Steps & Times - Biographien

Scènes de ballet. Daria Sukhorukova, Maxim Chashchegorov, Ensemble. ©Charles Tandy Das Lied von der Erde. Lucia Lacarra, Tigran Mikayelyan. © Staatsballett Five Brahms Waltzes in the Manner of Isadora Duncan. Stephanie Hancox. © Charles Tandy

Steps & Times

Frederick Ashton /
Kenneth MacMillan

Scènes de ballet / Five Brahms Waltzes in the Manner of Isadora Duncan / Frühlingsstimmen / Das Lied von der Erde
Musik von Igor Strawinsky, Johannes Brahms, Johann Strauß und Gustav Mahler
Nationaltheater

Freitag, 08. Februar 2013

Das Lied von der Erde


Bühne und Kostüme

Nicholas Georgiadis

Nicholas Georgiadis wurde 1923 in Athen geboren. Nach einem Architekturstudium in Athen und New York wandte er sich 1953 dem Theaterdesign zu, das er an der Slade School in London studierte. Dieser Institution blieb er später als Lehrer verbunden. Georgiadis entwickelte sich nicht nur zu einem der berühmtesten Theaterdesignern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sondern profilierte sich auch als Maler mit unzähligen internationalen Ausstellugen. 1984 wurde er zum Commander of the British Empire ernannt. Er starb im Jahre 2001. Besonders eng waren seine künstlerischen Bindungen zum Londoner Royal Ballet und hier besonders an den Choreographen Kenneth MacMillan. Daneben war er für Rudolf Nurejew der wichtigste Aussttungs-Partner, er betreute unzählige Nurejew-Choreographien und Inszenierungen auf der ganzen Welt. Auch als Opern- und Filmdesigner war er international tätig.
Von seinen Ballett-Arbeiten seinen stellvertretend genannt:  MacMillan Danses  Concertantes,  House of Birds, Noctambules,  Agon,  The Burrow, The Invitation, Las  Hermanas, Das Lied von der Erde,  Manon,  Mayerling, Orpheus (für das  Royal Ballet), Benjamin  Britten's  Prince of the Pagodas  (für das  Royal Opera House), Schwanensee (für das Berliner Opernhaus); Nureyev's Nussknacker, The  Tempest and MacMillan's Manon (für das  Royal Ballet und die Pariser Oper), Schwanensee  (für die Wiener Staatsoper), Dornröschen (für La Scala, Mailand,  für das National  Ballet of Canada, für die Wiener Staatsoper und für das London Festival Ballet),  Raymonda (für das AB T, das Züricher Opernhaus und die Pariser  Oper), Manfred (für das Züricher  Opernhaus), Don Quixote  (für die Züricher, Berliner und Pariser Operhäuser und das International Ballet  Festival, Boston); and Lynn Seymour's  Intimate Letters  (Sadler's Wells  Royal  Ballet). 
 

 



Licht

John B. Read

John B. Read gilt seit mehr als vier Jahrzehnten als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten unter den internationalen Lichtdesignern. Am engsten verbunden dem Royal Ballet in London und dem Birmingham Royal Ballet, arbeitet er besonders auf dem Gebiet des Balletts mit allen großen Kompagnien der Welt und hat das Lichtkonzept vieler wichtiger Uraufführungen geprägt. Read begann als Mann des Schauspiels zu Beginn der Sechziger Jahre bei Laurence Olivier in Chichester und dann am National Theatre in London. Er betreute dabei so legendäre Produktionen mit Olivier wie Tchechows „Onkel Wanja“ und Strindbergs „Totentanz“. Es waren John Cranko und Glen Tetley, die ihn schließlich zum Ballett hinüberzogen. 1965 war er in Stuttgart für die Lichteinrichtung des Uraufführungs-Abends von „Das Lied von der Erde“ verantwortlich, das gemeinsam mit der Uraufführung von Crankos „Opus 1“ und MacMillans „Danses concertantes“ herauskam. 1967 folgte das Licht für Tetleys „Ziggurat“ beim Rambert Ballet. Seither ist John B. Read auf der ganzen Welt vor allem als Lichtdesigner für den Tanz bekannt. 1981 verpflichtete ihn das Londoner Royal Ballet als Beleuchtungschef. Neben der Licht-Revision bereits bestehender MacMillan-Werke wie „Romeo und Julia“,„Mayerling“ u.a., kreierte er das Licht für "Isadora“, „Der Pagodenprinz“ und „Winter Dreams“ sowie für Ashtons letztes Ballett, „Varii capricci“. Er war auch enger Mitarbeiter von Rudolf Nurejew, dessen Inszenierungen und Choreographien mit dem Bühnen- und Kostümbildner Nicholas Georgiadis er weltweit betreute. Unter den Operninszenierung, deren Lichteinrichtung er schuf, nennt Read besonders die Uraufführungsproduktion von Benjamin Brittens „Der Tod in Venedig“, die 1973 beim Aldeburgh-Festival herauskam und danach auch am Londoner Opernhaus Covent Garden und am Metropolitan Opera House in New York zu sehen war.
 

 



Musikalische Leitung

Ryusuke Numajiri

Ryusuke Numajiri erhielt seine musikalische Ausbildung an der Toho Gakuen School of Music in den Fächern Klavier und Dirigieren bei Seiji Ozawa und Tadaaki Otaka. Bevor er sein Studium an der Universität der Künste in Berlin fortsetzte, war er Assistent von Seiji Ozawa beim New Japan Philharmonic.

Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde Ryusuke Numajiri schnell einer der begehrtesten Dirigenten des Landes. Von 1993 – 1998 war er der jüngste Chefdirigent des Japan Shinsei Symphony Orchesters, das er auch auf eine vielbeachtete Europa-Tournee führte. Im selben Jahr gründete er die Tokyo Mozart Players mit denen er alle Beethoven Symphonien aufnahm. Ryusuke Numajiri war von 1999 – 2003 Principal Conductor des Tokyo Philharmonic Orchestra sowie von 2003 – 2006 Chefdirigenten des Nagoya Philharmonic Orchestra. Seit 2003 ist er Principal Conductor des Japan Philharmonic Symphony Orchestra. 2006 wurde er zum Principal Guest Conductor des Nagoya Philharmonic ernannt, ab 2007 übernimmt er die Position des Musikdirektors der Biwako Oper Japan. Auf der Expo 2005 in Nagoya brachte er Schönbergs Gurrelieder zur Aufführung.

Im Westen machte Ryusuke Numajiri auf sich aufmerksam, als er 1990 den 40. Internationalen Besancon Dirigierwettbewerb gewann. Seitdem ist er ständiger Gast bei Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Orchestra Sinfonica di Milano "Giuseppe Verdi", dem Orchestre du Capitole de Toulouse, den Düsseldorfer Symphonikern, der Staatskapelle Weimar, dem China Philharmonic Orchestra, dem Wiener Kammerorchester und der Northern Sinfonia.

Ryusuke Numajiris hat ein besonderes Interesse, das Publikum an neues Repertoire heranzuführen. So dirigierte er die japanischen Erstaufführungen von Philip Glass’ Peace Symphony, Busonis Klavierkonzert und seinen Doktor Faust, Zemlinskys Der Zwerg, Schönbergs Notturno, Toru Takemitsus Spectral Canticle, sowie Werke von Messiaen, Andriessen, Górecki, Ligeti, Lutoslawski, Berio, Dutilleux, Xenakis, Birtwistle, Matthews und Ichiro Nodaira. Seine Tournee mit dem Nagoya Philharmonic Orchestra im Jahre 2004, wo er Takemitsus Ceremonial und Messiaens Turangalila in europäische Konzertsäle brachte, erhielt hervorragende Kritiken.

Seit seinem Debüt als Operndirigent, 1997, mit Mozarts Die Entführung aus dem Serail, leitete Ryusuke Numajiri verschiedene Produktionen, darunter Strawinskys Le Rossignol, Zemlinskys Eine florentinische Tragödie, Mozarts Idomeneo, Brittens The Little Sweep, Richard Strauss' Der Rosenkavalier, Bergs Lulu und Kreneks Jonny spielt auf an der Oper Köln. Mit der Staatsballett-Premiere von Mahlers Das Lied von der Erde und John Adams' Chamber Symphony gab er im April 2007 sein Debut als Dirigent des Bayerischen Staatsorchesters. Seit 2007 ist Numajiri Musikdirektor der Biwako Oper Japan, außerdem international als Gast unter anderem beim Montreal Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Sydney Symphony und dem Wiener Kammerorchester tätig.
Ryusuke Numajiri

 



Choreographie

Kenneth MacMillan

wurde am 11. Dezember 1929 im schottischen Dunfermline geboren und starb am 29. Oktober 1992 in London. Er absolvierte seine Ballettausbildung bei Phyllis Adams in Great Yarmouth und, ab 1945, an der Sadler's Wells (heute Royal) Ballet School in London.
1946 - 48 war er als Tänzer am Sadler's Wells Theatre Ballet, 1948 - 52 am Sadler's Wells (später Royal) Ballet, 1952 nochmal am Sadler's Wells Theatre Ballet engagiert.
1952 - 64 arbeitete er als Choreograph bei letzteren beiden Kompagnien, 1965/66 als ständiger Choreograph des Royal Ballet. 1966 - 69 ging er als Ballettdirektor an die Deutsche Oper in Berlin.
1970 - 77 war er Direktor des Royal Ballet in London, und 1977 - 1992 Principal Choreographer beim Royal Ballet.
MacMillan choreographierte auch fürs Stuttgarter Ballett, die Touring Company des Royal Ballet und fürs Fernsehen. 1984 - 89 Artistic Associate beim American Ballet Theatre in New York, 1989 - 92 in gleicher Position beim Houston Ballet. Außerdem war er als Theaterregisseur tätig.

