Helden - Biographien

Helden. LukᚠSlavický. ©Charles Tandy Helden. Emma Barrowman, LukᚠSlavický. ©Wilfried Hösl Helden. Ensemble. ©Wilfried Hösl

Helden

Terence Kohler

Choreographie von Terence Kohler
Musik von Lera Auerbach und Alfred Schnittke
Neuproduktion

Nationaltheater

Freitag, 31. Mai 2013

Choreographie und Inszenierung


Terence_Kohler.©Sascha Kletzsch
Terence Kohler

Terence Kohler wurde 1984 in Sydney, Australien geboren. Vielseitig musisch interessiert - er erhielt Klavier- und Kompositionsunterricht - verschrieb er sich noch in seiner Heimat Australien ganz dem Tanz und kreierte dort bereits Tanzstücke, mit denen er auf sich aufmerksam macht. Als Achtzehnjähriger kam er 2002 an die Akademie des Tanzes in Mannheim. Hier förderte Birgit Keil nachdrücklich seine tänzerische und choreografische Begabung, nicht zuletzt durch ein Stipendium ihrer Tanzstiftung. Es entstanden eine erste Fassung von "just before falling" und "Intermezzo for 20". Als Ergebnis seiner Zusammenarbeit mit der Tanzstiftung Birgit Keil und dem HypoVereinsbank Media Forum "Kunst auf der Baustelle" kreierte er 2003 das Ballett "Elevation". Im Herbst 2003 erarbeitete er eine erweiterte Fassung seines Balletts "just before falling" für das Karlsruher Ballettensemble. Im selben Jahr kreierte er sein erstes Handlungsballett "Writing the Light - der Lebenstanz" für die Mannheimer Akademie des Tanzes.

Mit Beginn der Spielzeit 2004/2005 wurde Terence Kohler als Tänzer und Choreograf ans Badische Staatstheater engagiert. Im April 2005 kam sein Ballett "in the near distance" in Karlsruhe zur Uraufführung und im Mai 2005 hat "Intermezzo for 20" im Opernhaus des Badischen Staatstheaters Premiere. Mit diesem Werk gastierte die Company im Oktober desselben Jahres im Rahmen der Terpsichore-Gala V auch beim Bayerischen Staatsballett in München. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Tanzstiftung Birgit Keil kreierte Kohler 2005 das Auftragswerk "transcended - in a movement and a half". Mit "Anna Karenina", nach dem Roman von Lew N. Tolstoi, kam im Mai 2006 am Badischen Staatstheater sein erstes abendfüllendes Handlungsballett zur Uraufführung; es folgte im Mai 2007 "Die Tempeltänzerin", seine Version von "La Bayadère" nach Marius Petipa. Zur Lichtinstallation der Künstlerin rosalie kreierte Kohler im Oktober 2007 seine Choreografie zu Wolfgang Rihms "Étude d’après Séraphin" beim Festakt zum zehnjährigen Jubiläum des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe. Im November desselben Jahres wurde "just before falling" von der West Australian Performing Arts Academy in Perth aufgeführt. Als Tänzer des Ballettensembles von Karlsruhe wirkte Terence Kohler u.a. in Choreografien von William Forsythe, Jorma Uotinen, Philip Taylor, Peter Wright und Renato Zanella mit und war als Mercutio in Kenneth MacMillans "Romeo und Julia" zu erleben.

Im April 2007 wurde er mit dem Deutschen Tanzpreis "Zukunft" für Choreografie ausgezeichnet. Wie bereits im Jahrbuch 2006 der Fachzeitschrift ballettanz mit einer Nennung, nominierten mit Wiebke Hüster (FAZ), Jochen Schmidt und Bettina Trouwborst im Jahrbuch 2007 nun drei Ballettkritiker Terence Kohler als bemerkenswerten Nachwuchschoreografen.

Mit Ende der Spielzeit 2007/ 2008 löste sich Kohler vom Karlsruher Ensemble und wagte mit der Uraufführung seines Balletts Once Upon an Ever After für das Bayerische Staatsballett – im Dezember 2008 im Rahmen des Abends 100 Jahre Ballets Russes - den Schritt in eine Karriere als freier Choreograph. Der Erfolg war, wenn nicht unerwartet, so doch verblüffend einhellig, die Reaktionen bei Publikum und Presse fielen enthusiastisch aus. Für das Königliche Ballett von Flandern in Antwerpen kreierte er dann 11:11, ein Werk, das ihm eine Nominierung für die beste Choreographie beim Prix Benois 2010 einbrachte.

Ivan Liška schuf mit Beginn der Spielzeit 2009/2010 für Kohler die Position eines „choreographer in residence“, die es ihm ermöglichte, kontinuierlich mit dem Bayerischen Staatsballett zu arbeiten. Kohler wählte als choreographisches Projekt der Saison die Uraufführung der Série Noire – ein choreographischer Krimi und kreierte außerdem ein kürzeres Werk für die Terpsichore-Gala-Abende IX und X im Rahmen der Ballettfestwochen 2010 zum 3. Satz des ersten Klavierkonzertes von Saint-Saens, mit dem Titel ONE:third. Fast parallel dazu schuf er im April 2010 für das Chinesische Nationalballett in Peking Take Your Time zu der Musik „Am Rande des Abgrunds“ von Sofia Gubuidulina und „A Cello Prelude“ von Lera Auerbach.
In der Spielzeit 2010/2011 wurde Terence Kohler eine weitere Uraufführung in die Hände gelegt. Mit Daphnis und Chloé setzte er sich mit der Musik Maurice Ravels auseinander. 

Raum, Kostüme


rosalie
rosalie
wurde 1953 in Gemmrigheim nahe Stuttgart geboren und studierte zunächst Germanistik und Kunstgeschichte. 1975 begann sie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Malerei, Grafik und Plastisches Arbeiten zu studieren. Ab 1977 war sie Schülerin von Prof. Jürgen Rose.
Seit 1979 ist rosalie als Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper, Schauspiel, Ballett und Film tätig und stellt als freischaffende Künstlerin experimentelle Raum- und Figurenkonzepte aus, in denen sie Alltagsgegenstände verfremdet, in neue Kontexte stellt.
1988 erhielt sie den 1. Preis für das beste Bühnenbild der 1. Münchner Biennale für neues Musiktheater (Leijla und Mecnun).
rosalies „unaufhaltsamer schöpferischer Impuls lässt aus dem unergründlichen Fundus von Alltagsgegenständen, Industriematerialien und Farben immer wieder neue, spektakuläre und provokante Ideenwelten der Fantasie entstehen“.
Spätestens seit Ihren visionären Bühnenräumen für den „Ring des Nibelungen“ der Bayreuther Festspiele von 1994 – 98 ist rosalie einem internationalen Publikum bekannt.
Zentrale Arbeiten für die Ballettbühne schuf sie vor allem für die Produktionen des 2004 gestorbenen Leipziger Ballettdirektors und Choreografen Uwe Scholz, mit dem sie eine lange Freundschaft verband.
Seit 1995 ist sie außerdem Professorin für Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Sie hält Vorträge bei internationalen Symposien und leitet Meisterklassen für Bühnenbild in Bayreuth, Dresden, Salzburg und Weimar.

Licht


Christian Kass
Christian Kass
Christian Kass, geboren in Frankfurt, studierte Bühnenbild in Salzburg. 1990 wurde er an die Bayerische Staatsoper engagiert und ist seit 1997 Beleuchtungsmeister. 1992 arbeitete er als persönlicher Assistent von Günther Schneider-Siemssen an der Sommerakademie in Salzburg und entwickelte 1995 eine Licht- und Multimediainstallation für das Mozarteum im Mozart-Haus. 1996 schuf er das Lichtdesign für Rigoletto in der Arena di Verona und arbeitete 1999 bei Kenneth MacMillans Manon zum ersten Mal als Lichtdesigner für das Bayerische Staatsballett. Neben zahlreichen Arbeiten für die Heinz-Bosl-Stiftung folgten das Lichtdesign für die Staatsballett-Produktionen von Raymonda, Brahms-Schönberg Quartett, Dornröschen, Die Silberne Rose und Le Corsaire. Lichtdesign an der Bayerischen Staatsoper 2013/14: Les Ballets Russes, Rigoletto, Die Flut.

Musik


Lera Auerbach
Komponistin


Lera Auerbach wurde in Chelyabinsk, Russland geboren. Nachdem sie mit nur 12 Jahren ihre erste Oper schrieb, wurde sie 1991 auf eine Konzert Tournee in die USA eingeladen. Anschließend absolvierte sie ihr Musik Studium mit Schwerpunkt Klavier und Komposition an der Juilliard School in New York. Lera Auerbach erhielt bereits den prestigeträchtigen Hindemith Preis des Musikfestivals Schleswig-Holstein sowie den Deutschlandfunk Förderpreis. Des Weiteren wurde  sie zum Paul and Daisy Soros Fellow ernannt, sowie vom World Economic Forum im schweizerischen Davos als Young Global Leader ausgewählt. 2012 erhielt sie für Ihre Arbeit an John Neumeiers  Die kleine Meerjungfrau den ECHO Klassik in der Kategorie beste DVD-Aufnahme des Jahres.

Als meisterhafte Pianistin und Komponistin zählt Lera Auerbach heute zu den begehrtesten kreativen Köpfen der Szene. Ihre kühnen, einfallsreichen und atmosphärisch dichten  Kompositionen werden von hochrangingen  Musikern, Dirigenten, Choreographen und Opernhäusern weltweit aufgeführt. Ihre einzigartig persönlichen Interpretationen des Standard Keyboard Repertoires machen sie außerdem zu einem absoluten Publikumsliebling. Auerbach tritt regelmäßig als Solistin in großen Konzerthallen auf – zu Ihrem veröffentlichen Werken zählen mittlerweile mehr als 90 Opern, Ballette, Symphonien und Kammermusikstücke.

Musik


Alfred Schnittke
Komponist 


Alfred Schnittke wurde am 24. November 1934 in Engels an der Wolga in der ehemaligen Sowjetunion  geboren.  1946 begann er seine musikalische Ausbildung in Wien, wo sein Vater als Journalist und Dolmetscher arbeitete. Zwei Jahre später zog er mit seiner Familie nach Moskau, wo Schnittke weiter Klavier studierte und sein Chordirigat Diplom erhielt. Von 1953 bis 1958 absolvierte er sein Musik Studium (Counterpoint und Komposition) bei  Yevgeny Golubev und Nikolai Rakov am Moskauer Konservatorium.  1961  beendete Schnittke hier auch sein höheres Studium in Komposition erfolgreich.
Ein Jahr später nahm Schnittke einen Lehrauftrag am Moskauer Konservatorium im Fach Instrumentation an. Ab 1972 verdiente er seinen Lebensunterhalt mit Filmmusik und schuf bis 1984 knapp 60 Kompositionen.
Schnittke schrieb eine Vielzahl an Werken in verschiedenen Genres, war bekannt vor allem für seinen kulturübergreifenden Stil . Mit Concerto Grosso No. 1 schaffte er 1977 den endgültigen Durchbruch. Zur Bekanntmachung dieses Werkes trug Schnittkes größter Befürworter, Gidon Kremer, entschieden bei. Viele von Schnittkes Arbeiten waren durch diesen inspiriert, sowie durch andere prominente Künstler wie z.B.   Yury Bashmet, Natalia Gutman, Gennady Rozhdestvensky und Mstislav Rostropovich. 1988 kam Schnittke zum ersten Mal in die USA zum Making Music Together Festival in Boston, und um die Premiere seiner Symphony No. 1 am Boston Symphony Orchestra mitzuerleben. In den nächsten Jahren kehrte er häufig zurück, unter anderem nach New York anlässlich der Premiere  von Concerto Grosso No. 5 beim Centennial Festival der berühmten Carnegie Hall, sowie der Weltpremiere von  Symphony No.7 gespielt von den New York Philharmonics und der Amerikapremiere von Symphony No. 6 gespielt von der National Symphony.
Schnittkes erste Oper, Leben mit einem Idioten wurde 1992 in Amsterdam uraufgeführt. Zwei weitere Opern, Gesualdo und Historia von D. Johann Fausten wurden 1995 in Wien und Hamburg präsentiert.
Alfred Schnittke erhielt viele Auszeichnungen und Ehrenpreise, unter anderem 1991 den Österreichischen Staatspreis, Japans Imperial Prize sowie den Slava-Gloria Prize in Moskau 1998.
Inzwischen existieren über 50 Compact Disc Aufzeichnungen seiner Musik.
Seit 1990 lebte Schnittke in Hamburg, wo er im August 1998 an einem Herzinfarkt verstarb.

Foto: Mara Eggert

Musikalische Leitung


Myron Romanul
Myron Romanul
In Baltimore geboren, gab Myron Romanul bereits im Alter von 11 Jahren sein Debüt als Solopianist mit dem Boston Symphony Orchestra. Er studierte in Boston, wo er als Solist sowie als Mitglied des Boston Symphony Orchestra und des Boston Pops Orchestra mit Seiji Ozawa, Kurt Mazur, Arthur Fiedler, John Williams und anderen arbeitete. Im Jahr 1973 wurde Romanul mit dem New England Conservatory Ragtime Ensemble mit dem Grammy Award für "Best Classical Chamber Music" ausgezeichnet.

Nach Aufgaben als Assistant Music Director an der Boston Lyric Opera sowie als Erster Dirigent des Boston Ballet war er von 1985 bis 1990 Dirigent und Solopianist des Stuttgarter Balletts. Danach arbeitete er als 2. Kapellmeister und Assistenz-Generalmusikdirektor am Badischen Staatstheater Karlsruhe (1990-1994), als 1. Kapellmeister und Stellvertretender Generalmusikdirektor am Stadttheater Mainz (1994-1997) sowie als 1. Kapellmeister am Aalto Theater Essen. Außerdem ist Myron Romanul seit 1985 musikalischer Direktor des Fairbanks Summer Arts Festivals und erster Gastdirigent des Central Massachusetts Symphony Orchestra sowie seit 1999 Gastdirigent des Staatstheaters in Ankara.

Für das Bayerische Staatsballett dirigierte Romanul unter anderem Der Widerspenstigen Zähmung, Onegin, Don Quijote, Balanchines Brahms-Schönberg Quartett, Jacopo Godanis After Dark, Der Nussknacker, Romeo und Julia, La Bayadère. Außerdem übernahm er die musikalische Leitung zahlreicher Premieren, z. B. Die Silberne Rose, Bombana/Simon/ Godani und Le Corsaire. 

http://www.myron-romanul.com/

Prometheus


Karen Azatyan.©Sascha Kletzsch
Karen Azatyan
Solist

Der gebürtige Armenier absolvierte seine Tanzausbildung zunächst in seiner Heimat am Yerevan Dancing Art State College, und schloss sie nach seinem Wechsel an die Tanz Akademie Zürich im Jahre 2007 ab. Während der zweiten Ausbildungsphase belegte er beim Wettbewerb „Tanz Olymp Berlin 2005“ in der Kategorie Klassische Variation den 2. Platz, gewann im selben Jahr ein Stipendium beim Prix de Lausanne und den Nachwuchsförderpreis des internationalen Ballettwettbewerbs Varna 2006.

Mit Beginn der Spielzeit 2007/2008 wurde er als Gruppentänzer beim Bayerischen Staatsballett engagiert und stieg im Herbst 2010 zum Halbsolisten auf. Seit der Spielzeit 2012/13 tanzt Karen Azatyan als Solist.

Debut 2007/2008
Sebastian und Antonio in Der Sturm (J. Mannes)

Debut 2008/2009
Romeo in Romeo und Julia (J. Cranko)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation

Debut 2009/2010
Athlet in Les Biches (B. Nijinska)

Debut 2010/2011
Albrecht in Once Upon an Ever After (T. Kohler)
Daphnis in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Hortensio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Graf Alexander in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
Basilio in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Fritz in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Blauer Vogel in Dornröschen (M. Petipa / I. Liška)
Frühlingsstimmen-Pas de deux (F. Ashton)
Gods and Dogs (J. Kylián)
Pas de six und russischer Tanz in Schwanensee (R. Barra)

Debut 2012/2013
Goldenes Idol in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
4. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Birthday Offering (F. Ashton)
Prometheus in Helden (T. Kohler)

Debut 2013/2014
Mercutio in Romeo und Julia (J. Cranko)
Demetrius in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Unitxt (R. Siegal), Kreation

Epimetheus


Wlademir Faccioni.©Sascha Kletzsch
Wlademir Faccioni
Solist

Der Brasilianer Wlademir Faccioni erhielt seine Ballettausbildung an der Münchener Ballett-Akademie/Heinz-Bosl-Stiftung. Im Herbst 2002 trat er als Volontär beim Bayerischen Staatsballett sein erstes Theaterengagement an und wurde im Januar 2003 als Gruppentänzer übernommen.

Sein Repertoire umfasst eine Solopartie in Sechs Tänze von Jiří Kylián, Flaut/Thisbe in John Neumeiers Ein Sommernachtstraum, Jiří Kyliáns Svadebka und Sechs Tänze und Solo von Hans van Manen sowie eine prominente Partie im dritten Teil von Itzik Galilis Kreation So nah so fern.

Für das Programm "Junge Choreographen" 2004 choreographierte er das Stück Vivace auf Musik von Antonio Vivaldi.

Mit Beginn der Spielzeit 2007/2008 wurde Wlademir Faccioni zum Halbsolisten befördert. Seit der Spielzeit 2011/12 tanzt er als Solist.

Im Sommer  2007 debütierte er als Hilarion in Giselle im Rahmen von Ballett und Wildnis. Mit Jörg Mannes kreierte er die Partie des Caliban in Der Sturm.
Anlässlich der Terpsichore Gala VII - Zu Ehren von John Cranko debütierte er 2008 in dessen Ebony Concerto. Zudem kreierte er eine Partie in Simone Sandronis Cambio d'abito (Spielzeit 2007/2008).

Debut 2009/2010
Kreation in Zugvögel (J. Kylián)

Debut 2010/2011
Detektiv in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Pan in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Der kleine Däumling in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Gremio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)

Debut 2011/2012
Paco in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Der Messerwerfer in Das Mädchen und der Messerwerfer (S. Sandroni)
2. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Gods and Dogs (J. Kylián)

Debut 2012/2013
Herr in Maske in Choreartium (L. Massine)
3. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Birthday Offering (F. Ashton)
Epimetheus in Helden (T. Kohler)
Unitxt (R. Siegal), Kreation

Debut 2013/2014
Benvolio in Romeo und Julia (J. Cranko)

Athena Parthenos


Séverine Ferrolier.©Sascha Kletzsch
Séverine Ferrolier
Solistin

Séverine Ferrolier, geboren in Toulon/Frankreich, erhielt ihre Ausbildung im Centre de Danse Christiane Espitalier de La Valette. Im Anschluss daran tanzte sie an der Oper Toulon, beim Ballet National de Nancy unter Pierre Lacotte und beim English National Ballet in London. Von 1997 bis 2004 war sie beim Leipziger Ballett unter Uwe Scholz engagiert, seit 2002 als Solistin. Scholz kreierte für sie u.a. Rollen in Bruckner 8, das Solo Non, je ne regrette rien und eine Partie in der h-Moll-Messe. Daneben tanzte sie die Mathilde in Rot und Schwarz.

Mit der Spielzeit 2004/2005 trat Séverine Ferrolier ihr Engagement beim Bayerischen Staatsballett an. Bereits beim Athen-Gastspiel des Bayerischen Staatsballetts im Juni 2004 debütierte sie in Balanchines Brahms-Schönberg Quartett. Es folgten die Fliederfee in Dornröschen (M. Petipa/I. Liška), Olympia in Neumeiers Kameliendame sowie gewichtige Solopassagen in der Neuproduktion von Forsythes Limb's Theorem. In der Spielzeit 2005/2006 tanzte sie u.a. die Rekonstruktion des Anna Pavlova-Solos Die Nacht von Nikolai Legat und den Pas de quatre von Léonid Jacobson im Rahmen der Terpsichore Galas V und VI. 2007 kreierte sie in Jörg Mannes Der Sturm die Partie der Miranda.

Debut 2005/2006
Marschallin in Die silberne Rose (Graeme Murphy)
Erste und dritte Solovariation im Schattenakt in La Bayadère (P. Bart)
Clémence in Raymonda (R. Barra)

Debut 2006/2007
Zweiter Pas de deux in Century Rolls (D. Bombana)
Charlotte, Verlobte von Prinz Siegfried in Schwanensee (R. Barra)
Odaliske und Gulnara in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)

Debut 2007/2008
Miranda in Der Sturm (J. Mannes), Kreation
Große Fuge (H. van Manen)
Solopaar im 4. Satz in Brahms-Schönberg-Quartett (G. Balanchine)
Adagio Hammerklavier (H. van Manen)
Violakonzert/II (M. Schläpfer), Kreation
Aus Holbergs Zeit (J. Cranko)

Debut 2008/2009
Mutter in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Dame in Blau in Les Biches (B. Nijinska)
Aurora in Once Upon An Ever After (T. Kohler), Kreation
Marguerite in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation
Henriette in Raymonda (M. Petipa)

Debut 2010/2011
Bathilde, Myrtha in Gisella-Mats Ek (M.Ek)
Ballerina in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Pas de deux in Artifact (W. Forsythe)
Woman 2 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Lykanion in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Freudenmädchen in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Die Königinmutter in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
Dulcinea in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Nieves in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Five Brahms Waltzes In The Manner Of Isadora Duncan (F. Ashton)

Debut 2012/2013
Die Frau des Mohren in The Moor's Pavane (José Limón)
Solistin 2. Satz in Choreartium (L. Massine)
Athena Parthenos in Helden (T. Kohler)

Debut 2013/2014
Gräfin Capulet in Romeo und Julia (J. Cranko)

Pandora


Mai Kono. ©Sascha Kletzsch
Mai Kono
Demi-Solo

Die Japanerin erhielt ihre Tanzausbildung zunächst in ihrer Heimat am Hitomi Kikuchi Ballet, bevor sie 2005 an die Münchner Heinz-Bosl-Stiftung wechselte. In ihrer noch jungen Karriere gewann sie bereits zahlreiche Wettbewerbe, wie die NBA Ballet Competition of Japan 2004, die Saitama Dance Competition of Japan 2005 und wurde darüber hinaus beim Prix de Lausanne 2007 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. 

Zu Beginn der Spielzeit 2011/12 wurde Mai zur Halbsolistin ernannt. 

Debut 2010/2011
Chloé in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Feenvariation und Prinzessin Prinzessin Florine in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Amor in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Rocio in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
"Der chinesische Vogel" in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Frühlingsstimmen (F. Ashton)

Debut 2012/2013
Gods and Dogs (J. Kylián)
5. Solo-Dame in Choreartium (L. Massine)
Pandora in Helden (T. Kohler)
BIPED (M. Cunningham)

Debut 2013/2014
2. Schatten-Variation in La Bayadère (M. Petipa/ P. Bart)
Liebende Frau in Le Sacre du printemps (M. Wigman)