Goldberg-Variationen / Gods and Dogs - Biographien

Goldberg-Variationen. Ensemble. ©Wilfried Hösl Goldberg-Variationen. Ensemble ©Wilfried Hösl Gods and Dogs. Ensemble. ©Wilfried Hösl

Goldberg-Variationen / Gods and Dogs

Jiří Kylián, Jerome Robbins

Musik von Johann Sebastian Bach / Jiří Kylián (Konzept) / Dirk Haubrich und Ludwig van Beethoven
Nationaltheater

Freitag, 26. Oktober 2012

Musik


Dirk Haubrich
Dirk Haubrich
Dirk Haubrich wurde in Saarbrücken geboren. Nach vier Jahren in London, wo er unter anderem von Philipp Wachsmann in Komposition und freier Improvisation ausgebildet wurde, studierte er Sonologie mit Schwerpunkt Komposition am Königlichen Konservatorium in Den Haag, Niederlande. Ab dem Jahre 1994 arbeitete er mit dem Ballett Frankfurt und ging mit William Forsythes „Eidos: Telos“ auf Welttournee. Er hat viele Bühnenstücke komponiert, unter anderem für Jiří Kylián („Click Pause Silence“, „Far Too Close“, „Sleepless“, "Zugvögel", „Gods & Dogs“) und arbeitete mit Bruno Listopad, Krisztina de Châtel, Sjoerd Vreugtenhill sowie Michael Schumacher zusammen. Seine Kompositionen wurden unter anderem an der Opera Garnier Paris, Saitama Arts Center Japan, Nederlands Dans Theater Den Haag und Het Nationale Ballet Amsterdam gespielt.

Musik


Jirí Kylián
Jiří Kylián

„Ich denke, dass es meine Aufgabe als Choreograph ist, den Grund unserer Seele zu erforschen”, sagt Jiří Kylián. Seit den frühen 70ern hat der  tschechische Choreograph mehr als 100 Werke kreiert – dreiviertel davon für das  Nederlands Dans Theater (NDT). Seine Kreationen sind von vielfältigen Quellen inspiriert, kombinieren Elemente unterschiedlichster Kunstformen und  trotzen jedem Versuch einer Kategorisierung.

Zuerst hingerissen von der Magie des Zirkus, begann der junge Kylián sein Studium als Akrobat. Im Alter von neun Jahren ging er an die Ballettschule des Prager Nationaltheaters. Sechs Jahre später, im Jahre 1962, wurde er am Prager Konservatorium aufgenommen und erhielt von 1967-68 ein Stipendium für die Londoner Royal Ballet School. Dort traf er auf John Cranko, der ihm den Kontakt zum Stuttgarter Ballett ermöglichte und ihn ermutigte, dort zunächst als Tänzer, aber sehr bald auch als Choreograph zu arbeiten.

Im Jahr 1975 verließ Kylián Deutschland, um als künstlerischer Co-Direktor für das Nederlands Dans Theater zu arbeiten, für das er bereits zuvor verschiedene Stücke als Gastchoreograph kreiert hatte. 1978, nach dem großen Erfolg seiner leidenschaftlichen und lebensbejahenden Choreographie Sinfonietta beim „Festival of Two Worlds“ in Charleston, South Carolina, wurde er alleiniger künstlerischer Leiter des NDT. Psalmensymphonie (auch 1978) war das zweite bedeutende Werk während dieser Zeit. Dieses sollte entscheidenden Einfluss auf die zukünftige Entwicklung des NDT und dessen internationalen Ruf  haben. Mitte der 80er Jahre wurden Kyliáns Werke abstrakter, was vor allem anhand der Reihe seiner Black and White - Choreographien zu erkennen ist. Darüber hinaus spielte seine Begegnung mit den australischen Aborigines während dieser Zeit eine wichtige Rolle in seinem Verständnis von Tanz  als signifikantem „Eckstein“ unserer Sozialstruktur und unserer „künstlerischen Identität“. Kylián würdigte den 35ten Geburtstag des NDT mit der Schaffung von Arcimboldo (1994) für alle drei Compagnien des NDT und unter Einbeziehung der Unterbühnenbereiche des Den Haager Theaters.

Jede der Compagnien des NDT beschäftigt Tänzer unterschiedlicher Altersgruppen. Diese einzigartige und preisgekrönte dreidimensionale Compagnie-Struktur, die eine Erfindung Kyliáns ist, umfasste bis 2006 alle Phasen einer Tänzerkarriere zwischen 17 und 70 Jahren. NDT III, die Compagnie der Tänzer  über 40, musste 2006 aus finanziellen Gründen abgeschafft werden, obwohl regelmäßig die größten Choreographen der Welt mit diesem Ensemble zusammenarbeiteten und NTD III auf der ganzen Welt gastierte.

Kylián trat im Jahre 1999 als künstlerischer Leiter des NDT zurück, blieb aber noch weitere zehn Jahre als Choreograph am Hause.

Für seine Arbeit  wurde er vielfach geehrt, unter anderem mit dem Titel „Officer of the Orange Order“, einem Doktorat an der Juillard School New York, drei Nijinsky Preisen in den Kategorien „Bester Choreograph“, „Beste Compagnie“ und „Bestes Stück“, dem Prix Benoit de la Danse, der Ehrenmedaille des Präsidenten der Tschechischen Republik und der Mitgliedschaft in der Legion d’honneur in Frankreich. Im Jahr 2008 erhielt er von Königin Beatrix persönlich den Oranje-Orden, einer der höchsten Auszeichnungen in den Niederlanden.

2009 kreierte Kylián Zugvögel für das Bayerische Staatsballett. Drei Jahre später nimmt die Compagnie nun ein weiteres Ballett des tschechischen Choreographen in ihr Repertoire auf: Gods and Dogs.


Choreographie


Jirí Kylián
Jiří Kylián

„Ich denke, dass es meine Aufgabe als Choreograph ist, den Grund unserer Seele zu erforschen”, sagt Jiří Kylián. Seit den frühen 70ern hat der  tschechische Choreograph mehr als 100 Werke kreiert – dreiviertel davon für das  Nederlands Dans Theater (NDT). Seine Kreationen sind von vielfältigen Quellen inspiriert, kombinieren Elemente unterschiedlichster Kunstformen und  trotzen jedem Versuch einer Kategorisierung.

Zuerst hingerissen von der Magie des Zirkus, begann der junge Kylián sein Studium als Akrobat. Im Alter von neun Jahren ging er an die Ballettschule des Prager Nationaltheaters. Sechs Jahre später, im Jahre 1962, wurde er am Prager Konservatorium aufgenommen und erhielt von 1967-68 ein Stipendium für die Londoner Royal Ballet School. Dort traf er auf John Cranko, der ihm den Kontakt zum Stuttgarter Ballett ermöglichte und ihn ermutigte, dort zunächst als Tänzer, aber sehr bald auch als Choreograph zu arbeiten.