1975 ernannte ihn die Universität Edinburgh zum Ehrendoktor. 1978 erhielt er den Evening Standard Ballet Award, 1979 den Queen Elizabeth II Coronation Award der Royal Academy of Dancing, 1980 den Krug Award for Excellence für Mayerling, 1980 den Society of West End Theatres Award für Gloria, item 1983 für Requiem.

1983 wurde Sir Kenneth MacMillan zum Knight of the British Empire geadelt.

Werke:
1953 Somnambulism (Kenton), Sadler's Wells Choreographic Group, London
Fragment (Kenton), Sadler's Wells Choreographic Group, London

1954 Laiderette (Martin), Sadler's Wells Choreographic Group, London

1955 Danses Concertantes (Strawinsky), Sadler's Wells Theatre Ballet, London
The House of Birds (Mompou, arr. Lanchbery), Sadler's Wells Theatre Ballet, London

1956 Noctambules (Searle), Sadler's Wells Theatre Ballet, London
Solitaire (Arnold), Sadler's Wells Theatre Ballet, London
Valse excentrique (Ibert), Sadler's Wells Theatre Gala, London

1957 Winter's Eve (Britten), American Ballet Theatre, Lissabon
Journey (Bartók), American Ballet Theatre Choreographic Group, New York

1958 The Burrow (Martin), Royal Ballet Touring Group, London
Agon (Strawinsky), Royal Ballet, London

1960 Le Baiser de la fée (Strawinsky), Royal Ballet, London
The Invitation (Seiber), Royal Ballet Touring Company, Oxford

1961 The Seven Deadly Sins (Weill), Western Theatre Ballet, Edinburgh
Diversions (Bliss), Royal Ballet, London
Dance Suite (Milhaud), Royal Ballet School Performance, London

1962 The rite of Spring (Strawinsky), Royal Ballet London, 
Dance Suite ( Milhaud), Royal Ballet School Performance, London

1963 Symphony (Schostakowitch), Royal Ballet, London
Las Hermanas (Martin), Stuttgarter Ballett, Stuttgart, 1975 München

1964 La Création du monde (Milhaud), Royal Ballet Touring Company, Stratford
Images of Love (Tranchell), Royal Ballet, London

1965 Romeo and Juliet (Prokofiew), Royal Ballet, London
Song of the Earth (Mahler), Stuttgarter Ballett, Stuttgart, 2007 München

1966 Valses nobles et sentimentales (Ravel), Deutsche Oper Berlin, Berlin
Concerto (Schostakowitch), Deutsche Oper Berlin, Berlin

1967 Anastasia (elektronisch, einaktige Version) Deutsche Oper Berlin, Berlin

1968 Olympiad (Strawinsky), Deutsche Oper Berlin, Berlin
The Sphinx (Milhaud), Stuttgarter Ballett, Stuttgart
Cain and Abel (Panufnik), Deutsche Oper Berlin, Berlin

1970 Miss Julie (Panufnik), Stuttgarter Ballett, Stuttgart
Checkpoint (Gerhardt), Royal Ballet New Group, Manchester

1971 Anastasia (Tschaikowsky,Martinu; dreiaktige Version), Royal Ballet, London
Triad (Prokofiew), Royal Ballet, London

1972 Ballade (Fauré), Royal Ballet New Group, Lissabon
Side Show (Strawinsky), Royal Ballet, Liverpool
The Poltroom (Maros), Royal Ballet New Group, London

1973 Pavane (Fauré), Royal Ballet, London
Seven Deadly Sins (Weill, neue Version), Royal Ballet, London

1974 Manon (Massenet, arr. Lucas), Royal Ballet, London, 2000 München
Elite Syncopations (Joplin), Royal Ballet, London, 1985 München

1975 The Four Seasons (Verdi), Royal Ballet, London
Rituals (Bartók), Royal Ballet, London

1976 Requiem (Fauré), Stuttgarter Ballett, Stuttgart
Feux follets (Liszt), Eislaufsolo für John Curry

1977 Gloriana (Britten), Royal Ballet, London

1978 Mayerling (Liszt, arr. Lanchbery), Royal Ballet, London
My Brother, My Sisters (Schönberg, von Webern), Stuttgarter Ballett, Stuttgart
6. Juni: Hommage für Ninette de Valois (Barber), Sadler's Wells Royal Ballet, London
Métaboles (Dutilleux), Ballett der Pariser Oper, Paris

1979 La Fin du jour (Ravel), Royal Ballet, London
Playground (Cross), Sadler's Wells Royal Ballet, Edinburgh

1980 Gloria (Poulenc), Royal Ballet, London

1981 Isadora (Bennett), Royal Ballet, London
Wild Boy (Cross), American Ballet Theatre, Washington, D.C.

1982 Verdi Variations (Verdi), Alterballeto, Reggio-Emilia
Quartet (Verdi), Sadler's Wells Royal Ballet, Bristol
Orpheus (Strawinsky), Royal Ballet, London

1983 Valley of Shadows (Tschaikowsky, Martinu), Royal Ballet, London
The Seven Deadly Sins (Weill; neue Version), Britisches Fernsehen

1984 Different Drummer (von Webern), Royal Ballet, London

1986 Le Baiser de la fée (Strawinsky, neue Version), Royal Ballet, London

1989 The Prince of the Pagodas (Britten), Royal Ballet, London

1990 Farewell (Tschaikowsky, später Teil von Winter Dreams), Royal Ballet, London

1991 Winter Dreams (Tschaikowsky, arr. Gammon), Royal Ballet, London

1992 The Judas Tree (Elias), Royal Ballet, London
Kenneth McMillan

 



Musik

Gustav Mahler


 

 



Die Frau

Lucia Lacarra

Erste Solistin

Lucia Lacarra, geboren im spanischen San Sebastián, studierte an der Schule von Victor Ullate in Madrid. In dessen neoklassischer Compagnie, dem Ballett Victor Ullate, trat sie auch ihr erstes Engagement an.

1994 wechselte sie zum Ballet National de Marseille unter Roland Petit und ging 1997 als Principal Dancer zum San Francisco Ballet unter Helgi Tomasson. Bereits in Marseille wurde deutlich, dass mit Lucia Lacarra eine außergewöhnliche Tänzerin herangewachsen war, die sehr bald zur Crème de la Crème der international führenden Ballerinen zählte. Als umworbener Gaststar ist sie seit Jahren regelmäßig in allen Metropolen zwischen London, Paris und Tokio zu sehen.
Sie tanzt die klassischen Hauptrollen wie Giselle, Odette/Odile in Schwanensee und Aurora in Dornröschen, in Roland-Petit-Balletten wie Carmen, Notre Dame de Paris, Le Jeune Homme et la Mort (zusammen mit Nicolas Le Riche) ebenso wie ein weites modernes Repertoire:  Balanchines Agon und Sinfonie in C, Robbins' The Cage und In the Night, Kenneth MacMillans The Invitation sowie zahlreiche Werke von Helgi Tomasson.

Beim Bayerischen Staatsballett tanzte sie, noch vor ihrem offiziellen Antritt als Erste Solistin zu Beginn der Spielzeit 2002/2003, bereits im Juni 2002 in Jerome Robbins' In the Night. Ihr Debüt in einem großen abendfüllenden Klassiker gab sie im Oktober 2002 mit der Titelrolle in Raymonda. Es folgten im November 2002 Schwanensee und die Tatjana in John Crankos Onegin. Ihr Partner war ihr Lebensgefährte Cyril Pierre, der mit ihr als Erster Solist zum Bayerischen Staatsballett kam. In der Premiere von Portrait John Neumeier tanzte sie in Jupiter Sinfonie und in In the Blue Garden.

Als neue Rollen in der Saison 2003/2004 kamen Louise in John Neumeiers Der Nussknacker und Titania/Hippolyta in seinem Sommernachtstraum sowie die Titelpartie in Dornröschen und die Marguerite in John Neumeiers Die Kameliendame hinzu. Weitere Partien ihres Münchner Repertoires sind the second detail (Forsythe) und Brahms-Schönberg Quartett (Balanchine).

Im Dezember 2002 erhielt Lucia Lacarra in Monte Carlo den Nijinsky Award 2002 in der Kategorie "beste Tänzerin" und wurde im Frühjahr 2003 in Moskau mit dem Prix Benois ausgezeichnet. Sowohl 2004 als auch 2005 wurde sie für den Münchner Merkur-Theaterpreis nominiert. Geehrt wurde sie im Herbst 2005 mit dem spanischen Premio Nacional de Danza 2005. Der mit 30.000,- Euro dotierte Preis gilt als eine der höchsten Auszeichnungen, die der spanische Staat vergibt.
Im Frühjahr 2007 wurde Lacarra zur kulturellen Botschafterin und Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt San Sebastián ernannt. 2008 verlieh ihr Kunstminister Dr. Goppel den Titel "Bayerische Kammertänzerin".

Debut 2004/2005
Julia in Crankos Romeo und Julia (J. Cranko) 
Fünf Tangos (H. van Manen)
Black Cake (H. van Manen)
Agon (G. Balanchine)
Nikija in La Bayadère (P. Bart)

Debut 2005/2006
Sophie in Die silberne Rose (G.Murphy), Kreation
Century Rolls (D. Bombana), Kreation

Debut 2006/2007
Giselle (P. Wright)
Medora in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)
Die Frau in Das Lied von der Erde (K. MacMillan)

Debut 2007/2008
Ariel in Der Sturm (J. Mannes), Kreation
Violakonzert/II (M. Schläpfer), Kreation
Adagio Hammerklavier (H. v. Manen)
Legende (J. Cranko), Pas de deux

Debut 2008/2009
Zobeide in Shéhérazade (M. Fokine)
Odette in Once Upon An Ever After
(T. Kohler), Kreation

Debut 2009/2010
Pas de deux 1 in Artifact (W. Forsythe)
Die französische Ballerina in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)

Debut 2010/2011
The Old Men and Me (H. van Manen)
Prinzessin Natalia in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)

Debut 2011/2012
Dulcinea in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Katharina in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Prinzessin Odette in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
Die älteste Schwester in Las Hermanas (K. MacMillan)
3. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)

Debut 2012/2013
Solistin 2. Satz in Choreartium (L. Massine)
Broken Fall (R. Maliphant)

Debut 2013/2014
Hippolyta/Titania in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Spiral Pass (R. Maliphant)
Lucia Lacarra © Sascha Kletzsch

 



Der Mann

Marlon Dino

Erster Solist

Marlon Dino wurde in Albanien geboren und begann seine Ausbildung 1991 an der School of Choreography and Ballet in Tirana/Albanien. 1998 wechselte er nach Genf in der Schweiz ans Geneve Dance Center unter der Leitung von David Allen. Im Januar 2001 bekam er einen Vertrag an der Wiener Staatsoper.

Seit 2002 ist er beim Bayerischen Staatsballett engagiert. Schnell wurde er mit solistischen Partien betraut, so dass schließlich 2005 die Ernennung zum Halbsolisten und zur Spielzeit 2007/2008 die Beförderung zum Solisten erfolgte. In der Spielzeit 2009/2010 wurde er zum Ersten Solisten ernannt.

Sein solistisches klassisches und zeitgenössisches Repertoire umfasst u.a. Jiří Kylián Sechs Tänze und die Solopartie im vierten Satz von George Balanchines Brahms-Schönberg-Quartett. In der Spielzeit 2004/2005 debütierte er als Graf Paris und Tybalt in Crankos Romeo und Julia und übernahm eine wichtige Partie in Balanchines Agon (zweiter Pas de trois). Außerdem tanzte er den Gaston in der Kameliendame (J. Neumeier), den Solo-Part in Hans van Manens Fünf Tangos und Rotbart in Schwanensee (R. Barra).
Seine erste eigene Choreographie, ein Pas de deux für Cheryl Wimperis und ihn selbst, entstand im Sommer 2003 im Rahmen der "Jungen Choreographen". Es folgte im Sommer 2004 die Choreographie Nimm's wie du willst.
Ende 2007 wurde Marlon Dino für sein Debüt als Onegin an der Seite von Lucia Lacarra in John Crankos Ballett mit dem TZ-Rosenstrauß des Jahres ausgezeichnet.

Debut 2003/2004
Brahms-Schoenberg Quartett (G. Balanchine)

Debut 2004/05:
Graf Paris und Tybalt in Romeo und Julia (J. Cranko)
Agon (G. Balanchine), zweiter Pas de trois
Gaston in Kameliendame (J. Neumeier)
Solo in Fünf Tangos (H. van Manen)

Debut 2005/2006
Bérenger in Raymonda (R. Barra)

Debut 2006/2007 
Zweiter Pas de deux in Century Rolls (D. Bombana)
Pas de six in Giselle (P. Wright)
Rotbart in Schwanensee (R. Barra)
Ali und Birbanto in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)
Fotograf in Die Silberne Rose (G. Murphy)
Der Mann in Das Lied von der Erde (K. MacMillan)
Pas Fabergé in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Prinz Albrecht in Giselle (P. Wright) im Rahmen von Ballett und Wildnis

Debut 2007/2008
Onegin in Onegin (J. Cranko)
Alonso in Der Sturm (J. Mannes), Kreation
Legende (J. Cranko)
Solor in La Bayadère (Bart)

Debut 2008/2009
Romeo in Romeo und Julia (J. Cranko)
Siegfried in Once Upon An Ever After (T. Kohler), Kreation
Zeman in Shéhérazade (M. Fokine)
Siegfried in Schwanensee (R. Barra)
Adagio Hammerklavier (H. v. Manen)
Jean de Brienne in Raymonda (M. Petipa)

Debut 2009/2010
Der goldene Sklave in Shéhérazade (M. Fokine)
Armand in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Bach in Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere (N. Duato)

Debut 2010/2011
Prinz Désiré in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Petruccio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Der Mann im Schatten in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
Der König in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
El Trianero, Matador in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Günther in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Broken Fall (R. Maliphant)

Debut 2012/2013
Choreartium (L. Massine)
Goldberg-Variationen (J. Robbins)

Debut 2013/2014
Theseus/Oberon in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Marlon Dino © Sascha Kletzsch

 



Der Ewige

Tigran Mikayelyan

Erster Solist

Tigran Mikayelyan wurde in Yerevan/ Armenien geboren. Hier begann er seine Tanzausbildung 1989 an der Armenischen Ballettschule Erewan, bevor er 1997 an die Schweizerische Ballettberufsschule SBBS in Zürich wechselte, in der er Stipendiat der Nurejew-Stiftung war. Sein erstes Engagement trat er 1998 beim Zürcher Ballett an, in dem er 1999 zum Halbsolisten und 2003 zum Solisten ernannt wurde. Hier tanzte er das gesamte Repertoire von Heinz Spoerli sowie die Rolle des Dorkon in Daphnis und Chloé, den Solo-Boy in Rubies, in Hans van Manens Solo und dessen Große Fuge sowie Allegro Brillante von George Balanchine.

Seit der Spielzeit 2005/2006 ist er als Solist beim Bayerischen Staatsballett engagiert. Sein Debüt gab er im Rahmen des China-Gastspiels im Oktober 2005 in Shanghai als Béranger in Raymonda (R. Barra). Seinen ersten Auftritt im Nationaltheater hatte er als Goldenes Idol in La Bayadère (P. Bart). Es folgten der Bauern-Pas de deux in Giselle (P: Wright), sowie Mercutio in Romeo und Julia (J. Cranko), mit dem er auch beim Staatsballett-Gastspiel in Venedig (September 2006) einen großen Erfolg feierte. Mit Beginn der Spielzeit 2007/2008 wurde Tigran Mikayelyan zum Ersten Solisten befördert.

Im Jahr 1997 gewann er den armenischen Ballettwettbewerb "Amadeus" und nur ein Jahr später beim Prix de Lausanne den Prix Niveau Professionell.
Im Frühjahr 2007 wurde Tigran Mikayelyan von seinem Heimatland zum "Honoured Artist of Armenia" ernannt, die höchste Auszeichung, die Künstlern seines Landes zuteil werden kann. Im Sommer 2007 erhielt er zudem den Theaterpreis des Münchner Merkurs. Mit der Partie des Ali in Le Corsaire wurde er im selben Jahr für den FAUST Theaterpreis nominiert.

Debut 2006/2007
Elemental (J. Godani)
Limb's Theorem (W. Forsythe)
Prinz Siegfried in Schwanensee (R. Barra)
Romeo in Romeo und Julia (J. Cranko)
Ali und Konrad in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)
Sylvia Pas de deux (G. Balanchine)
Der Ewige in Das Lied von der Erde (K. MacMillan)

Debut 2007/2008
Antonio in Der Sturm (J. Mannes), Kreation
Große Fuge  (H. v. Manen)
Solor in La Bayadère (Bart)
Adagio Hammerklavier (H. v. Manen)

Debut 2008/2009
Vogel-Geister in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Erste Variation in Once Upon An Ever After (T. Kohler), Kreation
Des Grieux und Gaston Rieux in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Zugvögel (J. Kylian), Kreation
Faun in L'après-midi d'un faune (V. Nijinsky)
Béranger in Raymonda (M. Petipa)

Debut 2009/2010
Lenski in Onegin (J. Cranko)
Abderakhman in Raymonda (M. Petipa)
Pas de deux 1 in Artifact (W. Forsythe)
Der erste Solist in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Sylvia Pas de deux (G. Balanchine)

Debut 2010/2011
Man 1 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Briaxis in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Prinz Désire in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Der König in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)

Debut 2011/2012
Basilio in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Ballettmeister Drosselmeier in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Petrucchio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
3. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)

Debut 2012/2013
Der Freund des Mohren in The Moor's Pavane (José Limón)
2. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Unitxt (R. Siegal), Kreation

Debut 2013/2014
Theseus/Oberon in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Anführer des Männertanzes in Le Sacre du printemps (M. Wigman)

Tigran Mikayelyan. ©Sascha Kletzsch

 



Von der Jugend

Giuliana Bottino

Corps de ballet

Guiliana Bottino wurde in Catania/Italien geboren und begann im Alter von sechs Jahren zu tanzen. Sie erhielt ihre Ausbildung an der Elmhurst School for Dance in Association with Birmingham Royal Ballet. In der Spielzeit 2007/2008 war sie beim Cannes Jeune Ballet in Frankreich engagiert.

In der Spielzeit 2008/2009 wechselte sie als Gruppentänzerin zum Bayerischen Staatsballett.

Debut 2009/2010
Cello in Vielfältigkeit. Formen von Stille und Leere (Duato)

Debut 2010/2011
Chloé in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Weiße Katze in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Die Fee Miette qui tombent (Fee der Freigiebigkeit) in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)

Debut 2011/2012
"Esmeralda und die Narren"  in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Frau in Das Mädchen und der Messerwerfer (S. Sandroni)
Gods and Dogs (J. Kylián)

Debut 2012/2013
Solistin im Hindu-Tanz in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
Solo "Von der Jugend" in Das Lied von der Erde (K. MacMillan) 
Giuliana Bottino.©Sascha Kletzsch

 



Von der Schönheit

Séverine Ferrolier

Solistin

Séverine Ferrolier, geboren in Toulon/Frankreich, erhielt ihre Ausbildung im Centre de Danse Christiane Espitalier de La Valette. Im Anschluss daran tanzte sie an der Oper Toulon, beim Ballet National de Nancy unter Pierre Lacotte und beim English National Ballet in London. Von 1997 bis 2004 war sie beim Leipziger Ballett unter Uwe Scholz engagiert, seit 2002 als Solistin. Scholz kreierte für sie u.a. Rollen in Bruckner 8, das Solo Non, je ne regrette rien und eine Partie in der h-Moll-Messe. Daneben tanzte sie die Mathilde in Rot und Schwarz.

Mit der Spielzeit 2004/2005 trat Séverine Ferrolier ihr Engagement beim Bayerischen Staatsballett an. Bereits beim Athen-Gastspiel des Bayerischen Staatsballetts im Juni 2004 debütierte sie in Balanchines Brahms-Schönberg Quartett. Es folgten die Fliederfee in Dornröschen (M. Petipa/I. Liška), Olympia in Neumeiers Kameliendame sowie gewichtige Solopassagen in der Neuproduktion von Forsythes Limb's Theorem. In der Spielzeit 2005/2006 tanzte sie u.a. die Rekonstruktion des Anna Pavlova-Solos Die Nacht von Nikolai Legat und den Pas de quatre von Léonid Jacobson im Rahmen der Terpsichore Galas V und VI. 2007 kreierte sie in Jörg Mannes Der Sturm die Partie der Miranda.

Debut 2005/2006
Marschallin in Die silberne Rose (Graeme Murphy)
Erste und dritte Solovariation im Schattenakt in La Bayadère (P. Bart)
Clémence in Raymonda (R. Barra)

Debut 2006/2007
Zweiter Pas de deux in Century Rolls (D. Bombana)
Charlotte, Verlobte von Prinz Siegfried in Schwanensee (R. Barra)
Odaliske und Gulnara in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)

Debut 2007/2008
Miranda in Der Sturm (J. Mannes), Kreation
Große Fuge (H. van Manen)
Solopaar im 4. Satz in Brahms-Schönberg-Quartett (G. Balanchine)
Adagio Hammerklavier (H. van Manen)
Violakonzert/II (M. Schläpfer), Kreation
Aus Holbergs Zeit (J. Cranko)

Debut 2008/2009
Mutter in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Dame in Blau in Les Biches (B. Nijinska)
Aurora in Once Upon An Ever After (T. Kohler), Kreation
Marguerite in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation
Henriette in Raymonda (M. Petipa)

Debut 2010/2011
Bathilde, Myrtha in Gisella-Mats Ek (M.Ek)
Ballerina in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Pas de deux in Artifact (W. Forsythe)
Woman 2 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Lykanion in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Freudenmädchen in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Die Königinmutter in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
Dulcinea in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Nieves in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Five Brahms Waltzes In The Manner Of Isadora Duncan (F. Ashton)

Debut 2012/2013
Die Frau des Mohren in The Moor's Pavane (José Limón)
Solistin 2. Satz in Choreartium (L. Massine)
Athena Parthenos in Helden (T. Kohler)

Debut 2013/2014
Gräfin Capulet in Romeo und Julia (J. Cranko)
Séverine Ferrolier.©Sascha Kletzsch

 



Mezzosopran

Okka von der Damerau

Okka von der Damerau, geboren in Hamburg, begann ihr Gesangsstudium in Rostock und schloss es an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Erste Engagements führten sie parallel zum Studium an die Theater in Rostock (2000 bis 2002) und Freiburg (2003 bis 2005). Von 2006 bis 2010 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover und wirkte u.a. in der Uraufführung von Edward Rushtons Die fromme Helene mit, sang Erda (Das Rheingold), Maddalena (Rigoletto) und Dritte Dame (Die Zauberflöte). 2008/09 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper als Erste Magd (Elektra), seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2013/2014: Mutter/chinesische Tasse/Libelle/Zofe (L’Enfant et les sortilèges/Der Zwerg), Waldnymphe (Rusalka), Dame (Die Zauberflöte), Stimme von oben/Stimme der Ungeborenen/Dienerin/Kinderstimme (Die Frau ohne Schatten), Altpartie im 3. Akademiekonzert, Mary (Der fliegende Holländer), Suzuki (Madama Butterfly), Schenkwirtin (Boris Godunow), Page der Herodias (Salome), Klingsors Zaubermädchen (Parsifal), Charlotte (Die Soldaten).
Okka von der Damerau

 



Tenor

Herbert Lippert

Tenor

Der Österreicher und ehemalige Wiener Sängerknabe Herbert Lippert zählt zu den gefragten Tenören unserer Zeit, er musiziert mit international wichtigen Orchestern und singt an den bedeutendsten Bühnen der Welt.
Die ersten Förderer seiner Stimme waren Sir Georg Solti und Wolfgang Sawallisch, unter deren Leitung zahlreiche Aufnahmen wie Die Schöpfung, Don Giovanni und Die Meistersinger von Nürnberg entstanden. 1997 wurde Herbert Lippert für die Interpretation der Rolle des David in Die Meistersinger von Nürnberg unter der Leitung von Sir Georg Solti mit dem Grammy Award ausgezeichnet. Zu den Höhepunkten der Jahre 2010/2011 gehören Einspielungen und Konzerte mit Nikolaus Harnoncourt, Riccardo Muti, Fabio Luisi und Franz Welser-Möst. Nach einer 15-jährigen intensiven Betätigung am Konzertsektor gilt nun das Hauptinteresse der Oper mit dem künstlerischen Zentrum Wien. An der Wiener Staatsoper debütierte er im Jahr 1985 in La traviata und sang hier Rollen wie etwa Tamino (Die Zauberflöte), Matteo (Arabella), Flamand (Capriccio), Don Ottavio (Don Giovanni), Belmonte (Die Entführung aus dem Serail) oder Alfred (Die Fledermaus).
Herbert Lippert

 


Five Brahms Waltzes in the Manner of Isadora Duncan


Musikalische Leitung

Ryusuke Numajiri

Ryusuke Numajiri erhielt seine musikalische Ausbildung an der Toho Gakuen School of Music in den Fächern Klavier und Dirigieren bei Seiji Ozawa und Tadaaki Otaka. Bevor er sein Studium an der Universität der Künste in Berlin fortsetzte, war er Assistent von Seiji Ozawa beim New Japan Philharmonic.

Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde Ryusuke Numajiri schnell einer der begehrtesten Dirigenten des Landes. Von 1993 – 1998 war er der jüngste Chefdirigent des Japan Shinsei Symphony Orchesters, das er auch auf eine vielbeachtete Europa-Tournee führte. Im selben Jahr gründete er die Tokyo Mozart Players mit denen er alle Beethoven Symphonien aufnahm. Ryusuke Numajiri war von 1999 – 2003 Principal Conductor des Tokyo Philharmonic Orchestra sowie von 2003 – 2006 Chefdirigenten des Nagoya Philharmonic Orchestra. Seit 2003 ist er Principal Conductor des Japan Philharmonic Symphony Orchestra. 2006 wurde er zum Principal Guest Conductor des Nagoya Philharmonic ernannt, ab 2007 übernimmt er die Position des Musikdirektors der Biwako Oper Japan. Auf der Expo 2005 in Nagoya brachte er Schönbergs Gurrelieder zur Aufführung.

Im Westen machte Ryusuke Numajiri auf sich aufmerksam, als er 1990 den 40. Internationalen Besancon Dirigierwettbewerb gewann. Seitdem ist er ständiger Gast bei Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Orchestra Sinfonica di Milano "Giuseppe Verdi", dem Orchestre du Capitole de Toulouse, den Düsseldorfer Symphonikern, der Staatskapelle Weimar, dem China Philharmonic Orchestra, dem Wiener Kammerorchester und der Northern Sinfonia.

Ryusuke Numajiris hat ein besonderes Interesse, das Publikum an neues Repertoire heranzuführen. So dirigierte er die japanischen Erstaufführungen von Philip Glass’ Peace Symphony, Busonis Klavierkonzert und seinen Doktor Faust, Zemlinskys Der Zwerg, Schönbergs Notturno, Toru Takemitsus Spectral Canticle, sowie Werke von Messiaen, Andriessen, Górecki, Ligeti, Lutoslawski, Berio, Dutilleux, Xenakis, Birtwistle, Matthews und Ichiro Nodaira. Seine Tournee mit dem Nagoya Philharmonic Orchestra im Jahre 2004, wo er Takemitsus Ceremonial und Messiaens Turangalila in europäische Konzertsäle brachte, erhielt hervorragende Kritiken.

Seit seinem Debüt als Operndirigent, 1997, mit Mozarts Die Entführung aus dem Serail, leitete Ryusuke Numajiri verschiedene Produktionen, darunter Strawinskys Le Rossignol, Zemlinskys Eine florentinische Tragödie, Mozarts Idomeneo, Brittens The Little Sweep, Richard Strauss' Der Rosenkavalier, Bergs Lulu und Kreneks Jonny spielt auf an der Oper Köln. Mit der Staatsballett-Premiere von Mahlers Das Lied von der Erde und John Adams' Chamber Symphony gab er im April 2007 sein Debut als Dirigent des Bayerischen Staatsorchesters. Seit 2007 ist Numajiri Musikdirektor der Biwako Oper Japan, außerdem international als Gast unter anderem beim Montreal Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Sydney Symphony und dem Wiener Kammerorchester tätig.
Ryusuke Numajiri

 



Choreographie

Frederick Ashton

Sir Frederick Ashton, geboren am 17. September 1904 in Guayaquil (Ecuador), gestorben am 19. August 1988 in Eye/Suffolk (England)

Ashton kam 1922 nach London und nahm Unterricht bei Léonide Massine, später bei Marie Rambert, die sein choreografisches Talent erkannte und ihn 1926 zu seinem ersten Ballett anregte. 1927 engagierte ihn Ida Rubinstein als Tänzer, 1929 kehrte er zu Rambert zurück und choreografierte für den Ballet Club und die Camargo Society. 1935 verpflichtete ihn Ninette de Valois ans Vic-Wells Ballet (später Sadler's Wells Ballet, heute Royal Ballet) als Tänzer und Chefchoreografen. Darüber hinaus war er stellvertretender Direktor (1952-63) und Direktor (1963-70) der Kompanie. Ashtons eleganter, lyrischer und musikalischer Stil prägte in seiner Klarheit den englischen Tanz – und das Ballett des 20. Jahrhunderts. Viele Werke schuf er für die Ballerina Margot Fonteyn, deren Karriere er mit seinen Choreografien 25 Jahre lang maßgeblich beeinflusste. Nach dem Ausscheiden aus der Direktion des Royal Ballet, für das er die meisten Stücke schuf, arbeitete der 1962 in den Adelsstand erhobene Ashton als freier Choreograf. Er war an den Filmen The Tales of Hoffmann und The Tales of Beatrix Potter und verschiedenen Operninszenierungen beteiligt.

Hauptwerke: Façade (1931), Les patineurs (1937), Dante Sonata (1940), Symphonic Variations (1946), Scènes de ballet (1948), Cinderella (1948), Illuminations (1950), Daphnis und Chloe (1951), Sylvia (1952), Undine (1958), La Fille mal gardée (1960), Les deux pigeons (1961), Marguerite and Armand (1963), The Dream (1964), Monotones (1965 und 1966), Enigma Variations (1968), A Month in the Country (1976), Five Brahms Waltzes in the Manner of Isadora Duncan (1975/1976)

Im Münchner Repertoire war und ist Ashton sparsam vertreten. Die deutsche Erstaufführung seines Meisterwerks La fille mal gardée, 1971 im Nationaltheater, mit Gislinde Skroblin, Heinz Bosl und Ferenc Barbay, wurde als Sensation gefeiert. Das Ballett blieb im Repertoire über die Jahrzehnte bis hin zur Neueinstudierung beim Bayerischen Staatsballett 1994. Nach einer längeren Pause kehrt die Ballettkomödie 2012 im Rahmen der Saison "Very British!?" wieder auf den Spielplan zurück.

1972 hatte Ashtons Les Rendezvous Premiere im Nationaltheater. Das charmante kleine Werk verschwand allerdings nach wenigen Aufführungen wieder vom Spielplan. Im Rahmen einer Gala sah man 1996 Ashtons  Five Brahms Waltzes in the Manner of Isadora Duncan, im Nationaltheater zum ersten Mal, getanzt von Evelyn Hart. Zehn Jahre später wurde es mit Sherelle Charge und Stephanie Hancox Teil des Staatsballett-Repertoires und ist auch Teil der Premiere Steps & Times im Dezember 2011. Mit dieser Premiere, die dem britischen Tanz gewidmet ist, kommt auch eines der wichtigsten Werke von Ashton, Scènes de ballet, nach München, außerdem Ashtons zauberhafte und leichtgewichtige Pièce d’occasion Frühlingsstimmen, ein Pas de deux, der 2006 im Rahmen der Terpsichore-Gala IV zum ersten Mal in München zu sehen gewesen war.

Ein weiteres wesentliches Werk von Ashton wird das Gastspiel des Birmingham Royal Ballet im Rahmen der Ballettwoche 2012 bringen: sein Shakespeare-Ballett The Dream, in München bisher nur in Form seines zentralen Pas de deux im Rahmen der Ballettwochen-Gala 1972 vertreten.
Sir Frederick Ashton

 



Musik

Johannes Brahms


 

 



Solistin

Stephanie Hancox

Solistin

Stephanie Hancox wurde in Australien geboren und begann ihre Ballettausbildung in Sydney an der Tanya Pearson Classical Coaching Academy. Im Januar 2001 kam sie an die Ballettakademie/Heinz-Bosl-Stiftung nach München, um ihre Ausbildung zu vervollständigen. Sie tanzte unter anderem den Corsaire- Pas de deux, in Paquita, in Light Fandango von Robert North, wie auch eine Solopartie in In the Future von Hans van Manen.

Im September 2003 wurde sie Mitglied des Bayerischen Staatsballetts. In der Spielzeit 2004/2005 war sie sowohl in Forsythes Limb´s Theorem als auch in Hans van Manens Black Cake zu sehen. Mit Beginn der Spielzeit 2008/2009 wurde sie zur Halbsolistin befördert.
Mit Beginn der Spielzeit 2014/15 wurde sie zur Solistin ernannt.

Debut 2007/2008:
Solo-Ariel in Der Sturm (Mannes)
Solopartie in Brahms-Schönberg-Quartett (Balanchine)
Cambio d'abito (S. Sandroni), Kreation

Debut 2008/2009
Schöne Tochter in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Aurora in Once Upon An Ever After (T. Kohler)
Prudence in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation
Henriette in Raymonda (Petipa/Barra)

Debut 2009/2010
Giselle in Giselle - Mats Ek (M. Ek)
Five Brahms Waltzes in the manner of Isadora Duncan (F. Ashton)

Debut 2010/2011
Frau 2 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Solo im Pas Fabergé 3. Akt in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Pas de Six in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Freudenmädchen in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)

Debut 2011/2012
Maries kunstbeflissene Tante/ "Die Schöne von Granada" in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Feenvariation in Dornröschen (I. Liska nach M. Petipa)
Gods and Dogs (J. Kylián)
Freudenmädchen in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Sommer 2012
Gala für Tanya Pearson Zähmungs-Pas de deux, Gala Version

Debut 2012/2013
1. und 2. Schattenvariation in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
Broken Fall (R. Maliphant)
4. Variation in Birthday Offering (F. Ashton)
Unitxt (R. Siegal), Kreation
Die Dame des Hauses in Les Biches (B. Nijinska)

Debut 2013/2014
Die Erwählte in Le Sacre du printemps  (M. Wigman)
Stephanie Hancox Foto: S. Kletzsch

 



Klavier

Maria Babanina

Pianistin

Maria Babanina wurde 1952 in Leningrad bzw. St. Petersburg geboren. Am dortigen Konservatorium studierte sie Klavier und Musikwissenschaft mit Schwerpunkt auf historischen Forschungen zur Ballettmusik. Zunächst wirkte sie als Pädagogin am Waganova-Institut, danach als Repetitorin am Maly-Theater, ab 1978 beim Kirov-Ballett.

Seit der Spielzeit 1990/91 ist Maria Babanina als Repetitorin beim Bayerischen Staatsballett engagiert, tritt aber auch als Solopianistin auf u.a. in in Trois Gnossiennes, Lieder ohne Worte, Zakouski, in Jérôme Robbins' Other Dances und In the Night sowie Frederick Ashtons Five Brahms Waltzes in the Manner of Isadora Duncan und Hans van Manens Adagio Hammerklavier. Die musikalische Einrichtung der Münchner Fassung von Raymonda 2002 ist ihre zweite Arbeit auf diesem Gebiet nach La Bayadère. Seit 2004 forschte sie für die Münchner Neufassung von Le Corsaire (Premiere Januar 2007), deren musikalische und dramaturgische Fassung in ihrer Verantwortung lag.

Maria Babanina ist Vorsitzende des Stiftungsrats der Alexander Glasunow-Stiftung.

Maria Babanina Foto: Sascha Kletzsch

 


Frühlingsstimmenwalzer


Musikalische Leitung

Ryusuke Numajiri

Ryusuke Numajiri erhielt seine musikalische Ausbildung an der Toho Gakuen School of Music in den Fächern Klavier und Dirigieren bei Seiji Ozawa und Tadaaki Otaka. Bevor er sein Studium an der Universität der Künste in Berlin fortsetzte, war er Assistent von Seiji Ozawa beim New Japan Philharmonic.

Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde Ryusuke Numajiri schnell einer der begehrtesten Dirigenten des Landes. Von 1993 – 1998 war er der jüngste Chefdirigent des Japan Shinsei Symphony Orchesters, das er auch auf eine vielbeachtete Europa-Tournee führte. Im selben Jahr gründete er die Tokyo Mozart Players mit denen er alle Beethoven Symphonien aufnahm. Ryusuke Numajiri war von 1999 – 2003 Principal Conductor des Tokyo Philharmonic Orchestra sowie von 2003 – 2006 Chefdirigenten des Nagoya Philharmonic Orchestra. Seit 2003 ist er Principal Conductor des Japan Philharmonic Symphony Orchestra. 2006 wurde er zum Principal Guest Conductor des Nagoya Philharmonic ernannt, ab 2007 übernimmt er die Position des Musikdirektors der Biwako Oper Japan. Auf der Expo 2005 in Nagoya brachte er Schönbergs Gurrelieder zur Aufführung.

Im Westen machte Ryusuke Numajiri auf sich aufmerksam, als er 1990 den 40. Internationalen Besancon Dirigierwettbewerb gewann. Seitdem ist er ständiger Gast bei Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Orchestra Sinfonica di Milano "Giuseppe Verdi", dem Orchestre du Capitole de Toulouse, den Düsseldorfer Symphonikern, der Staatskapelle Weimar, dem China Philharmonic Orchestra, dem Wiener Kammerorchester und der Northern Sinfonia.

Ryusuke Numajiris hat ein besonderes Interesse, das Publikum an neues Repertoire heranzuführen. So dirigierte er die japanischen Erstaufführungen von Philip Glass’ Peace Symphony, Busonis Klavierkonzert und seinen Doktor Faust, Zemlinskys Der Zwerg, Schönbergs Notturno, Toru Takemitsus Spectral Canticle, sowie Werke von Messiaen, Andriessen, Górecki, Ligeti, Lutoslawski, Berio, Dutilleux, Xenakis, Birtwistle, Matthews und Ichiro Nodaira. Seine Tournee mit dem Nagoya Philharmonic Orchestra im Jahre 2004, wo er Takemitsus Ceremonial und Messiaens Turangalila in europäische Konzertsäle brachte, erhielt hervorragende Kritiken.

Seit seinem Debüt als Operndirigent, 1997, mit Mozarts Die Entführung aus dem Serail, leitete Ryusuke Numajiri verschiedene Produktionen, darunter Strawinskys Le Rossignol, Zemlinskys Eine florentinische Tragödie, Mozarts Idomeneo, Brittens The Little Sweep, Richard Strauss' Der Rosenkavalier, Bergs Lulu und Kreneks Jonny spielt auf an der Oper Köln. Mit der Staatsballett-Premiere von Mahlers Das Lied von der Erde und John Adams' Chamber Symphony gab er im April 2007 sein Debut als Dirigent des Bayerischen Staatsorchesters. Seit 2007 ist Numajiri Musikdirektor der Biwako Oper Japan, außerdem international als Gast unter anderem beim Montreal Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Sydney Symphony und dem Wiener Kammerorchester tätig.
Ryusuke Numajiri

 



Choreographie

Frederick Ashton

Sir Frederick Ashton, geboren am 17. September 1904 in Guayaquil (Ecuador), gestorben am 19. August 1988 in Eye/Suffolk (England)

Ashton kam 1922 nach London und nahm Unterricht bei Léonide Massine, später bei Marie Rambert, die sein choreografisches Talent erkannte und ihn 1926 zu seinem ersten Ballett anregte. 1927 engagierte ihn Ida Rubinstein als Tänzer, 1929 kehrte er zu Rambert zurück und choreografierte für den Ballet Club und die Camargo Society. 1935 verpflichtete ihn Ninette de Valois ans Vic-Wells Ballet (später Sadler's Wells Ballet, heute Royal Ballet) als Tänzer und Chefchoreografen. Darüber hinaus war er stellvertretender Direktor (1952-63) und Direktor (1963-70) der Kompanie. Ashtons eleganter, lyrischer und musikalischer Stil prägte in seiner Klarheit den englischen Tanz – und das Ballett des 20. Jahrhunderts. Viele Werke schuf er für die Ballerina Margot Fonteyn, deren Karriere er mit seinen Choreografien 25 Jahre lang maßgeblich beeinflusste. Nach dem Ausscheiden aus der Direktion des Royal Ballet, für das er die meisten Stücke schuf, arbeitete der 1962 in den Adelsstand erhobene Ashton als freier Choreograf. Er war an den Filmen The Tales of Hoffmann und The Tales of Beatrix Potter und verschiedenen Operninszenierungen beteiligt.

Hauptwerke: Façade (1931), Les patineurs (1937), Dante Sonata (1940), Symphonic Variations (1946), Scènes de ballet (1948), Cinderella (1948), Illuminations (1950), Daphnis und Chloe (1951), Sylvia (1952), Undine (1958), La Fille mal gardée (1960), Les deux pigeons (1961), Marguerite and Armand (1963), The Dream (1964), Monotones (1965 und 1966), Enigma Variations (1968), A Month in the Country (1976), Five Brahms Waltzes in the Manner of Isadora Duncan (1975/1976)

Im Münchner Repertoire war und ist Ashton sparsam vertreten. Die deutsche Erstaufführung seines Meisterwerks La fille mal gardée, 1971 im Nationaltheater, mit Gislinde Skroblin, Heinz Bosl und Ferenc Barbay, wurde als Sensation gefeiert. Das Ballett blieb im Repertoire über die Jahrzehnte bis hin zur Neueinstudierung beim Bayerischen Staatsballett 1994. Nach einer längeren Pause kehrt die Ballettkomödie 2012 im Rahmen der Saison "Very British!?" wieder auf den Spielplan zurück.

1972 hatte Ashtons Les Rendezvous Premiere im Nationaltheater. Das charmante kleine Werk verschwand allerdings nach wenigen Aufführungen wieder vom Spielplan. Im Rahmen einer Gala sah man 1996 Ashtons  Five Brahms Waltzes in the Manner of Isadora Duncan, im Nationaltheater zum ersten Mal, getanzt von Evelyn Hart. Zehn Jahre später wurde es mit Sherelle Charge und Stephanie Hancox Teil des Staatsballett-Repertoires und ist auch Teil der Premiere Steps & Times im Dezember 2011. Mit dieser Premiere, die dem britischen Tanz gewidmet ist, kommt auch eines der wichtigsten Werke von Ashton, Scènes de ballet, nach München, außerdem Ashtons zauberhafte und leichtgewichtige Pièce d’occasion Frühlingsstimmen, ein Pas de deux, der 2006 im Rahmen der Terpsichore-Gala IV zum ersten Mal in München zu sehen gewesen war.

Ein weiteres wesentliches Werk von Ashton wird das Gastspiel des Birmingham Royal Ballet im Rahmen der Ballettwoche 2012 bringen: sein Shakespeare-Ballett The Dream, in München bisher nur in Form seines zentralen Pas de deux im Rahmen der Ballettwochen-Gala 1972 vertreten.
Sir Frederick Ashton

 



Musik

Johann Strauß


 

 



Solistin

Katherina Markowskaja

Solistin

Katherina Markowskaja wurde in Kiew (Ukraine) geboren, wo sie auch ihre Ausbildung an der Nationalen Ballett Akademie der Kunst abschloss. Bereits als Studentin wirkte sie mit bei Aufführungen des Ukrainischen Nationalballetts in Kiev. Mit 16 nahm sie das Angebot von Konstanze Vernon für ein Stipendium der Heinz-Bosl-Stiftung an und vollendete ihr Studium an der Ballett-Akademie München. Direkt nach ihrem Examen erhielt sie ein Engagement an der Sächsischen Staatsoper Dresden unter der Leitung von Vladimir Derevianko, der sie zwei Jahre später zur Ersten Solistin ernannte.1999 wurde sie mit dem Mary Wigman Preis ausgezeichnet.

Zu ihrem Repertoire gehören unter anderem die klassischen Ballerinen Partien Aurora (Dornröschen), Giselle, Kitri (Don Quijote), Lise (La Fille mal gardée) sowie Bianca (Der Widerspenstigen Zähmung - Cranko), Otilie (Wahlverwandtschaften – Schilling ) und, in den Balletten von John Neumeier Prinzessin Natalia und Prinzessin Claire (Illusionen – wie Schwanensee), Marie (Der Nussknacker), Hermia (Ein Sommernachtsraum), Rosalind (Wie es euch gefällt) und Chloé (Daphnis und Chloé).

Seit 2010 tanzt Katherina Markowskaja als freelance Ballerina und trainiert mit dem Bayerischen Staatsballett. Ab der Spielzeit 2012/13 ist sie Solistin.

Münchener Debuts 2010/2011
Aurora in Dornröschen (M. Petipa/ I. Liška)

Münchener Debuts 2011/2012
Marie in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Bianca in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Frühlingsstimmen (F. Ashton)
1. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
3. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Lise in La Fille mal gardée (F. Ashton)

Debut 2012/2013
5. Solo-Dame in Choreartium (L. Massine)
Pandora in Helden (T. Kohler)
Unitxt (R. Siegal), Kreation

Debut 2013/2014
Julia in Romeo und Julia (J. Cranko)
Konzert für Violine und Orchester (A. Barton)
Die Erwählte in Le Sacre du printemps  (M. Wigman)
Katherina Markowskaja © Sascha Kletzsch

 



Solist

Javier Amo

Erster Solist

Javier Amo, geboren in Bilbao, erhielt seine Ballettausbildung an der Jon Beitia-Schule in seiner Heimatstadt sowie an der John-Cranko-Schule in Stuttgart.
Mit Beginn der Spielzeit 1999/2000 wurde er als Eleven am Stuttgarter Ballett engagiert und ein Jahr später ins Corps de ballet übernommen. Dort wurde er in allen wichtigen Produktionen des klassischen und modernen Repertoires eingesetzt und übernahm solistische Partien u.a. in Balanchines Symphony in C, Marguerite Donlons Somewhere Between Remembering and Forgetting, Daniela Kurz' Paper Scissors Stone und Christian Spucks Nocturne, in Jerome Robbins' Dances at a Gathering, Hans van Manens Große Fuge, sowie den Benvolio in Crankos Romeo und Julia.

Mit Beginn der Spielzeit 2005/2006 kam Javier Amo als Mitglied des Corps de ballet zum Bayerischen Staatsballett. 2007/2008 folgte die Beförderung zum Halb-Solisten und 2009/2010 zum Solisten.
Mit Beginn der Spielzeit 2014/15 tanzt er als Erste Solist an der Spitze des Staatsballetts.

Debut 2005/2006
Benvolio in Romeo und Julia (J. Cranko)
Limbs Theorem (W. Forsythe)
Pas de six in Giselle (P. Wright)
Grand Pas und Männervariation in Raymonda (R. Barra)

Debut 2006/2007
Solo (H. van Manen)
Pas de six und russischer Tanz in Schwanensee (R. Barra)
Lied von der Erde (K. MacMillan)
Birbanto in Le Corsaire (I. Liška, M. Petipa)
Blauer Vogel in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)

Debut 2007/2008
Ferdinand in Der Sturm (J. Mannes)
Große Fuge (H. van Manen)

Debut 2008/2009
Vogel-Geister in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Athlet in Les Biches (B. Nijinska)
Benno in Schwanensee (R. Barra)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation
Béranger in Raymonda (M. Petipa)
Solo (H. van Manen)

Debut 2009/2010
Albrecht in Giselle - Mats Ek (M. Ek)
Chaconne (J. Limón)

Debut 2010/2011
Französischer Solist in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Lenski in Onegin (J. Cranko)
Kavalier in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Pas de Six in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Pepe in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
El Trianero, Matador in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Ballettmeister Drosselmeier in Der Nussknacker (J. Neumeier)
1. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)

Debut 2012/2013
3. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Birthday Offering (F. Ashton)
Unitxt (R. Siegal), Kreation

Debut 2013/2014
Demetrius in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Ein Jüngling in Le Sacre du printemps (M. Wigman)
Javier Amo Gonzalez.©Sascha Kletzsch

 


Scènes de ballet

Frederick Ashton
Kenneth MacMillan

Musikalische Leitung

Ryusuke Numajiri

Ryusuke Numajiri erhielt seine musikalische Ausbildung an der Toho Gakuen School of Music in den Fächern Klavier und Dirigieren bei Seiji Ozawa und Tadaaki Otaka. Bevor er sein Studium an der Universität der Künste in Berlin fortsetzte, war er Assistent von Seiji Ozawa beim New Japan Philharmonic.

Nach seiner Rückkehr nach Japan wurde Ryusuke Numajiri schnell einer der begehrtesten Dirigenten des Landes. Von 1993 – 1998 war er der jüngste Chefdirigent des Japan Shinsei Symphony Orchesters, das er auch auf eine vielbeachtete Europa-Tournee führte. Im selben Jahr gründete er die Tokyo Mozart Players mit denen er alle Beethoven Symphonien aufnahm. Ryusuke Numajiri war von 1999 – 2003 Principal Conductor des Tokyo Philharmonic Orchestra sowie von 2003 – 2006 Chefdirigenten des Nagoya Philharmonic Orchestra. Seit 2003 ist er Principal Conductor des Japan Philharmonic Symphony Orchestra. 2006 wurde er zum Principal Guest Conductor des Nagoya Philharmonic ernannt, ab 2007 übernimmt er die Position des Musikdirektors der Biwako Oper Japan. Auf der Expo 2005 in Nagoya brachte er Schönbergs Gurrelieder zur Aufführung.

Im Westen machte Ryusuke Numajiri auf sich aufmerksam, als er 1990 den 40. Internationalen Besancon Dirigierwettbewerb gewann. Seitdem ist er ständiger Gast bei Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Orchestra Sinfonica di Milano "Giuseppe Verdi", dem Orchestre du Capitole de Toulouse, den Düsseldorfer Symphonikern, der Staatskapelle Weimar, dem China Philharmonic Orchestra, dem Wiener Kammerorchester und der Northern Sinfonia.

Ryusuke Numajiris hat ein besonderes Interesse, das Publikum an neues Repertoire heranzuführen. So dirigierte er die japanischen Erstaufführungen von Philip Glass’ Peace Symphony, Busonis Klavierkonzert und seinen Doktor Faust, Zemlinskys Der Zwerg, Schönbergs Notturno, Toru Takemitsus Spectral Canticle, sowie Werke von Messiaen, Andriessen, Górecki, Ligeti, Lutoslawski, Berio, Dutilleux, Xenakis, Birtwistle, Matthews und Ichiro Nodaira. Seine Tournee mit dem Nagoya Philharmonic Orchestra im Jahre 2004, wo er Takemitsus Ceremonial und Messiaens Turangalila in europäische Konzertsäle brachte, erhielt hervorragende Kritiken.

Seit seinem Debüt als Operndirigent, 1997, mit Mozarts Die Entführung aus dem Serail, leitete Ryusuke Numajiri verschiedene Produktionen, darunter Strawinskys Le Rossignol, Zemlinskys Eine florentinische Tragödie, Mozarts Idomeneo, Brittens The Little Sweep, Richard Strauss' Der Rosenkavalier, Bergs Lulu und Kreneks Jonny spielt auf an der Oper Köln. Mit der Staatsballett-Premiere von Mahlers Das Lied von der Erde und John Adams' Chamber Symphony gab er im April 2007 sein Debut als Dirigent des Bayerischen Staatsorchesters. Seit 2007 ist Numajiri Musikdirektor der Biwako Oper Japan, außerdem international als Gast unter anderem beim Montreal Symphony Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Sydney Symphony und dem Wiener Kammerorchester tätig.
Ryusuke Numajiri

 



Choreographie

Frederick Ashton

Sir Frederick Ashton, geboren am 17. September 1904 in Guayaquil (Ecuador), gestorben am 19. August 1988 in Eye/Suffolk (England)

Ashton kam 1922 nach London und nahm Unterricht bei Léonide Massine, später bei Marie Rambert, die sein choreografisches Talent erkannte und ihn 1926 zu seinem ersten Ballett anregte. 1927 engagierte ihn Ida Rubinstein als Tänzer, 1929 kehrte er zu Rambert zurück und choreografierte für den Ballet Club und die Camargo Society. 1935 verpflichtete ihn Ninette de Valois ans Vic-Wells Ballet (später Sadler's Wells Ballet, heute Royal Ballet) als Tänzer und Chefchoreografen. Darüber hinaus war er stellvertretender Direktor (1952-63) und Direktor (1963-70) der Kompanie. Ashtons eleganter, lyrischer und musikalischer Stil prägte in seiner Klarheit den englischen Tanz – und das Ballett des 20. Jahrhunderts. Viele Werke schuf er für die Ballerina Margot Fonteyn, deren Karriere er mit seinen Choreografien 25 Jahre lang maßgeblich beeinflusste. Nach dem Ausscheiden aus der Direktion des Royal Ballet, für das er die meisten Stücke schuf, arbeitete der 1962 in den Adelsstand erhobene Ashton als freier Choreograf. Er war an den Filmen The Tales of Hoffmann und The Tales of Beatrix Potter und verschiedenen Operninszenierungen beteiligt.

Hauptwerke: Façade (1931), Les patineurs (1937), Dante Sonata (1940), Symphonic Variations (1946), Scènes de ballet (1948), Cinderella (1948), Illuminations (1950), Daphnis und Chloe (1951), Sylvia (1952), Undine (1958), La Fille mal gardée (1960), Les deux pigeons (1961), Marguerite and Armand (1963), The Dream (1964), Monotones (1965 und 1966), Enigma Variations (1968), A Month in the Country (1976), Five Brahms Waltzes in the Manner of Isadora Duncan (1975/1976)

Im Münchner Repertoire war und ist Ashton sparsam vertreten. Die deutsche Erstaufführung seines Meisterwerks La fille mal gardée, 1971 im Nationaltheater, mit Gislinde Skroblin, Heinz Bosl und Ferenc Barbay, wurde als Sensation gefeiert. Das Ballett blieb im Repertoire über die Jahrzehnte bis hin zur Neueinstudierung beim Bayerischen Staatsballett 1994. Nach einer längeren Pause kehrt die Ballettkomödie 2012 im Rahmen der Saison "Very British!?" wieder auf den Spielplan zurück.

1972 hatte Ashtons Les Rendezvous Premiere im Nationaltheater. Das charmante kleine Werk verschwand allerdings nach wenigen Aufführungen wieder vom Spielplan. Im Rahmen einer Gala sah man 1996 Ashtons  Five Brahms Waltzes in the Manner of Isadora Duncan, im Nationaltheater zum ersten Mal, getanzt von Evelyn Hart. Zehn Jahre später wurde es mit Sherelle Charge und Stephanie Hancox Teil des Staatsballett-Repertoires und ist auch Teil der Premiere Steps & Times im Dezember 2011. Mit dieser Premiere, die dem britischen Tanz gewidmet ist, kommt auch eines der wichtigsten Werke von Ashton, Scènes de ballet, nach München, außerdem Ashtons zauberhafte und leichtgewichtige Pièce d’occasion Frühlingsstimmen, ein Pas de deux, der 2006 im Rahmen der Terpsichore-Gala IV zum ersten Mal in München zu sehen gewesen war.

Ein weiteres wesentliches Werk von Ashton wird das Gastspiel des Birmingham Royal Ballet im Rahmen der Ballettwoche 2012 bringen: sein Shakespeare-Ballett The Dream, in München bisher nur in Form seines zentralen Pas de deux im Rahmen der Ballettwochen-Gala 1972 vertreten.
Sir Frederick Ashton

 



Musik

Igor Strawinsky


 

 



Bühne und Kostüme

André Beaurepaire


 

 



Licht

John B. Read

John B. Read gilt seit mehr als vier Jahrzehnten als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten unter den internationalen Lichtdesignern. Am engsten verbunden dem Royal Ballet in London und dem Birmingham Royal Ballet, arbeitet er besonders auf dem Gebiet des Balletts mit allen großen Kompagnien der Welt und hat das Lichtkonzept vieler wichtiger Uraufführungen geprägt. Read begann als Mann des Schauspiels zu Beginn der Sechziger Jahre bei Laurence Olivier in Chichester und dann am National Theatre in London. Er betreute dabei so legendäre Produktionen mit Olivier wie Tchechows „Onkel Wanja“ und Strindbergs „Totentanz“. Es waren John Cranko und Glen Tetley, die ihn schließlich zum Ballett hinüberzogen. 1965 war er in Stuttgart für die Lichteinrichtung des Uraufführungs-Abends von „Das Lied von der Erde“ verantwortlich, das gemeinsam mit der Uraufführung von Crankos „Opus 1“ und MacMillans „Danses concertantes“ herauskam. 1967 folgte das Licht für Tetleys „Ziggurat“ beim Rambert Ballet. Seither ist John B. Read auf der ganzen Welt vor allem als Lichtdesigner für den Tanz bekannt. 1981 verpflichtete ihn das Londoner Royal Ballet als Beleuchtungschef. Neben der Licht-Revision bereits bestehender MacMillan-Werke wie „Romeo und Julia“,„Mayerling“ u.a., kreierte er das Licht für "Isadora“, „Der Pagodenprinz“ und „Winter Dreams“ sowie für Ashtons letztes Ballett, „Varii capricci“. Er war auch enger Mitarbeiter von Rudolf Nurejew, dessen Inszenierungen und Choreographien mit dem Bühnen- und Kostümbildner Nicholas Georgiadis er weltweit betreute. Unter den Operninszenierung, deren Lichteinrichtung er schuf, nennt Read besonders die Uraufführungsproduktion von Benjamin Brittens „Der Tod in Venedig“, die 1973 beim Aldeburgh-Festival herauskam und danach auch am Londoner Opernhaus Covent Garden und am Metropolitan Opera House in New York zu sehen war.
 

 



Solistin

Daria Sukhorukova

Erste Solistin

Die gebürtige Russin Daria Sukhorukova absolvierte ihre Tanzausbildung an der Waganowa-Akademie in ihrer Heimatstadt St. Petersburg. Nach ihrem Diplom 2001 wurde sie direkt an das Ensemble des Marijinsky Theaters übernommen und während der sechs Jahre ihrer Tänzerkarriere mit zahlreichen solistischen Aufgaben betraut, so etwa mit der weiblichen Titelpartie aus Romeo und Julia, verschiedenen Feenvariationen aus Dornröschen  und Soli in Les Sylphides (M. Fokine), Jewels (G. Balanchine) und La Sylphide (nach F. Taglioni).

Seit Beginn der Spielzeit 2007/2008 ist Daria Sukhorukova als Solistin beim Bayerischen Staatsballett engagiert und wurde zur Spielzeit 2010/2011 zur Ersten Solistin ernannt.

Ihr Münchner Debüt gab sie im Herbst 2007 als eine der drei Odalisken in Le Corsaire (M. Petipa/I. Liška).

Debut 2007/2008
Medora und Odaliske in Le Corsaire (M. Petipa/I. Liška)
Odette/Odile in Schwanensee (R. Barra)
Solopaar im 2. Satz von Brahms-Schönberg-Quartett (G. Balanchine)
Ariel in Der Sturm (J. Mannes)
Nikija in La Bayadère (Petipa, Bart)

Debut 2008/2009
Schöne Tochter in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Odaliske in Shéhérazade (M. Fokine)
Adagio Hammerklavier (H. v. Manen)
Manon Lescaut in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Die Erste Nymphe in L'après-midi d'un faune (Vaslav Nijinsky)

Debut 2009/2010
Titelpartie in Raymonda (M. Petipa)
Die Dame im blauen Samtwams in Les Biches (B. Nijinska)
Zobéide in Shéhérazade (M. Fokine)
Sylvia Pas de deux (G. Balanchine)

Debut 2010/2011
Woman 1 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Topas in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Prinzessin Odette in Illusionen - wie Schwanesee (J. Neumeier)
Prinzessin Natalia in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
Prinzessin Aurora in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Erste Traum-Variation in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Louise in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Bianca in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Erste Solistin in Scènes de ballet (F. Ashton)

Debut 2013/2014
Hermia in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Choreartium (L. Massine), Kreation
Mütterliche Gestalt in Le Sacre du printemps (M. Wigman)
Daria Sukhorukova.©Sascha Kletzsch

 



Solist

Maxim Chashchegorov

Solist

Der gebürtige Russe absolvierte seine Tanzausbildung an der St. Petersburger Ballettakademie und wurde direkt nach seinem Abschluss in das Corps de ballet des Marijinsky Balletts übernommen. Dort wurde er mit zahlreichen tragenden Rollen betraut, z.B. dem Prinz Siegfried bzw. Rotbart in Schwanensee oder dem Blauen Vogel in Dornröschen. Er war in den Vier Temperamenten (G. Balanchine) und verschiedenen Choreographien William Forsythes zu sehen.

Nach einem ersten Gastauftritt als Blauer Vogel im Frühjahr 2007 trat er mit der Spielzeit 2007/2008 sein Engagement als Halbsolist beim Bayerischen Staatsballett an. Zu Beginn der Saison 2009/2010 wurde er zum Solisten ernannt.

Debut 2007/2008
Pas de six und Spanischer Tanz in Schwanensee (R. Barra)
Solo-Paar im 2. Satz von Brahms-Schönberg-Quartett (G. Balanchine)
Weißes Paar in Katalyse (J. Cranko)
Alonso in Der Sturm (J. Mannes)

Debut 2008/2009
Vogel-Geister in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Graf Paris in Romeo und Julia (J. Cranko)
Athlet in Les Biches (B. Nijinska)
Benno in Schwanensee (R. Barra)
Des Grieux in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Bernard in Raymonda (M. Petipa)

Debut 2009/2010
Bernard de Ventadour in Raymonda (M. Petipa)
Pas de deux 2 in Artifact (W. Forsythe)
Der russische Solist in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Aus Holbergs Zeit (J. Cranko), Pas de deux

Debut 2010/2011
Erster Solist in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Prinz Désiré in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Eduardo in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
El Trianero, Matador in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Erster Solist in Scènes de ballet (F. Ashton)
Günther in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Der Mann im Schatten in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
2. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)

Debut 2012/2013
4. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Solor, ein Krieger in La Bayadère (Marius Petipa, Patrice Bart)
Birthday Offering (F. Ashton)