La Fille mal gardée - Biographien

La Fille mal gardée. Ensemble. ©Wilfried Hösl La Fille mal gardée. Cyril Pierre, Ensemble. ©Wilfried Hösl La Fille mal gardée. Ilana Werner, LukᚠSlavický. ©Wilfried Hösl

La Fille mal gardée

Frederick Ashton

Musik von Ferdinand Hérold / John Lanchbery
Prinzregententheater

Mittwoch, 09. Januar 2013

Choreographie


Sir Frederick Ashton
Frederick Ashton
Sir Frederick Ashton, geboren am 17. September 1904 in Guayaquil (Ecuador), gestorben am 19. August 1988 in Eye/Suffolk (England)

Ashton kam 1922 nach London und nahm Unterricht bei Léonide Massine, später bei Marie Rambert, die sein choreografisches Talent erkannte und ihn 1926 zu seinem ersten Ballett anregte. 1927 engagierte ihn Ida Rubinstein als Tänzer, 1929 kehrte er zu Rambert zurück und choreografierte für den Ballet Club und die Camargo Society. 1935 verpflichtete ihn Ninette de Valois ans Vic-Wells Ballet (später Sadler's Wells Ballet, heute Royal Ballet) als Tänzer und Chefchoreografen. Darüber hinaus war er stellvertretender Direktor (1952-63) und Direktor (1963-70) der Kompanie. Ashtons eleganter, lyrischer und musikalischer Stil prägte in seiner Klarheit den englischen Tanz – und das Ballett des 20. Jahrhunderts. Viele Werke schuf er für die Ballerina Margot Fonteyn, deren Karriere er mit seinen Choreografien 25 Jahre lang maßgeblich beeinflusste. Nach dem Ausscheiden aus der Direktion des Royal Ballet, für das er die meisten Stücke schuf, arbeitete der 1962 in den Adelsstand erhobene Ashton als freier Choreograf. Er war an den Filmen The Tales of Hoffmann und The Tales of Beatrix Potter und verschiedenen Operninszenierungen beteiligt.

Hauptwerke: Façade (1931), Les patineurs (1937), Dante Sonata (1940), Symphonic Variations (1946), Scènes de ballet (1948), Cinderella (1948), Illuminations (1950), Daphnis und Chloe (1951), Sylvia (1952), Undine (1958), La Fille mal gardée (1960), Les deux pigeons (1961), Marguerite and Armand (1963), The Dream (1964), Monotones (1965 und 1966), Enigma Variations (1968), A Month in the Country (1976), Five Brahms Waltzes in the Manner of Isadora Duncan (1975/1976)

Im Münchner Repertoire war und ist Ashton sparsam vertreten. Die deutsche Erstaufführung seines Meisterwerks La fille mal gardée, 1971 im Nationaltheater, mit Gislinde Skroblin, Heinz Bosl und Ferenc Barbay, wurde als Sensation gefeiert. Das Ballett blieb im Repertoire über die Jahrzehnte bis hin zur Neueinstudierung beim Bayerischen Staatsballett 1994. Nach einer längeren Pause kehrt die Ballettkomödie 2012 im Rahmen der Saison "Very British!?" wieder auf den Spielplan zurück.

1972 hatte Ashtons Les Rendezvous Premiere im Nationaltheater. Das charmante kleine Werk verschwand allerdings nach wenigen Aufführungen wieder vom Spielplan. Im Rahmen einer Gala sah man 1996 Ashtons  Five Brahms Waltzes in the Manner of Isadora Duncan, im Nationaltheater zum ersten Mal, getanzt von Evelyn Hart. Zehn Jahre später wurde es mit Sherelle Charge und Stephanie Hancox Teil des Staatsballett-Repertoires und ist auch Teil der Premiere Steps & Times im Dezember 2011. Mit dieser Premiere, die dem britischen Tanz gewidmet ist, kommt auch eines der wichtigsten Werke von Ashton, Scènes de ballet, nach München, außerdem Ashtons zauberhafte und leichtgewichtige Pièce d’occasion Frühlingsstimmen, ein Pas de deux, der 2006 im Rahmen der Terpsichore-Gala IV zum ersten Mal in München zu sehen gewesen war.

Ein weiteres wesentliches Werk von Ashton wird das Gastspiel des Birmingham Royal Ballet im Rahmen der Ballettwoche 2012 bringen: sein Shakespeare-Ballett The Dream, in München bisher nur in Form seines zentralen Pas de deux im Rahmen der Ballettwochen-Gala 1972 vertreten.



Bühne und Kostüme


 

Musikalische Leitung


Wolfgang Heinz. ©Die arge Lola
Wolfgang Heinz
Wolfgang Heinz ist Dirigent an der Staatsoper Stuttgart und seit 2006 auch Stellvertretender Musikdirektor des Stuttgarter Balletts.

Er wurde in Wiesbaden geboren und wuchs in München auf. Nach einer Assistenzzeit an der Bayerischen Staatsoper München (Giuseppe Patané) studierte er an der Musikhochschule Köln Dirigieren und Klavier. Daraufhin war Wolfgang Heinz in Essen, Detmold, Plauen und Pforzheim als Kapellmeister im Festengagement, gastweise in Hagen, Magdeburg und Dessau und hat in dieser Zeit ein breites Opernrepertoire erarbeitet.

Nach der Zeit als Musikdirektor der Schlossfestspiele Ettlingen 1999 kam er als Dirigent an das Staatstheater Stuttgart und dirigiert dort seitdem Opern und Ballettvorstellungen. 2002 bis 2006 übernahm er die Musikalische Leitung der Jungen Oper der Staatsoper Stuttgart und begann in der Zeit mehr und mehr, Vorstellungen und Gastspiele für das Stuttgarter Ballett zu übernehmen, darunter die bedeutendsten klassischen Handlungsballette, wie Crankos Romeo und Julia, Der Widerspenstigen Zähmung, Onegin, Schwanensee, Dornröschen, La Sylphide, Giselle, La Fille mal gardée (F. Ashton), Die Kameliendame (J. Neumeier) und Ballettabende mit symphonischem Repertoire von Ludwig van Beethoven (z.B. 7. Symphonie – Uwe Scholz), über Gustav Mahlers Das Lied von der Erde (Kenneth MacMillan) bis Hindemith und Arnold Schönberg (Pierrot Lunaire).

Gastspiele führen ihn seit 2004 unter anderem an die Opernhäuser in Lissabon, Ankara, an die New Israeli Opera Tel Aviv, Mexico Stadt und das Teatro Real Madrid.
Seit 2009 ist Wolfgang Heinz ständiger Gastdirigent beim Birmingham Royal Ballet, mit welchem er seither drei Neuproduktionen in Birmingham, London und Belfast erarbeitet hat. 2010 dirigierte er an der Semperoper Dresden Schwanensee(Staatskapelle Dresden), 2011 La Fille mal gardée in Tokyo (New City Orchestra Tokyo) und 2012 Jeu de cartes von Igor Strawinsky in Perth/Australien (West Australian Symphony Orchestra). Er hat das Orchestre Colonne Paris, das Prime Orchestra Seoul und das Symphony Orchestra Osaka geleitet, sowie Sinfoniekonzerte mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, dem Hessischen Staatsorchester Wiesbaden und mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen dirigiert.

Im Januar 2013 wird Wolfgang Heinz La Fille mal gardée beim Bayerischen Staatsballett dirigieren.

Lise


Ivy Amista.©Sascha Kletzsch
Ivy Amista
Solistin 

Ivy Amista, geboren in Sao Paolo, Brasilien, studierte an der dortigen Camilla Ballett-Schule. Nach der Teilnahme am IX. Seminario Internacional de danca in Brasilia, bei dem sie die Goldmedaille gewann, erhielt sie im Jahr 2001 ein Stipendium, um in München an der Ballettakademie/Heinz-Bosl-Stiftung ihre Ausbildung zu beenden.
Nach ihrem Examen wurde sie zur Spielzeit 2001/2002 als Mitglied des Bayerischen Staatsballetts übernommen.

Im Oktober 2001 wurde sie von der Heinz-Bosl-Stiftung eingeladen, Paquita unter der Leitung von Konstanze Vernon zu tanzen. 2004/2005 ernannte man sie zur Halbsolistin, zur Spielzeit 2007/2008 folgte die Beförderung zur Solistin.

In der Spielzeit 2003/2004 erarbeitete sie sich den Pas Fabergé, die Feen Fleur de Farine und Miettes qui tombent in Dornröschen (M. Petipa/I. Liška), die Sechs Tänze (J. Kylián), eine der Freundinnen in Raymonda (R. Barra), eine der drei Solo Damen im 2. Satz von Balanchines Brahms-Schönberg-Quartett und die Olympia in Die Kameliendame (J. Neumeier).

Zu Beginn der Spielzeit 2004/2005 debütierte sie in der Rolle der Prinzessin Florine in Dornröschen und tanzte im Juni 2005 zum ersten Mal die Titelpartie in La Bayadère (P. Bart), nachdem sie kurz zuvor bei der Wiederaufnahme des Balletts bereits in der ersten Schattenvariation zu sehen war.

Im Herbst 2005 wurde sie mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Tanz ausgezeichnet.

Debut 2006/2007
Pas de six in Giselle (P. Wright)
Charlotte, Verlobte des Prinzen in Schwanensee (R. Barra)
Odaliske und Gulnara in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)
Solopartie in Das Lied von der Erde (K. MacMillan)

Debut 2007/2008
Olga in Onegin (J. Cranko)
Solo-Ariel in Der Sturm (J. Mannes)
Solo-Paar im 3. Satz von Brahms-Schönberg-Quartett (G. Balanchine)
Große Fuge (H. van Manen)
Ebony Concerto (J. Cranko)

Debut 2008/2009
Zweite Variation in Once Upon And Ever After (T. Kohler), Kreation
Dame in blau in Les Biches (B. Nijinska)
Manon Lescaut in Die Kameliendame  (J. Neumeier)

Debut 2010/2011
Nymphe in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Solo im Pas Fabergé 3. Akt in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Prinzessin Aurora in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Bianca in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Prinzessin Claire in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
Kitri in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Zweite Traum-Variation in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2012/2013
1. Solo-Dame in Choreartium (L. Massine)
Lise in La Fille mal gardée (F. Ashton)
Gamzatti, Tochter des Radscha in La Bayadère (Marius Petipa, Patrice Bart)
2. Variation in Birthday Offering (F. Ashton)

Debut 2013/2014
1. Pas de trois und 1. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Julia in Romeo und Julia (J. Cranko)
3. Schatten-Variation in La Bayadère (M. Petipa/ P. Bart)
Marie in Der Nussknacker (J. Neumeier)

Colas


Lukas Slavický Foto: S. Kletzsch
LukᚠSlavický

Erster Solist

Lukáš Slavický, in Prag geboren, absolvierte seine Ausbildung am Prager Konservatorium, dessen Ballettabteilung sein Vater Jaroslav Slavický leitet. Beide Eltern waren Solisten, und so fiel der Apfel tatsächlich nicht weit vom Stamm - Lukáš Slavický machte sehr bald auf sich aufmerksam. Schon in der Schule stieg er hoch ein mit Solorollen im Nussknacker und in La fille mal gardée. Bei einem Gastspiel der Schule am Theater in Brünn zeigte er bereits den Don Quijote- Pas de deux. Für diesen, wie für viele andere Auftritte, wählte er Zuzana Zahradníková als Partnerin, die ebenso wie Lukas mit Beginn der Spielzeit 1999/2000 zum Bayerischen Staatsballett kam.

1997 gewann Lukáš Slavický den 1. Preis beim Ballettwettbewerb in Wien, 1998 war er Finalist beim Prix de Lausanne und gewann den 3. Preis beim Nurejew-Wettbewerb in Budapest; 1999 nahm er am Japanischen Ballettwettbewerb in Nagoja teil und gewann den 3. Preis. Er tanzte schon vor seinem ersten professionellen Engagement bei Gala-Abenden, u.a. 1997 und 1998 bei der Birgit-Keil-Stiftung in Ludwigsburg, 1998 beim Gala-Abend anlässlich der Verleihung des Deutschen Tanzpreises an Birgit Keil, 1999 im Kreml-Palast in Moskau mit dem Jeune Ballet de France und 1999 bei der Nurejew-Gedächtnis-Gala in Budapest.

Im Frühling 2003 wurde ihm in Moskau die höchste Auszeichnung der Tanzwelt zuteil, als eine internationale Jury den Prix Benois de la Danse in der Kategorie "Bester männlicher Tänzer" an ihn verlieh.

Seit der Spielzeit 1999/2000 ist Lukáš Slavický beim Bayerischen Staatsballett engagiert. Zunächst noch als Gruppentänzer, übernahm er schon bald erste Soloaufgaben im Pas de six in Giselle und als Vogel-Geist in John Neumeiers A Cinderella Story. Zu Beginn der Spielzeit 2000/2001 debütierte er gleich als Romeo in Crankos Romeo und Julia, und nachdem er diese Aufgabe glänzend bewältigt hatte, übertrug Ivan Liška ihm den Prinzen in Neumeiers A Cinderella Story; beides zunächst an der Seite von Anna Villadolid. Lucinda Childs kreierte für Lukáš Slavický 2001 eine Hauptpartie in Händel/Corelli. Im Dezember 2001 tanzte er zum ersten Mal den Jean de Brienne in Raymonda.

Mit Beginn der Spielzeit 2002/2003 wurde er folgerichtig zum Solisten ernannt und tanzte im September auf dem Venedig-Gastspiel den Basilio in Don Quijote mit Maria Eichwald als Kitri. Danach erarbeitete er sich die Partie des Lenski in Crankos Onegin sowie den Lysander in Neumeiers Ein Sommernachtstraum. Des Weiteren tanzte er eine Solo-Partie in John Neumeiers Jupiter-Sinfonie und in After Dark von Jacopo Godani. Zu Beginn der Spielzeit 2003/04 ernannte Ivan Liška ihn zum Ersten Solisten. Er erweiterte sein Repertoire um Günther in Der Nussknacker (John Neumeier), Prinz Désiré, den Blauen Vogel und Pas Fabergé in Dornröschen (Marius Petipa/Ivan Liška), den Bräutigam in Svadebka (Jiří Kylián), das Brahms-Schönberg-Quartett (G. Balanchine), Solo (Hans van Manen), The second detail (W. Forsythe) und Apartment (Mats Ek).

Debut 2004/2005
Limb's Theorem (W. Forsythe)
Agon (G. Balanchine)
Five Tangos (H. van Manen)
Solo (H. van Manen)

Debut 2005/2006
Ricercare (Solo von I. Liska), Kreation für die Terpsichore-Gala V
Octavian in Die silberne Rose (G. Murphy), Kreation
Century Rolls (D. Bombana)
My Way (S. Thoss)

Debut 2006/2007
Konrad in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)

Debut 2007/2008
Ferdinand in Der Sturm (J. Mannes), Kreation
Große Fuge (H. van Manen)
Aus Holbergs Zeit (J. Cranko)
Adagio Hammerklavier (H. van Manen)

Debut 2008/2009
Benvolio in Romeo und Julia (J. Cranko)
Mercutio in Romeo und Julia (J. Cranko)
Goldener Sklave in Shéhérazade (M. Fokine)
Armand und Gaston Rieux in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation

Debut 2009/2010
Hilarion in Giselle - Mats Ek (M. Ek)

Debut 2010/2011
Man 2 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Petruccio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Graf Alexander in Illusionen wie Schwanensee (J. Neumeier)

Debut 2011/2012
Basilio in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Frühlingsstimmen (F. Ashton)
Der Ewige in Das Lied von der Erde (K. MacMillan)
1. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Gods and Dogs (J. Kylián)
Colas in La Fille mal gardée (F. Ashton)

Debut 2012/2013
Solor in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
1. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Der Freund des Mohren in The Moor's Pavane (José Limón)
Prometheus in Helden (T. Kohler)
Der König in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)


Witwe Simone


Vittorio Alberton.©Sascha Kletzsch
Vittorio Alberton

Corps de ballet

Vittorio Alberton wurde in Treviso, Italien, geboren und erhielt seine Tanzausbildung an der Akademie der Mailänder Scala und an der Münchner Ballett-Akademie / Heinz-Bosl-Stiftung.

Im Herbst 2002 trat er sein Engagement als Gruppentänzer beim Bayerischen Staatsballett in München an.

Debut 2002/2003
Solopartie Sechs Tänze (J. Kylián)

Debut 2003/2004
Däumling in Dornröschen (M. Petipa/I. Liška)
Dämmern (J. Neumeier)
Pas de quatre in Der Nussknacker (M. Petipa/J. Neumeier)
Serenade (G. Balanchine)

Debut 2004/2005
Limb's Theorem (W. Forsythe)

Debut 2005/2006
Boys Variation in Raymonda (P. Wright)
So nah, so fern (I. Galili)
Century Rolls (D. Bombana)

Debut 2006/2007
Pas de six in Giselle (P. Wright)
Pas de six in Schwanensee (R. Barra)
Ein Schneider in Die silberne Rose (G. Murphy)

Debut 2007/2008
Cambio d'abito (S. Sandroni), Kreation

Debut 2010/2011
Pas de Six in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Camacho in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Witwe Simone in La Fille mal gardée (F. Ashton)

Debut 2012/2013
BIPED (M. Cunningham)

Debut 2013/2014
Graf Capulet in Romeo und Julia (J. Cranko)

 


Alain


Ilia Sarkisov Foto: S. Kletzsch
Ilia Sarkisov
Demi-Solo

Ilia Sarkisov wurde in Moskau geboren und begann im Alter von 13 Jahren seine professionelle Tanzausbildung in Israel. Mit 16 Jahren kam er dann nach München, um 3 Jahre lang an der Heinz-Bosl-Stiftung zu studieren.

In der Spielzeit 2004/2005 begann er als Volontär beim Bayerischen Staatsballett. Seinen ersten Auftritt absolvierte er 2004 in Forsythes Limb´s Theorem. In der Spielzeit 2005/2006 wurde er ins Corps de ballet übernommen. Ernennung zum Halbsolisten ab der Spielzeit 2011/12.

Debut 2006/2007
Der kleine Däumling in Dornröschen (Petipa, Liška)

Debut 2007/2008
Das goldene Idol in La Bayadère (Petipa, Bart)
Cambio d'abito (S. Sandroni), Kreation

Debut 2008/2009
Zugvögel (J. Kylián), Kreation

Debut 2010/2011
Sancho Pansa in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Fritz/ "Die tanzenden Leutnants" in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Russischer Hip-hopper in Das Mädchen und der Messerwerfer (S. Sandroni)
2. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Gods and Dogs (J. Kylián)
Gremio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Alain in La Fille mal gardée (F. Ashton)

Debut 2012/2013
Herr in Maske in Choreartium (L. Massine)
Epimetheus in Helden (T. Kohler)

Debut 2013/2014
Puck in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Unitxt (R. Siegal), Kreation