Im Jahr 1975 verließ Kylián Deutschland, um als künstlerischer Co-Direktor für das Nederlands Dans Theater zu arbeiten, für das er bereits zuvor verschiedene Stücke als Gastchoreograph kreiert hatte. 1978, nach dem großen Erfolg seiner leidenschaftlichen und lebensbejahenden Choreographie Sinfonietta beim „Festival of Two Worlds“ in Charleston, South Carolina, wurde er alleiniger künstlerischer Leiter des NDT. Psalmensymphonie (auch 1978) war das zweite bedeutende Werk während dieser Zeit. Dieses sollte entscheidenden Einfluss auf die zukünftige Entwicklung des NDT und dessen internationalen Ruf  haben. Mitte der 80er Jahre wurden Kyliáns Werke abstrakter, was vor allem anhand der Reihe seiner Black and White - Choreographien zu erkennen ist. Darüber hinaus spielte seine Begegnung mit den australischen Aborigines während dieser Zeit eine wichtige Rolle in seinem Verständnis von Tanz  als signifikantem „Eckstein“ unserer Sozialstruktur und unserer „künstlerischen Identität“. Kylián würdigte den 35ten Geburtstag des NDT mit der Schaffung von Arcimboldo (1994) für alle drei Compagnien des NDT und unter Einbeziehung der Unterbühnenbereiche des Den Haager Theaters.

Jede der Compagnien des NDT beschäftigt Tänzer unterschiedlicher Altersgruppen. Diese einzigartige und preisgekrönte dreidimensionale Compagnie-Struktur, die eine Erfindung Kyliáns ist, umfasste bis 2006 alle Phasen einer Tänzerkarriere zwischen 17 und 70 Jahren. NDT III, die Compagnie der Tänzer  über 40, musste 2006 aus finanziellen Gründen abgeschafft werden, obwohl regelmäßig die größten Choreographen der Welt mit diesem Ensemble zusammenarbeiteten und NTD III auf der ganzen Welt gastierte.

Kylián trat im Jahre 1999 als künstlerischer Leiter des NDT zurück, blieb aber noch weitere zehn Jahre als Choreograph am Hause.

Für seine Arbeit  wurde er vielfach geehrt, unter anderem mit dem Titel „Officer of the Orange Order“, einem Doktorat an der Juillard School New York, drei Nijinsky Preisen in den Kategorien „Bester Choreograph“, „Beste Compagnie“ und „Bestes Stück“, dem Prix Benoit de la Danse, der Ehrenmedaille des Präsidenten der Tschechischen Republik und der Mitgliedschaft in der Legion d’honneur in Frankreich. Im Jahr 2008 erhielt er von Königin Beatrix persönlich den Oranje-Orden, einer der höchsten Auszeichnungen in den Niederlanden.

2009 kreierte Kylián Zugvögel für das Bayerische Staatsballett. Drei Jahre später nimmt die Compagnie nun ein weiteres Ballett des tschechischen Choreographen in ihr Repertoire auf: Gods and Dogs.


Bühne


Jirí Kylián
Jiří Kylián

„Ich denke, dass es meine Aufgabe als Choreograph ist, den Grund unserer Seele zu erforschen”, sagt Jiří Kylián. Seit den frühen 70ern hat der  tschechische Choreograph mehr als 100 Werke kreiert – dreiviertel davon für das  Nederlands Dans Theater (NDT). Seine Kreationen sind von vielfältigen Quellen inspiriert, kombinieren Elemente unterschiedlichster Kunstformen und  trotzen jedem Versuch einer Kategorisierung.

Zuerst hingerissen von der Magie des Zirkus, begann der junge Kylián sein Studium als Akrobat. Im Alter von neun Jahren ging er an die Ballettschule des Prager Nationaltheaters. Sechs Jahre später, im Jahre 1962, wurde er am Prager Konservatorium aufgenommen und erhielt von 1967-68 ein Stipendium für die Londoner Royal Ballet School. Dort traf er auf John Cranko, der ihm den Kontakt zum Stuttgarter Ballett ermöglichte und ihn ermutigte, dort zunächst als Tänzer, aber sehr bald auch als Choreograph zu arbeiten.

Im Jahr 1975 verließ Kylián Deutschland, um als künstlerischer Co-Direktor für das Nederlands Dans Theater zu arbeiten, für das er bereits zuvor verschiedene Stücke als Gastchoreograph kreiert hatte. 1978, nach dem großen Erfolg seiner leidenschaftlichen und lebensbejahenden Choreographie Sinfonietta beim „Festival of Two Worlds“ in Charleston, South Carolina, wurde er alleiniger künstlerischer Leiter des NDT. Psalmensymphonie (auch 1978) war das zweite bedeutende Werk während dieser Zeit. Dieses sollte entscheidenden Einfluss auf die zukünftige Entwicklung des NDT und dessen internationalen Ruf  haben. Mitte der 80er Jahre wurden Kyliáns Werke abstrakter, was vor allem anhand der Reihe seiner Black and White - Choreographien zu erkennen ist. Darüber hinaus spielte seine Begegnung mit den australischen Aborigines während dieser Zeit eine wichtige Rolle in seinem Verständnis von Tanz  als signifikantem „Eckstein“ unserer Sozialstruktur und unserer „künstlerischen Identität“. Kylián würdigte den 35ten Geburtstag des NDT mit der Schaffung von Arcimboldo (1994) für alle drei Compagnien des NDT und unter Einbeziehung der Unterbühnenbereiche des Den Haager Theaters.

Jede der Compagnien des NDT beschäftigt Tänzer unterschiedlicher Altersgruppen. Diese einzigartige und preisgekrönte dreidimensionale Compagnie-Struktur, die eine Erfindung Kyliáns ist, umfasste bis 2006 alle Phasen einer Tänzerkarriere zwischen 17 und 70 Jahren. NDT III, die Compagnie der Tänzer  über 40, musste 2006 aus finanziellen Gründen abgeschafft werden, obwohl regelmäßig die größten Choreographen der Welt mit diesem Ensemble zusammenarbeiteten und NTD III auf der ganzen Welt gastierte.

Kylián trat im Jahre 1999 als künstlerischer Leiter des NDT zurück, blieb aber noch weitere zehn Jahre als Choreograph am Hause.

Für seine Arbeit  wurde er vielfach geehrt, unter anderem mit dem Titel „Officer of the Orange Order“, einem Doktorat an der Juillard School New York, drei Nijinsky Preisen in den Kategorien „Bester Choreograph“, „Beste Compagnie“ und „Bestes Stück“, dem Prix Benoit de la Danse, der Ehrenmedaille des Präsidenten der Tschechischen Republik und der Mitgliedschaft in der Legion d’honneur in Frankreich. Im Jahr 2008 erhielt er von Königin Beatrix persönlich den Oranje-Orden, einer der höchsten Auszeichnungen in den Niederlanden.

2009 kreierte Kylián Zugvögel für das Bayerische Staatsballett. Drei Jahre später nimmt die Compagnie nun ein weiteres Ballett des tschechischen Choreographen in ihr Repertoire auf: Gods and Dogs.


Kostüme


 


Projektionen


 

Projektionen


 


Choreographie


Jerome Robbins. ©Jesse Gerstein
Jerome Robbins

Jerome Robbins ist nicht nur für seine Ballette, sondern auch für seine Kreationen für Theater, Film und Fernsehen bekannt.

Seine Karriere begann 1939 am American Ballet Theatre, New York City, wo er zunächst im Corps tanzte, bald aber auch als Solist in Balletten Fokines, Tudors, Massines, Lichines und de Milles zu sehen war. 1944 kreierte er sein erstes eigenes Stück, Fancy Free, das vom American Ballet Theatre  uraufgeführt wurde. In den Folgejahren entstanden über 60 weitere Ballette, darunter Afternoon of a Faun (1953), The Concert (1956), Les Noces (1965), Dances at a Gathering (1969), In the Night (1970), The Goldberg Variations (1971), In G Major (1975), Other Dances (1976), Glass Pieces (1983) und Ives Songs (1989) für Compagnien in aller Welt. Besonders eng arbeitete er mit dem New York City Ballet zusammen. Dort wurde er 1949 unter George Balanchine Associate Artistic Director und später, zusammen mit Frank Martin, Ballet-Master-in-Chief.

Robbins arbeitete außerdem als Choreograph und Direktor an zahlreichen Broadway-Produktionen mit. Genannt seien an dieser Stelle On the Town (1945), Billion Dollar Baby (1946), High Button Shoes (1947), Miss Liberty (1949), Call me Madame (1950), The King and I (1951), Peter Pan (1954), West Side Story (1957), das gleich mit zwei Academy Awards ausgezeichnet wurde, Gypsy (1959) und Fiddler on the Roof (1964). Sein letztes Musical Jerome Robbins’ Broadway von 1989 brachte ihm sechs Tony Awards ein, unter anderem in den Kategorien “Bestes Musical” und “Bester Direktor”.

Unter den zahlreichen Auszeichnungen, die Robbins für seine Arbeit erhielt, waren fünf Donaldson Awards, ein Emmy Award, der Screen Directors‘  Guild Award, der New York Drama Critics Circle Award, der Kennedy Center Honors und der French Chevalier dans l’Ordre National de la Legion d’Honneur.

Jerome Robbins starb 1998 im Alter von 80 Jahren.


Kostüme


 


Paar 1 Frau


Emma Barrowman Foto: Sascha Kletzsch
Emma Barrowman.
Demi-Solo

Emma Barrowman wurde in Sherbrook/Kanada geboren. Sie erhielt ihre Ausbildung an der Royal Winnipeg Ballet School und sammelte wichtige Erfahrungen beim Cannes Jeune Ballet unter der Leitung von Monique Loudières. Bei der Royal Winnipeg Ballet Company tanzte sie unter anderem in Schwanensee, Nußknacker und The Magic Flute von Mark Godden.

Im Herbst 2006 begann sie als Volontärin beim Bayerischen Staatsballett. Ein Jahr später wurde sie ins Corps de ballet übernommen und wurde zur Spielzeit 2010/2011 zur Halbsolistin ernannt.

Debut 2006/2007
Solo in Chamber Symphony (Childs)

Debut 2008/2009
Cambio d'abito (S. Sandroni), Kreation 
Odaliske in Shéhérazade (M. Fokine)
Myrtha in Once Upon An Ever After (T. Kohler)
Zugvögel (J. Kylian), Kreation

Debut 2009/2010
Other Person in Artifact (W. Forsythe)
Bathilde und Myrtha in Giselle - Mats Ek (M. Ek)

Debut 2010/2011
Nymphe in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Frau 1 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Pas de Six in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Freudenmädchen in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)

Debut 2011/2012
Das Mädchen in Das Mädchen und der Messerwerfer (S. Sandroni)
Gods and Dogs (J. Kylián)
Freudenmädchen in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)

Debut 2012/2013
Die Frau des Freundes in The Moor's Pavane (José Limón)
Athena Parthenos in Helden (T. Kohler)
BIPED (M. Cunningham)

1, Pas de deux Frau


Ilana Werner © Sascha Kletzsch
Ilana Werner
Solistin

Ilana Werner wurde in Zürich in der Schweiz, geboren. Beide Eltern waren ebenfalls Tänzer. Ihre Ballettausbildung absolvierte sie zunächst in Zürich, dann hauptsächlich in Monte Carlo, und zum Abschluß an der Münchner Ballettakademie/Heinz-Bosl-Stiftung, an der sie ihr Diplom erhielt. Sie war Stipendiatin der internationalen Kulturstiftung Ambrosoli Foundation und der Migros Kulturgenossenschaft.

Ihr erstes Engagement trat sie 2003/2004 als Gruppentänzerin beim Bayerischen Staatsballett an. In ihrer ersten Spielzeit tanzte sie in Mats Eks Apartment und ein Solo in Balanchines Serenade anlässlich der Terpsichore-Gala IV. In der folgenden Spielzeit debütierte sie in Forsythes Limb´s Theorem, außerdem in einer der drei Schattenvarationen in La Bayadère, sie tanzte in Kyliáns Bella Figura und eine der Solopartien in van Manens Five Tangos.
Im Februar 2009 wurde Sie zur Halbsolistin ernannt. Es folgte im Juli 2012 die Ernennung zur Solistin.

Debut 2006/2007
Solopartie in Das Lied von der Erde (MacMillan)
Feenvariation in Dornröschen (Petipa, Liška)

Debut 2007/2008
Miranda in Der Sturm (Mannes)

Debut 2008/2009
Schöne Tochter in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Julia in Romeo und Julia (J. Cranko)
Mädchen in Grau in Les Biches
(B. Nijinska)
Olympia in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Solopartie in Violakonzert II (M. Schläpfer)
Odalisque in Le Corsaire (M. Petipa/I. Liška)
Pas de six in Schwanensee (M. Petipa/L. Iwanow/R.Barra)
Clémence in Raymonda (M. Petipa)
Olga in Onegin (J. Cranko)

Debut 2009/2010
Giselle in Once Apon An Ever After (T. Kohler)
Solo in Dämmern in Terpsichore-Gala IX (J. Neumeier)

Debut 2010/2011
Prinzessin Claire in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
2. Traum-Variation in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Rocio in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Prinzessin Florine in Dornröschen (I. Liška nach M. Petipa)

Debut 2011/2012
Bianca in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Frühlingsstimmen (F. Ashton)
Pas fabergée in Dornröschen (M. Petipa / I. Liška)
Marie in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Solo "Von der Jugend" in Das Lied von der Erde (K. MacMillan)
Die jüngste Schwester in Las Hermanas (K. MacMillan)
2. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J.Robbins)
Lise in La Fille mal gardée (F. Ashton)

Debut 2012/2013
2. Schattenvariation in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
1. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
3. Solo-Dame in Choreartium (L. Massine)
Die Frau des Mohren in The Moor's Pavane (José Limón)

Debut 2013/2014
Die Erwählte in Le Sacre du printemps  (M. Wigman)

Ilana Werner in der NDR-Reportage 7 Tage...

Paar 1 Herr


Wlademir Faccioni.©Sascha Kletzsch
Wlademir Faccioni
Solist

Der Brasilianer Wlademir Faccioni erhielt seine Ballettausbildung an der Münchener Ballett-Akademie/Heinz-Bosl-Stiftung. Im Herbst 2002 trat er als Volontär beim Bayerischen Staatsballett sein erstes Theaterengagement an und wurde im Januar 2003 als Gruppentänzer übernommen.

Sein Repertoire umfasst eine Solopartie in Sechs Tänze von Jiří Kylián, Flaut/Thisbe in John Neumeiers Ein Sommernachtstraum, Jiří Kyliáns Svadebka und Sechs Tänze und Solo von Hans van Manen sowie eine prominente Partie im dritten Teil von Itzik Galilis Kreation So nah so fern.

Für das Programm "Junge Choreographen" 2004 choreographierte er das Stück Vivace auf Musik von Antonio Vivaldi.

Mit Beginn der Spielzeit 2007/2008 wurde Wlademir Faccioni zum Halbsolisten befördert. Seit der Spielzeit 2011/12 tanzt er als Solist.

Im Sommer  2007 debütierte er als Hilarion in Giselle im Rahmen von Ballett und Wildnis. Mit Jörg Mannes kreierte er die Partie des Caliban in Der Sturm.
Anlässlich der Terpsichore Gala VII - Zu Ehren von John Cranko debütierte er 2008 in dessen Ebony Concerto. Zudem kreierte er eine Partie in Simone Sandronis Cambio d'abito (Spielzeit 2007/2008).

Debut 2009/2010
Kreation in Zugvögel (J. Kylián)

Debut 2010/2011
Detektiv in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Pan in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Der kleine Däumling in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Gremio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)

Debut 2011/2012
Paco in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Der Messerwerfer in Das Mädchen und der Messerwerfer (S. Sandroni)
2. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Gods and Dogs (J. Kylián)

Debut 2012/2013
Herr in Maske in Choreartium (L. Massine)
3. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Birthday Offering (F. Ashton)
Epimetheus in Helden (T. Kohler)
Unitxt (R. Siegal), Kreation

Debut 2013/2014
Benvolio in Romeo und Julia (J. Cranko)

1. Pas de deux Herr


Cyril Pierre.©Sascha Kletzsch
Cyril Pierre

Erster Solist

Cyril Pierre, im französischen Nancy geboren, begann mit acht Jahren am Conservatoire der Stadt mit dem Tanzstudium. Er wechselte später an die Ballettschule der Pariser Oper, bei der Serge Golovine sein wichtigster Lehrer wurde.
Sein erstes Engagement erhielt er beim Ballet National de Marseille unter Roland Petit, der ihn 1990 zum Solisten und 1992 zum Etoile ernannte. 1996 folgte er dem Ruf von Helgi Tomasson zum San Francisco Ballet. Als Principal Dancer dieser nach ABT und NYCB wichtigsten amerikanischen Ballettcompagnie tanzte er alle Klassiker sowie das bedeutende zeitgenössische Repertoire der Compagnie, darunter viele für ihn kreierte Werke u.a. von Helgi Tomasson und James Kudelka.

Cyril Pierre ist darüber hinaus weltweit ein gefragter Gastballerino und tanzte u. a. am Nationaltheater in Prag, in Neapel, an der Mailänder Scala, beim Ballett der Berliner Staatsoper sowie bei Galaabenden in allen Metropolen zwischen New York, Paris und Tokio.

Mit Beginn der Spielzeit 2002/2003 kam Cyril Pierre, zusammen mit Lucia Lacarra, als Erster Solist zum Bayerischen Staatsballett.
Hier tanzte er in seiner ersten Saison in Jerome Robbins' In the Night, die Titelrolle in John Crankos Onegin, Prinz Siegfried in Schwanensee, Abderakhman in Raymonda, Demetrius in John Neumeiers Ein Sommernachtstraum und im Rahmen des Abends Porträt John Neumeier in den Balletten Dämmern und Jupiter Sinfonie.

In den folgenden Jahren konnte er sowohl sein klassisches als auch sein zeitgenössisches Repertoire um einige wichtige Rollen erweitern, u.a. um Günther in Der Nussknacker (John Neumeier), Oberon/Theseus in Ein Sommernachtstraum (John Neumeier) und Prinz Désiré in Dornröschen (Marius Petipa/Ivan Liška).

Debuts 2004/2005
Romeo und Mercutio in Romeo und Julia (J. Cranko)
Gaston in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Black Cake (H. van Manen)
Bella Figura (J. Kylián)
Agon (G. Balanchine)
Solor in La Bayadère (P. Bart)

Debuts 2005/2006
Baron Ochs in Die silberne Rose (G.Murphy), Kreation
Century Rolls (D. Bombana), Kreation
Hilarion in Giselle (P. Wright)

Debut 2006/2007
Prinz Albrecht in Giselle (P. Wright)

Debut 2006/2007
Lankedem und Birbanto in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)

Debut 2007/2008
Prospero in Der Sturm (J. Mannes)
Große Fuge (H. van Manen)
Adagio Hammerklavier (H. van Manen)

Debut 2008/2009
Vater in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Tybalt in Romeo und Julia (J. Cranko)
Shahriar in Shéhérazade (M. Fokine)
Erster Athlet in Les Biches (B. Nijinska)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation

Debut 2009/2010
Abderakhman in Raymonda (M. Petipa
Freund der Ballerina des 20. Jahrhunderts in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler), Kreation

Debut 2010/2011
Zar in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Pas de deux in Artifact (W. Forsythe)
Mann 1 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Carabosse in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Prinz Leopold in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
Don Quijote in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
El Trianero, Matador in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Ballettmeister Drosselmeier in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Hortensio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Der Mann in Das Lied von der Erde (K. MacMillan)
Der Verlobte in Las Hermanas (K. MacMillan)
Witwe Simone in La Fille mal gardée (F. Ashton)

Debut 2012/2013
1. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Der Mohr in The Moor's Pavane (José Limón)
Partner der Primaballerina und Pas de deux in Birthday Offering (F. Ashton)

Debut 2013/2014
Graf Capulet in Romeo und Julia (J. Cranko)
Zettel in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Der Weise in Le Sacre du printemps (M. Wigman)


Paar 2 Frau


Stephanie Hancox Foto: S. Kletzsch
Stephanie Hancox
Demi-Solo

Stephanie Hancox wurde in Australien geboren und begann ihre Ballettausbildung in Sydney an der Tanya Pearson Classical Coaching Academy. Im Januar 2001 kam sie an die Ballettakademie/Heinz-Bosl-Stiftung nach München, um ihre Ausbildung zu vervollständigen. Sie tanzte unter anderem den Corsaire- Pas de deux, in Paquita, in Light Fandango von Robert North, wie auch eine Solopartie in In the Future von Hans van Manen.

Im September 2003 wurde sie Mitglied des Bayerischen Staatsballetts. In der Spielzeit 2004/2005 war sie sowohl in Forsythes Limb´s Theorem als auch in Hans van Manens Black Cake zu sehen. Mit Beginn der Spielzeit 2008/2009 wurde sie zur Halbsolistin befördert.

Debut 2007/2008:
Solo-Ariel in Der Sturm (Mannes)
Solopartie in Brahms-Schönberg-Quartett (Balanchine)
Cambio d'abito (S. Sandroni), Kreation

Debut 2008/2009
Schöne Tochter in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Aurora in Once Upon An Ever After (T. Kohler)
Prudence in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation
Henriette in Raymonda (Petipa/Barra)

Debut 2009/2010
Giselle in Giselle - Mats Ek (M. Ek)
Five Brahms Waltzes in the manner of Isadora Duncan (F. Ashton)

Debut 2010/2011
Frau 2 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Solo im Pas Fabergé 3. Akt in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Pas de Six in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Freudenmädchen in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)

Debut 2011/2012
Maries kunstbeflissene Tante/ "Die Schöne von Granada" in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Feenvariation in Dornröschen (I. Liska nach M. Petipa)
Gods and Dogs (J. Kylián)
Freudenmädchen in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Sommer 2012
Gala für Tanya Pearson Zähmungs-Pas de deux, Gala Version

Debut 2012/2013
1. und 2. Schattenvariation in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
Broken Fall (R. Maliphant)
4. Variation in Birthday Offering (F. Ashton)
Unitxt (R. Siegal), Kreation
Die Dame des Hauses in Les Biches (B. Nijinska)

Debut 2013/2014
Die Erwählte in Le Sacre du printemps  (M. Wigman)

2. Pas de deux Frau


Ekaterina Petina.©Sascha Kletzsch
Ekaterina Petina
Solistin

Ekaterina Petina, geboren in Sevastopol, begann mit 10 Jahren ihre Ausbildung an der Waganova Akademie in St. Petersburg. 2001 trat sie ihr erstes Engagement am Mariinsky Theater in St. Petersburg an. Zu ihren solistischen Rollen dort zählten Balanchines Rubies, Partien in William Forsythes In the Middle, Somewhat ElevatedApproximate Sonata und Steptext und mehrere Feen in Dornröschen. Mit dem Mariinsky Ballett nahm sie an zahlreichen Tourneen u.a. durch Japan, England, China, Kanada und Mexiko teil.

zu Beginn der Spielzeit 2009/10 wurde sie zur Halbsolistin ernannt, 2011/12 dann zur Solistin.

Debut 2009/2010
Olympia in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Odaliske in Shéhérazade (M. Fokine)
Freundin in Raymonda (M. Petipa)
Odalisken in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)
Pas de deux 2 in Artifact (W. Forsythe)
Rivalin in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)

Debut 2010/2011
Woman 3 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Nymphe in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T, Kohler)
Fliederfee, Fee Violente, Herzogin und Rubin in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Pas de Six in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Bianca in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Prinzessin Odette in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
Dulcinea in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Mercedes in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Katharina in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Prinzessin Natalia in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
Louise in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Broken Fall (R. Maliphant)
1. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
1. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Odette/Odile in Schwanensee (Ray Barra/Lew Iwanow/Marius Petipa)

Debut 2012/2013
Nikija in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
2. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J.Robbins)
Die Frau in Das Lied von der Erde (K. MacMillan)
6. Variation in Birthday Offering (F. Ashton)

Debut 2013/2014
Hippolyta/Titania in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)

Paar 2 Herr


Dustin Klein.©Sascha Kletzsch
Dustin Klein

Corps de ballet

Dustin Klein wurde in Landsberg am Lech geboren und besuchte dort die Ballettschule. Später nahm er Unterricht bei Professor Heinz Manniegel in München und an der Jaga Antony Ballet School in Luxemburg. Seine Ausbildung beendete er an der Royal Ballet School in London und tanzte in den Spielzeiten 2006 bis 2008 an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf.

Seit der Spielzeit 2008/2009 ist Dustin als Gruppentänzer beim Bayerischen Staatsballett engagiert.

Debut 2011/2012
Gods and Dogs (J. Kylián)
Diener in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)

Debut 2012/2013
Unitxt (R. Siegal), Kreation

Debut 2013/2014
Broken Fall (R. Maliphant), Kreation
Russischer Hip-Hopper in Das Mädchen und der Messerwerfer (S. Sandroni) 


2. Pas de deux Herr


Maxim Chashchegorov
Solist

Der gebürtige Russe absolvierte seine Tanzausbildung an der St. Petersburger Ballettakademie und wurde direkt nach seinem Abschluss in das Corps de ballet des Marijinsky Balletts übernommen. Dort wurde er mit zahlreichen tragenden Rollen betraut, z.B. dem Prinz Siegfried bzw. Rotbart in Schwanensee oder dem Blauen Vogel in Dornröschen. Er war in den Vier Temperamenten (G. Balanchine) und verschiedenen Choreographien William Forsythes zu sehen.

Nach einem ersten Gastauftritt als Blauer Vogel im Frühjahr 2007 trat er mit der Spielzeit 2007/2008 sein Engagement als Halbsolist beim Bayerischen Staatsballett an. Zu Beginn der Saison 2009/2010 wurde er zum Solisten ernannt.

Debut 2007/2008
Pas de six und Spanischer Tanz in Schwanensee (R. Barra)
Solo-Paar im 2. Satz von Brahms-Schönberg-Quartett (G. Balanchine)
Weißes Paar in Katalyse (J. Cranko)
Alonso in Der Sturm (J. Mannes)

Debut 2008/2009
Vogel-Geister in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Graf Paris in Romeo und Julia (J. Cranko)
Athlet in Les Biches (B. Nijinska)
Benno in Schwanensee (R. Barra)
Des Grieux in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Bernard in Raymonda (M. Petipa)

Debut 2009/2010
Bernard de Ventadour in Raymonda (M. Petipa)
Pas de deux 2 in Artifact (W. Forsythe)
Der russische Solist in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Aus Holbergs Zeit (J. Cranko), Pas de deux

Debut 2010/2011
Erster Solist in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Prinz Désiré in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Eduardo in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
El Trianero, Matador in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Erster Solist in Scènes de ballet (F. Ashton)
Günther in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Der Mann im Schatten in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
2. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)

Debut 2012/2013
4. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Solor, ein Krieger in La Bayadère (Marius Petipa, Patrice Bart)
Birthday Offering (F. Ashton)

Paar 3 Frau


Mai Kono. ©Sascha Kletzsch
Mai Kono
Demi-Solo

Die Japanerin erhielt ihre Tanzausbildung zunächst in ihrer Heimat am Hitomi Kikuchi Ballet, bevor sie 2005 an die Münchner Heinz-Bosl-Stiftung wechselte. In ihrer noch jungen Karriere gewann sie bereits zahlreiche Wettbewerbe, wie die NBA Ballet Competition of Japan 2004, die Saitama Dance Competition of Japan 2005 und wurde darüber hinaus beim Prix de Lausanne 2007 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. 

Zu Beginn der Spielzeit 2011/12 wurde Mai zur Halbsolistin ernannt. 

Debut 2010/2011
Chloé in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Feenvariation und Prinzessin Prinzessin Florine in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Amor in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Rocio in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
"Der chinesische Vogel" in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Frühlingsstimmen (F. Ashton)

Debut 2012/2013
Gods and Dogs (J. Kylián)
5. Solo-Dame in Choreartium (L. Massine)
Pandora in Helden (T. Kohler)
BIPED (M. Cunningham)

Debut 2013/2014
2. Schatten-Variation in La Bayadère (M. Petipa/ P. Bart)
Liebende Frau in Le Sacre du printemps (M. Wigman)

3. Pas de deux Frau


Lucia Lacarra © Sascha Kletzsch
Lucia Lacarra
Erste Solistin

Lucia Lacarra, geboren im spanischen San Sebastián, studierte an der Schule von Victor Ullate in Madrid. In dessen neoklassischer Compagnie, dem Ballett Victor Ullate, trat sie auch ihr erstes Engagement an.

1994 wechselte sie zum Ballet National de Marseille unter Roland Petit und ging 1997 als Principal Dancer zum San Francisco Ballet unter Helgi Tomasson. Bereits in Marseille wurde deutlich, dass mit Lucia Lacarra eine außergewöhnliche Tänzerin herangewachsen war, die sehr bald zur Crème de la Crème der international führenden Ballerinen zählte. Als umworbener Gaststar ist sie seit Jahren regelmäßig in allen Metropolen zwischen London, Paris und Tokio zu sehen.
Sie tanzt die klassischen Hauptrollen wie Giselle, Odette/Odile in Schwanensee und Aurora in Dornröschen, in Roland-Petit-Balletten wie Carmen, Notre Dame de Paris, Le Jeune Homme et la Mort (zusammen mit Nicolas Le Riche) ebenso wie ein weites modernes Repertoire:  Balanchines Agon und Sinfonie in C, Robbins' The Cage und In the Night, Kenneth MacMillans The Invitation sowie zahlreiche Werke von Helgi Tomasson.

Beim Bayerischen Staatsballett tanzte sie, noch vor ihrem offiziellen Antritt als Erste Solistin zu Beginn der Spielzeit 2002/2003, bereits im Juni 2002 in Jerome Robbins' In the Night. Ihr Debüt in einem großen abendfüllenden Klassiker gab sie im Oktober 2002 mit der Titelrolle in Raymonda. Es folgten im November 2002 Schwanensee und die Tatjana in John Crankos Onegin. Ihr Partner war ihr Lebensgefährte Cyril Pierre, der mit ihr als Erster Solist zum Bayerischen Staatsballett kam. In der Premiere von Portrait John Neumeier tanzte sie in Jupiter Sinfonie und in In the Blue Garden.

Als neue Rollen in der Saison 2003/2004 kamen Louise in John Neumeiers Der Nussknacker und Titania/Hippolyta in seinem Sommernachtstraum sowie die Titelpartie in Dornröschen und die Marguerite in John Neumeiers Die Kameliendame hinzu. Weitere Partien ihres Münchner Repertoires sind the second detail (Forsythe) und Brahms-Schönberg Quartett (Balanchine).

Im Dezember 2002 erhielt Lucia Lacarra in Monte Carlo den Nijinsky Award 2002 in der Kategorie "beste Tänzerin" und wurde im Frühjahr 2003 in Moskau mit dem Prix Benois ausgezeichnet. Sowohl 2004 als auch 2005 wurde sie für den Münchner Merkur-Theaterpreis nominiert. Geehrt wurde sie im Herbst 2005 mit dem spanischen Premio Nacional de Danza 2005. Der mit 30.000,- Euro dotierte Preis gilt als eine der höchsten Auszeichnungen, die der spanische Staat vergibt.
Im Frühjahr 2007 wurde Lacarra zur kulturellen Botschafterin und Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt San Sebastián ernannt. 2008 verlieh ihr Kunstminister Dr. Goppel den Titel "Bayerische Kammertänzerin".

Debut 2004/2005
Julia in Crankos Romeo und Julia (J. Cranko) 
Fünf Tangos (H. van Manen)
Black Cake (H. van Manen)
Agon (G. Balanchine)
Nikija in La Bayadère (P. Bart)

Debut 2005/2006
Sophie in Die silberne Rose (G.Murphy), Kreation
Century Rolls (D. Bombana), Kreation

Debut 2006/2007
Giselle (P. Wright)
Medora in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)
Die Frau in Das Lied von der Erde (K. MacMillan)

Debut 2007/2008
Ariel in Der Sturm (J. Mannes), Kreation
Violakonzert/II (M. Schläpfer), Kreation
Adagio Hammerklavier (H. v. Manen)
Legende (J. Cranko), Pas de deux

Debut 2008/2009
Zobeide in Shéhérazade (M. Fokine)
Odette in Once Upon An Ever After
(T. Kohler), Kreation

Debut 2009/2010
Pas de deux 1 in Artifact (W. Forsythe)
Die französische Ballerina in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)

Debut 2010/2011
The Old Men and Me (H. van Manen)
Prinzessin Natalia in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)

Debut 2011/2012
Dulcinea in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Katharina in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Prinzessin Odette in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
Die älteste Schwester in Las Hermanas (K. MacMillan)
3. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)

Debut 2012/2013
Solistin 2. Satz in Choreartium (L. Massine)
Broken Fall (R. Maliphant)

Debut 2013/2014
Hippolyta/Titania in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Spiral Pass (R. Maliphant)

Paar 3 Herr


Ilia Sarkisov Foto: S. Kletzsch
Ilia Sarkisov
Demi-Solo

Ilia Sarkisov wurde in Moskau geboren und begann im Alter von 13 Jahren seine professionelle Tanzausbildung in Israel. Mit 16 Jahren kam er dann nach München, um 3 Jahre lang an der Heinz-Bosl-Stiftung zu studieren.

In der Spielzeit 2004/2005 begann er als Volontär beim Bayerischen Staatsballett. Seinen ersten Auftritt absolvierte er 2004 in Forsythes Limb´s Theorem. In der Spielzeit 2005/2006 wurde er ins Corps de ballet übernommen. Ernennung zum Halbsolisten ab der Spielzeit 2011/12.

Debut 2006/2007
Der kleine Däumling in Dornröschen (Petipa, Liška)

Debut 2007/2008
Das goldene Idol in La Bayadère (Petipa, Bart)
Cambio d'abito (S. Sandroni), Kreation

Debut 2008/2009
Zugvögel (J. Kylián), Kreation

Debut 2010/2011
Sancho Pansa in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Fritz/ "Die tanzenden Leutnants" in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Russischer Hip-hopper in Das Mädchen und der Messerwerfer (S. Sandroni)
2. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Gods and Dogs (J. Kylián)
Gremio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Alain in La Fille mal gardée (F. Ashton)

Debut 2012/2013
Herr in Maske in Choreartium (L. Massine)
Epimetheus in Helden (T. Kohler)

Debut 2013/2014
Puck in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Unitxt (R. Siegal), Kreation

3. Pas de deux Herr


Tigran Mikayelyan. ©Sascha Kletzsch
Tigran Mikayelyan

Erster Solist

Tigran Mikayelyan wurde in Yerevan/ Armenien geboren. Hier begann er seine Tanzausbildung 1989 an der Armenischen Ballettschule Erewan, bevor er 1997 an die Schweizerische Ballettberufsschule SBBS in Zürich wechselte, in der er Stipendiat der Nurejew-Stiftung war. Sein erstes Engagement trat er 1998 beim Zürcher Ballett an, in dem er 1999 zum Halbsolisten und 2003 zum Solisten ernannt wurde. Hier tanzte er das gesamte Repertoire von Heinz Spoerli sowie die Rolle des Dorkon in Daphnis und Chloé, den Solo-Boy in Rubies, in Hans van Manens Solo und dessen Große Fuge sowie Allegro Brillante von George Balanchine.

Seit der Spielzeit 2005/2006 ist er als Solist beim Bayerischen Staatsballett engagiert. Sein Debüt gab er im Rahmen des China-Gastspiels im Oktober 2005 in Shanghai als Béranger in Raymonda (R. Barra). Seinen ersten Auftritt im Nationaltheater hatte er als Goldenes Idol in La Bayadère (P. Bart). Es folgten der Bauern-Pas de deux in Giselle (P: Wright), sowie Mercutio in Romeo und Julia (J. Cranko), mit dem er auch beim Staatsballett-Gastspiel in Venedig (September 2006) einen großen Erfolg feierte. Mit Beginn der Spielzeit 2007/2008 wurde Tigran Mikayelyan zum Ersten Solisten befördert.

Im Jahr 1997 gewann er den armenischen Ballettwettbewerb "Amadeus" und nur ein Jahr später beim Prix de Lausanne den Prix Niveau Professionell.
Im Frühjahr 2007 wurde Tigran Mikayelyan von seinem Heimatland zum "Honoured Artist of Armenia" ernannt, die höchste Auszeichung, die Künstlern seines Landes zuteil werden kann. Im Sommer 2007 erhielt er zudem den Theaterpreis des Münchner Merkurs. Mit der Partie des Ali in Le Corsaire wurde er im selben Jahr für den FAUST Theaterpreis nominiert.

Debut 2006/2007
Elemental (J. Godani)
Limb's Theorem (W. Forsythe)
Prinz Siegfried in Schwanensee (R. Barra)
Romeo in Romeo und Julia (J. Cranko)
Ali und Konrad in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)
Sylvia Pas de deux (G. Balanchine)
Der Ewige in Das Lied von der Erde (K. MacMillan)

Debut 2007/2008
Antonio in Der Sturm (J. Mannes), Kreation
Große Fuge  (H. v. Manen)
Solor in La Bayadère (Bart)
Adagio Hammerklavier (H. v. Manen)

Debut 2008/2009
Vogel-Geister in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Erste Variation in Once Upon An Ever After (T. Kohler), Kreation
Des Grieux und Gaston Rieux in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Zugvögel (J. Kylian), Kreation
Faun in L'après-midi d'un faune (V. Nijinsky)
Béranger in Raymonda (M. Petipa)

Debut 2009/2010
Lenski in Onegin (J. Cranko)
Abderakhman in Raymonda (M. Petipa)
Pas de deux 1 in Artifact (W. Forsythe)
Der erste Solist in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Sylvia Pas de deux (G. Balanchine)

Debut 2010/2011
Man 1 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Briaxis in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Prinz Désire in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Der König in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)

Debut 2011/2012
Basilio in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Ballettmeister Drosselmeier in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Petrucchio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
3. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)

Debut 2012/2013
Der Freund des Mohren in The Moor's Pavane (José Limón)
2. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Unitxt (R. Siegal), Kreation

Debut 2013/2014
Theseus/Oberon in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Anführer des Männertanzes in Le Sacre du printemps (M. Wigman)


Paar 4 Frau


Zuzana Zahradníková Foto: S. Kletzsch
Zuzana Zahradníková.
Solistin

Zuzana Zahradníková, in Olomouc/Mähren geboren, erhielt ihre Ausbildung am Prager Konservatorium. Schon während der Schulzeit tanzte sie kleinere Solorollen in Der Nussknacker und La Fille mal gardée und  gastierte am Theater in Brünn. Beim Ballettwettbewerb in Wien und beim Nurejew-Wettbewerb in Budapest wurde sie Finalistin, beim Japanischen Ballettwettbewerb in Nagoya Halbfinalistin. Sie tanzte bei verschiedenen Gala-Abenden, u.a. 1997 und 1998 bei der Birgit-Keil-Stiftung in Ludwigsburg, 1998 beim Gala-Abend anlässlich der Verleihung des Deutschen Tanzpreises an Birgit Keil und 1999 bei der Nurejew-Gedächtnis-Gala in Budapest.

Nachdem sie 1999 als Volontärin nach München gekommen war, wurde sie mit der folgenden Spielzeit ins Corps de ballet des Bayerischen Staatsballetts engagiert, bei dem sie in Schwanensee (R. Barra) im Herbst 2002 als erste Solopartie einen der beiden Großen Schwäne tanzte. Es folgten weitere Solo-Partien in La Bayadère (P. Bart), Don Quichote, Brahms Schönberg Quartett (G. Balanchine) und die Weiße Dame in Raymonda (R. Barra). Seit 2003 tanzte sie an der Seite von Lukáš Slavický auch die Helena in Neumeiers Sommernachtstraum, die Verlobte in Kyliáns Svadebka und in Forsythes the second detail und Limb´s Theorem. Zu Beginn der Spielzeit 2004/2005 wurde sie zur HalbSolistin ernannt, 2007/2008 erfolgte die Beförderung zur Solistin.

Debut 2005/2006
Solopartie in Century Rolls (D. Bombana), Kreation
Myrtha in Giselle (P. Wright)

Debut 2006/2007
Odaliske in Le Corsaire (M. Petipa/ I. Liška)
Solopartie in Chamber Symphony (L. Childs)

Debut 2007/2008
Solo-Ariel in Der Sturm (J. Mannes)
Große Fuge (H. van Manen)
Weißes Paar in Katalyse (J. Cranko)

Debut 2008/2009
Schöne Tochter in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Odaliske in Shéhérazade (M. Fokine)
Prudence in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation

Debut 2009/2010
Die Dame des Hauses in Les Biches (B. Nijinska)

Debut 2010/2011
Madame Larina in Onegin (J. Cranko)
Fee Fleur de Farine und Herzogin in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Freudenmädchen in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Königinmutter in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)

Debut 2011/2012
Frau Konsulin Stahlbaum/ "La fille du Pharao" in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Gods and Dogs (J. Kylián)
1. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)

Debut 2012/2013
Gamzatti in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
2. Solo-Dame in Choreartium (L. Massine)
Unitxt (R. Siegal), Kreation
Mädchen mit Krone in Le Sacre du printemps (M. Wigman)

1. Pas de trois Frau


Zuzana Zahradníková Foto: S. Kletzsch
Zuzana Zahradníková.
Solistin

Zuzana Zahradníková, in Olomouc/Mähren geboren, erhielt ihre Ausbildung am Prager Konservatorium. Schon während der Schulzeit tanzte sie kleinere Solorollen in Der Nussknacker und La Fille mal gardée und  gastierte am Theater in Brünn. Beim Ballettwettbewerb in Wien und beim Nurejew-Wettbewerb in Budapest wurde sie Finalistin, beim Japanischen Ballettwettbewerb in Nagoya Halbfinalistin. Sie tanzte bei verschiedenen Gala-Abenden, u.a. 1997 und 1998 bei der Birgit-Keil-Stiftung in Ludwigsburg, 1998 beim Gala-Abend anlässlich der Verleihung des Deutschen Tanzpreises an Birgit Keil und 1999 bei der Nurejew-Gedächtnis-Gala in Budapest.

Nachdem sie 1999 als Volontärin nach München gekommen war, wurde sie mit der folgenden Spielzeit ins Corps de ballet des Bayerischen Staatsballetts engagiert, bei dem sie in Schwanensee (R. Barra) im Herbst 2002 als erste Solopartie einen der beiden Großen Schwäne tanzte. Es folgten weitere Solo-Partien in La Bayadère (P. Bart), Don Quichote, Brahms Schönberg Quartett (G. Balanchine) und die Weiße Dame in Raymonda (R. Barra). Seit 2003 tanzte sie an der Seite von Lukáš Slavický auch die Helena in Neumeiers Sommernachtstraum, die Verlobte in Kyliáns Svadebka und in Forsythes the second detail und Limb´s Theorem. Zu Beginn der Spielzeit 2004/2005 wurde sie zur HalbSolistin ernannt, 2007/2008 erfolgte die Beförderung zur Solistin.

Debut 2005/2006
Solopartie in Century Rolls (D. Bombana), Kreation
Myrtha in Giselle (P. Wright)

Debut 2006/2007
Odaliske in Le Corsaire (M. Petipa/ I. Liška)
Solopartie in Chamber Symphony (L. Childs)

Debut 2007/2008
Solo-Ariel in Der Sturm (J. Mannes)
Große Fuge (H. van Manen)
Weißes Paar in Katalyse (J. Cranko)

Debut 2008/2009
Schöne Tochter in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Odaliske in Shéhérazade (M. Fokine)
Prudence in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation

Debut 2009/2010
Die Dame des Hauses in Les Biches (B. Nijinska)

Debut 2010/2011
Madame Larina in Onegin (J. Cranko)
Fee Fleur de Farine und Herzogin in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Freudenmädchen in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Königinmutter in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)

Debut 2011/2012
Frau Konsulin Stahlbaum/ "La fille du Pharao" in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Gods and Dogs (J. Kylián)
1. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)

Debut 2012/2013
Gamzatti in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
2. Solo-Dame in Choreartium (L. Massine)
Unitxt (R. Siegal), Kreation
Mädchen mit Krone in Le Sacre du printemps (M. Wigman)

Paar 4 Herr


Lukas Slavický Foto: S. Kletzsch
Lukáš Slavický

Erster Solist

Lukáš Slavický, in Prag geboren, absolvierte seine Ausbildung am Prager Konservatorium, dessen Ballettabteilung sein Vater Jaroslav Slavický leitet. Beide Eltern waren Solisten, und so fiel der Apfel tatsächlich nicht weit vom Stamm - Lukáš Slavický machte sehr bald auf sich aufmerksam. Schon in der Schule stieg er hoch ein mit Solorollen im Nussknacker und in La fille mal gardée. Bei einem Gastspiel der Schule am Theater in Brünn zeigte er bereits den Don Quijote- Pas de deux. Für diesen, wie für viele andere Auftritte, wählte er Zuzana Zahradníková als Partnerin, die ebenso wie Lukas mit Beginn der Spielzeit 1999/2000 zum Bayerischen Staatsballett kam.

1997 gewann Lukáš Slavický den 1. Preis beim Ballettwettbewerb in Wien, 1998 war er Finalist beim Prix de Lausanne und gewann den 3. Preis beim Nurejew-Wettbewerb in Budapest; 1999 nahm er am Japanischen Ballettwettbewerb in Nagoja teil und gewann den 3. Preis. Er tanzte schon vor seinem ersten professionellen Engagement bei Gala-Abenden, u.a. 1997 und 1998 bei der Birgit-Keil-Stiftung in Ludwigsburg, 1998 beim Gala-Abend anlässlich der Verleihung des Deutschen Tanzpreises an Birgit Keil, 1999 im Kreml-Palast in Moskau mit dem Jeune Ballet de France und 1999 bei der Nurejew-Gedächtnis-Gala in Budapest.

Im Frühling 2003 wurde ihm in Moskau die höchste Auszeichnung der Tanzwelt zuteil, als eine internationale Jury den Prix Benois de la Danse in der Kategorie "Bester männlicher Tänzer" an ihn verlieh.

Seit der Spielzeit 1999/2000 ist Lukáš Slavický beim Bayerischen Staatsballett engagiert. Zunächst noch als Gruppentänzer, übernahm er schon bald erste Soloaufgaben im Pas de six in Giselle und als Vogel-Geist in John Neumeiers A Cinderella Story. Zu Beginn der Spielzeit 2000/2001 debütierte er gleich als Romeo in Crankos Romeo und Julia, und nachdem er diese Aufgabe glänzend bewältigt hatte, übertrug Ivan Liška ihm den Prinzen in Neumeiers A Cinderella Story; beides zunächst an der Seite von Anna Villadolid. Lucinda Childs kreierte für Lukáš Slavický 2001 eine Hauptpartie in Händel/Corelli. Im Dezember 2001 tanzte er zum ersten Mal den Jean de Brienne in Raymonda.

Mit Beginn der Spielzeit 2002/2003 wurde er folgerichtig zum Solisten ernannt und tanzte im September auf dem Venedig-Gastspiel den Basilio in Don Quijote mit Maria Eichwald als Kitri. Danach erarbeitete er sich die Partie des Lenski in Crankos Onegin sowie den Lysander in Neumeiers Ein Sommernachtstraum. Des Weiteren tanzte er eine Solo-Partie in John Neumeiers Jupiter-Sinfonie und in After Dark von Jacopo Godani. Zu Beginn der Spielzeit 2003/04 ernannte Ivan Liška ihn zum Ersten Solisten. Er erweiterte sein Repertoire um Günther in Der Nussknacker (John Neumeier), Prinz Désiré, den Blauen Vogel und Pas Fabergé in Dornröschen (Marius Petipa/Ivan Liška), den Bräutigam in Svadebka (Jiří Kylián), das Brahms-Schönberg-Quartett (G. Balanchine), Solo (Hans van Manen), The second detail (W. Forsythe) und Apartment (Mats Ek).

Debut 2004/2005
Limb's Theorem (W. Forsythe)
Agon (G. Balanchine)
Five Tangos (H. van Manen)
Solo (H. van Manen)

Debut 2005/2006
Ricercare (Solo von I. Liska), Kreation für die Terpsichore-Gala V
Octavian in Die silberne Rose (G. Murphy), Kreation
Century Rolls (D. Bombana)
My Way (S. Thoss)

Debut 2006/2007
Konrad in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška)

Debut 2007/2008
Ferdinand in Der Sturm (J. Mannes), Kreation
Große Fuge (H. van Manen)
Aus Holbergs Zeit (J. Cranko)
Adagio Hammerklavier (H. van Manen)

Debut 2008/2009
Benvolio in Romeo und Julia (J. Cranko)
Mercutio in Romeo und Julia (J. Cranko)
Goldener Sklave in Shéhérazade (M. Fokine)
Armand und Gaston Rieux in Die Kameliendame (J. Neumeier)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation

Debut 2009/2010
Hilarion in Giselle - Mats Ek (M. Ek)

Debut 2010/2011
Man 2 in Mein Ravel: Wohin er auch blickt... (J. Mannes)
Petruccio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Graf Alexander in Illusionen wie Schwanensee (J. Neumeier)

Debut 2011/2012
Basilio in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Frühlingsstimmen (F. Ashton)
Der Ewige in Das Lied von der Erde (K. MacMillan)
1. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Gods and Dogs (J. Kylián)
Colas in La Fille mal gardée (F. Ashton)

Debut 2012/2013
Solor in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
1. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Der Freund des Mohren in The Moor's Pavane (José Limón)
Prometheus in Helden (T. Kohler)
Der König in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)

Debut 2013/2014
Konzert für Violine und Orchester (A. Barton)


1. Pas de trois Herr 1


Léonard Engel.©Sascha Kletzsch
Léonard Engel
Demi-Solo

Léonard Engel ist gebürtiger Franzose und besuchte die Ballettschule der Pariser Oper. Im letzten Ausbildungsjahr tanzte er in Cinderella  im Ballett der Pariser Oper.  Anschließend bekam er 2005 sein erstes Engagement beim Victor Ullate Ballet Madrid und blieb dort für drei Spielzeiten.

Seit der Spielzeit 2008/2009 war Léonard als Gruppentänzer beim Bayerischen Staatsballett engagiert. Im Juli 2012 folgte die Ernennung zum Halbsolisten.

Debut 2010/2011
Pan in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
1. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)

Debut 2011/2012
Hortensio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
1. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)

Debut 2012/2013
Der Mohr in The Moor's Pavane (José Limón)
Birthday Offering (F. Ashton)
Unitxt (R. Siegal), Kreation

Debut 2013/2014
Lysander in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Benvolio in Romeo und Julia (J. Cranko)


Léonard Engel in der NDR-Reportage 7 Tage...

1. Pas de trois Herr 2


Javier Amo Gonzalez.©Sascha Kletzsch
Javier Amo
Solist

Javier Amo, geboren in Bilbao, erhielt seine Ballettausbildung an der Jon Beitia-Schule in seiner Heimatstadt sowie an der John-Cranko-Schule in Stuttgart.
Mit Beginn der Spielzeit 1999/2000 wurde er als Eleven am Stuttgarter Ballett engagiert und ein Jahr später ins Corps de ballet übernommen. Dort wurde er in allen wichtigen Produktionen des klassischen und modernen Repertoires eingesetzt und übernahm solistische Partien u.a. in Balanchines Symphony in C, Marguerite Donlons Somewhere Between Remembering and Forgetting, