wurde Terence Kohler eine weitere Uraufführung in die Hände gelegt. Mit Daphnis und Chloé setzte er sich mit der Musik Maurice Ravels auseinander. 

Raum, Kostüme


rosalie
rosalie
wurde 1953 in Gemmrigheim nahe Stuttgart geboren und studierte zunächst Germanistik und Kunstgeschichte. 1975 begann sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Malerei, Grafik und Plastisches Arbeiten zu studieren. Ab 1977 war sie Schülerin von Prof. Jürgen Rose.
Seit 1979 ist rosalie als Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper, Schauspiel, Ballett und Film tätig und stellt als freischaffende Künstlerin experimentelle Raum- und Figurenkonzepte aus, in denen sie Alltagsgegenstände verfremdet, in neue Kontexte stellt.
1988 erhielt sie den 1. Preis für das beste Bühnenbild der 1. Münchner Biennale für neues Musiktheater (Leijla und Mecnun).
rosalies „unaufhaltsamer schöpferischer Impuls lässt aus dem unergründlichen Fundus von Alltagsgegenständen, Industriematerialien und Farben immer wieder neue, spektakuläre und provokante Ideenwelten der Fantasie entstehen“.
Spätestens seit Ihren visionären Bühnenräumen für den „Ring des Nibelungen“ der Bayreuther Festspiele von 1994 – 98 ist rosalie einem internationalen Publikum bekannt.
Zentrale Arbeiten für die Ballettbühne schuf sie vor allem für die Produktionen des 2004 gestorbenen Leipziger Ballettdirektors und Choreografen Uwe Scholz, mit dem sie eine lange Freundschaft verband.
Seit 1995 ist sie außerdem Professorin für Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Sie hält Vorträge bei internationalen Symposien und leitet Meisterklassen für Bühnenbild in Bayreuth, Dresden, Salzburg und Weimar.

Licht


Christian Kass
Christian Kass
Christian Kass, geboren in Frankfurt, studierte Bühnenbild in Salzburg. 1990 wurde er an die Bayerische Staatsoper engagiert und ist seit 1997 Beleuchtungsmeister. 1992 arbeitete er als persönlicher Assistent von Günther Schneider-Siemssen an der Sommerakademie in Salzburg und entwickelte 1995 eine Licht- und Multimediainstallation für das Mozarteum im Mozart-Haus. 1996 schuf er das Lichtdesign für Rigoletto in der Arena di Verona und arbeitete 1999 bei Kenneth MacMillans Manon zum ersten Mal als Lichtdesigner für das Bayerische Staatsballett. Neben zahlreichen Arbeiten für die Heinz-Bosl-Stiftung folgten das Lichtdesign für die Staatsballett-Produktionen von Raymonda, Brahms-Schönberg Quartett, Dornröschen, Die Silberne Rose und Le Corsaire. Lichtdesign an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Rigoletto.

Musik


Lera Auerbach
Komponistin


Lera Auerbach wurde in Chelyabinsk, Russland geboren. Nachdem sie mit nur 12 Jahren ihre erste Oper schrieb, wurde sie 1991 auf eine Konzert Tournee in die USA eingeladen. Anschließend absolvierte sie ihr Musik Studium mit Schwerpunkt Klavier und Komposition an der Juilliard School in New York. Lera Auerbach erhielt bereits den prestigeträchtigen Hindemith Preis des Musikfestivals Schleswig-Holstein sowie den Deutschlandfunk Förderpreis. Des Weiteren wurde  sie zum Paul and Daisy Soros Fellow ernannt, sowie vom World Economic Forum im schweizerischen Davos als Young Global Leader ausgewählt. 2012 erhielt sie für Ihre Arbeit an John Neumeiers  Die kleine Meerjungfrau den ECHO Klassik in der Kategorie beste DVD-Aufnahme des Jahres.

Als meisterhafte Pianistin und Komponistin zählt Lera Auerbach heute zu den begehrtesten kreativen Köpfen der Szene. Ihre kühnen, einfallsreichen und atmosphärisch dichten  Kompositionen werden von hochrangingen  Musikern, Dirigenten, Choreographen und Opernhäusern weltweit aufgeführt. Ihre einzigartig persönlichen Interpretationen des Standard Keyboard Repertoires machen sie außerdem zu einem absoluten Publikumsliebling. Auerbach tritt regelmäßig als Solistin in großen Konzerthallen auf – zu Ihrem veröffentlichen Werken zählen mittlerweile mehr als 90 Opern, Ballette, Symphonien und Kammermusikstücke.

Musik


Alfred Schnittke
Komponist 


Alfred Schnittke wurde am 24. November 1934 in Engels an der Wolga in der ehemaligen Sowjetunion  geboren.  1946 begann er seine musikalische Ausbildung in Wien, wo sein Vater als Journalist und Dolmetscher arbeitete. Zwei Jahre später zog er mit seiner Familie nach Moskau, wo Schnittke weiter Klavier studierte und sein Chordirigat Diplom erhielt. Von 1953 bis 1958 absolvierte er sein Musik Studium (Counterpoint und Komposition) bei  Yevgeny Golubev und Nikolai Rakov am Moskauer Konservatorium.  1961  beendete Schnittke hier auch sein höheres Studium in Komposition erfolgreich.
Ein Jahr später nahm Schnittke einen Lehrauftrag am Moskauer Konservatorium im Fach Instrumentation an. Ab 1972 verdiente er seinen Lebensunterhalt mit Filmmusik und schuf bis 1984 knapp 60 Kompositionen.
Schnittke schrieb eine Vielzahl an Werken in verschiedenen Genres, war bekannt vor allem für seinen kulturübergreifenden Stil . Mit Concerto Grosso No. 1 schaffte er 1977 den endgültigen Durchbruch. Zur Bekanntmachung dieses Werkes trug Schnittkes größter Befürworter, Gidon Kremer, entschieden bei. Viele von Schnittkes Arbeiten waren durch diesen inspiriert, sowie durch andere prominente Künstler wie z.B.   Yury Bashmet, Natalia Gutman, Gennady Rozhdestvensky und Mstislav Rostropovich. 1988 kam Schnittke zum ersten Mal in die USA zum Making Music Together Festival in Boston, und um die Premiere seiner Symphony No. 1 am Boston Symphony Orchestra mitzuerleben. In den nächsten Jahren kehrte er häufig zurück, unter anderem nach New York anlässlich der Premiere  von Concerto Grosso No. 5 beim Centennial Festival der berühmten Carnegie Hall, sowie der Weltpremiere von  Symphony No.7 gespielt von den New York Philharmonics und der Amerikapremiere von Symphony No. 6 gespielt von der National Symphony.
Schnittkes erste Oper, Leben mit einem Idioten wurde 1992 in Amsterdam uraufgeführt. Zwei weitere Opern, Gesualdo und Historia von D. Johann Fausten wurden 1995 in Wien und Hamburg präsentiert.
Alfred Schnittke erhielt viele Auszeichnungen und Ehrenpreise, unter anderem 1991 den Österreichischen Staatspreis, Japans Imperial Prize sowie den Slava-Gloria Prize in Moskau 1998.
Inzwischen existieren über 50 Compact Disc Aufzeichnungen seiner Musik.
Seit 1990 lebte Schnittke in Hamburg, wo er im August 1998 an einem Herzinfarkt verstarb.

Foto: Mara Eggert

Musikalische Leitung


Myron Romanul
Myron Romanul
In Baltimore geboren, gab Myron Romanul bereits im Alter von 11 Jahren sein Debüt als Solopianist mit dem Boston Symphony Orchestra. Er studierte in Boston, wo er als Solist sowie als Mitglied des Boston Symphony Orchestra und des Boston Pops Orchestra mit Seiji Ozawa, Kurt Mazur, Arthur Fiedler, John Williams und anderen arbeitete. Im Jahr 1973 wurde Romanul mit dem New England Conservatory Ragtime Ensemble mit dem Grammy Award für "Best Classical Chamber Music" ausgezeichnet.

Nach Aufgaben als Assistant Music Director an der Boston Lyric Opera sowie als Erster Dirigent des Boston Ballet war er von 1985 bis 1990 Dirigent und Solopianist des Stuttgarter Balletts. Danach arbeitete er als 2. Kapellmeister und Assistenz-Generalmusikdirektor am Badischen Staatstheater Karlsruhe (1990-1994), als 1. Kapellmeister und Stellvertretender Generalmusikdirektor am Stadttheater Mainz (1994-1997) sowie als 1. Kapellmeister am Aalto Theater Essen. Außerdem ist Myron Romanul seit 1985 musikalischer Direktor des Fairbanks Summer Arts Festivals und erster Gastdirigent des Central Massachusetts Symphony Orchestra sowie seit 1999 Gastdirigent des Staatstheaters in Ankara.

Für das Bayerische Staatsballett dirigierte Romanul unter anderem Der Widerspenstigen Zähmung, Onegin, Don Quijote, Balanchines Brahms-Schönberg Quartett, Jacopo Godanis After Dark, Der Nussknacker, Romeo und Julia, La Bayadère. Außerdem übernahm er die musikalische Leitung zahlreicher Premieren, z. B. Die Silberne Rose, Bombana/Simon/ Godani und Le Corsaire. 

http://www.myron-romanul.com/

Prometheus


Lukas Slavický Foto: S. Kletzsch
LukᚠSlavický

Erster Solist

Lukáš Slavický, in Prag geboren, absolvierte seine Ausbildung am Prager Konservatorium, dessen Ballettabteilung sein Vater Jaroslav Slavický leitet. Beide Eltern waren Solisten, und so fiel der Apfel tatsächlich nicht weit vom Stamm - Lukáš Slavický machte sehr bald auf sich aufmerksam. Schon in der Schule stieg er hoch ein mit Solorollen im Nussknacker und in La fille mal gardée. Bei einem Gastspiel der Schule am Theater in Brünn zeigte er bereits den Don Quijote- Pas de deux. Für diesen, wie für viele andere Auftritte, wählte er Zuzana Zahradníková als Partnerin, die ebenso wie Lukas mit Beginn der Spielzeit 1999/2000 zum Bayerischen Staatsballett kam.

1997 gewann Lukáš Slavický den 1. Preis beim Ballettwettbewerb in Wien, 1998 war er Finalist beim Prix de Lausanne und gewann den 3. Preis beim Nurejew-Wettbewerb in Budapest; 1999 nahm er am Japanischen Ballettwettbewerb in Nagoja teil und gewann den 3. Preis. Er tanzte schon vor seinem ersten professionellen Engagement bei Gala-Abenden, u.a. 1997 und 1998 bei der Birgit-Keil-Stiftung in Ludwigsburg, 1998 beim Gala-Abend anlässlich der Verleihung des Deutschen Tanzpreises an Birgit Keil, 1999 im Kreml-Palast in Moskau mit dem Jeune Ballet de France und 1999 bei der Nurejew-Gedächtnis-Gala in Budapest.

Im Frühling 2003 wurde ihm in Moskau die höchste Auszeichnung der Tanzwelt zuteil, als eine internationale Jury den Prix Benois de la Danse in der Kategorie "Bester männlicher Tänzer" an ihn verlieh.

Seit der Spielzeit 1999/2000 ist Lukáš Slavický beim Bayerischen Staatsballett engagiert. Zunächst noch als Gruppentänzer, übernahm er schon bald erste Soloaufgaben im Pas de six in Giselle und als Vogel-Geist in John Neumeiers A Cinderella Story. Zu Beginn der Spielzeit 2000/2001 debütierte er gleich als Romeo in Crankos Romeo und Julia, und nachdem er diese Aufgabe glänzend bewältigt hatte, übertrug Ivan Liška ihm den Prinzen in Neumeiers A Cinderella Story; beides zunächst an der Seite von Anna Villadolid. Lucinda Childs kreierte für Lukáš Slavický 2001 eine Hauptpartie in Händel/Corelli. Im Dezember 2001 tanzte er zum ersten Mal den Jean de Brienne in Raymonda.

Mit Beginn der Spielzeit 2002/2003 wurde er folgerichtig zum Solisten ernannt und tanzte im September auf dem Venedig-Gastspiel den Basilio in Don Quijote mit Maria Eichwald als Kitri. Danach erarbeitete er sich die Partie des Lenski in Crankos Onegin sowie den Lysander in Neumeiers Ein Sommernachtstraum. Des Weiteren tanzte er eine Solo-Partie in John Neumeiers Jupiter-Sinfonie und in After Dark von Jacopo Godani. Zu Beginn der Spielzeit 2003/04 ernannte Ivan Liška ihn zum Ersten Solisten. Er erweiterte sein Repertoire um Günther in Der Nussknacker (John Neumeier), Prinz Désiré, den Blauen Vogel und Pas Fabergé in Dornröschen (Marius Petipa/Ivan Liška), den Bräutigam in Svadebka (Jiří Kylián), das Brahms-Schönberg-Quartett (G. Balanchine), Solo (Hans van Manen), The second detail (W. Forsythe) und Apartment (Mats Ek).

Debut 2004/2005
Limb's Theorem (W. Forsythe)
Agon (G. Balanchine)
Five Tangos (H. van Manen)
Solo (H. van Manen)

Debut 2005/2006
Ricercare (Solo von I. Liska), Kreation für die Terpsichore-Gala V
Octavian in Die silberne Rose (G. Murphy), Kreation
Century Rolls (D. Bombana)
My Way (S. Thoss)

Debut 2006/2007
Konrad in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)

Debut 2007/2008
Ferdinand in Der Sturm (J. Mannes), Kreation
Große Fuge (H. van Manen)
Aus Holbergs Zeit (J. Cranko)
Adagio Hammerklavier (H. van Manen)

Debut 2008/2009
Benvolio in Romeo und Julia (J. Cranko)
Mercutio in Romeo und Julia (J. Cranko)
Goldener Sklave in Shéhérazade (M. Fokine)
Armand und Gaston Rieux in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation

Debut 2009/2010
Hilarion in Giselle - Mats Ek (M. Ek)

Debut 2010/2011
Man 2 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Petruccio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Graf Alexander in Illusionen wie Schwanensee (J. Neumeier)

Debut 2011/2012
Basilio in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Frühlingsstimmen (F. Ashton)
Der Ewige in Das Lied von der Erde (K. MacMillan)
1. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Gods and Dogs (J. Kylián)
Colas in La Fille mal gardée (F. Ashton)

Debut 2012/2013
Solor in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
1. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Der Freund des Mohren in The Moor's Pavane (José Limón)
Prometheus in Helden (T. Kohler)
Der König in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)


Epimetheus


Wlademir Faccioni.©Sascha Kletzsch
Wlademir Faccioni
Solist

Der Brasilianer Wlademir Faccioni erhielt seine Ballettausbildung an der Münchener Ballett-Akademie/Heinz-Bosl-Stiftung. Im Herbst 2002 trat er als Volontär beim Bayerischen Staatsballett sein erstes Theaterengagement an und wurde im Januar 2003 als Gruppentänzer übernommen.

Sein Repertoire umfasst eine Solopartie in Sechs Tänze von Jiří Kylián, Flaut/Thisbe in John Neumeiers Ein Sommernachtstraum, Jiří Kyliáns Svadebka und Sechs Tänze und Solo von Hans van Manen sowie eine prominente Partie im dritten Teil von Itzik Galilis Kreation So nah so fern.

Für das Programm "Junge Choreographen" 2004 choreographierte er das Stück Vivace auf Musik von Antonio Vivaldi.

Mit Beginn der Spielzeit 2007/2008 wurde Wlademir Faccioni zum Halbsolisten befördert. Seit der Spielzeit 2011/12 tanzt er als Solist.

Im Sommer  2007 debütierte er als Hilarion in Giselle im Rahmen von Ballett und Wildnis. Mit Jörg Mannes kreierte er die Partie des Caliban in Der Sturm.
Anlässlich der Terpsichore Gala VII - Zu Ehren von John Cranko debütierte er 2008 in dessen Ebony Concerto. Zudem kreierte er eine Partie in Simone Sandronis Cambio d'abito (Spielzeit 2007/2008).

Debut 2009/2010
Kreation in Zugvögel (J. Kylián)

Debut 2010/2011
Detektiv in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Pan in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Der kleine Däumling in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Gremio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)

Debut 2011/2012
Paco in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Der Messerwerfer in Das Mädchen und der Messerwerfer (S. Sandroni)
2. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Gods and Dogs (J. Kylián)

Debut 2012/2013
Herr in Maske in Choreartium (L. Massine)
3. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Birthday Offering (F. Ashton)
Epimetheus in Helden (T. Kohler)
Unitxt (R. Siegal), Kreation

Debut 2013/2014
Benvolio in Romeo und Julia (J. Cranko)

Athena Parthenos


Emma Barrowman Foto: Sascha Kletzsch
Emma Barrowman.
Demi-Solo

Emma Barrowman wurde in Sherbrook/Kanada geboren. Sie erhielt ihre Ausbildung an der Royal Winnipeg Ballet School und sammelte wichtige Erfahrungen beim Cannes Jeune Ballet unter der Leitung von Monique Loudières. Bei der Royal Winnipeg Ballet Company tanzte sie unter anderem in Schwanensee, Nußknacker und The Magic Flute von Mark Godden.

Im Herbst 2006 begann sie als Volontärin beim Bayerischen Staatsballett. Ein Jahr später wurde sie ins Corps de ballet übernommen und wurde zur Spielzeit 2010/2011 zur Halbsolistin ernannt.

Debut 2006/2007
Solo in Chamber Symphony (Childs)

Debut 2008/2009
Cambio d'abito (S. Sandroni), Kreation 
Odaliske in Shéhérazade (M. Fokine)
Myrtha in Once Upon An Ever After (T. Kohler)
Zugvögel (J. Kylian), Kreation

Debut 2009/2010
Other Person in Artifact (W. Forsythe)
Bathilde und Myrtha in Giselle - Mats Ek (M. Ek)

Debut 2010/2011
Nymphe in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Frau 1 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Pas de Six in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Freudenmädchen in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)

Debut 2011/2012
Das Mädchen in Das Mädchen und der Messerwerfer (S. Sandroni)
Gods and Dogs (J. Kylián)
Freudenmädchen in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)

Debut 2012/2013
Die Frau des Freundes in The Moor's Pavane (José Limón)
Athena Parthenos in Helden (T. Kohler)
BIPED (M. Cunningham)

Pandora


Mai Kono. ©Sascha Kletzsch
Mai Kono
Demi-Solo

Die Japanerin erhielt ihre Tanzausbildung zunächst in ihrer Heimat am Hitomi Kikuchi Ballet, bevor sie 2005 an die Münchner Heinz-Bosl-Stiftung wechselte. In ihrer noch jungen Karriere gewann sie bereits zahlreiche Wettbewerbe, wie die NBA Ballet Competition of Japan 2004, die Saitama Dance Competition of Japan 2005 und wurde darüber hinaus beim Prix de Lausanne 2007 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. 

Zu Beginn der Spielzeit 2011/12 wurde Mai zur Halbsolistin ernannt. 

Debut 2010/2011
Chloé in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Feenvariation und Prinzessin Prinzessin Florine in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Amor in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Rocio in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
"Der chinesische Vogel" in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Frühlingsstimmen (F. Ashton)

Debut 2012/2013
Gods and Dogs (J. Kylián)
5. Solo-Dame in Choreartium (L. Massine)
Pandora in Helden (T. Kohler)
BIPED (M. Cunningham)

Debut 2013/2014
2. Schatten-Variation in La Bayadère (M. Petipa/ P. Bart)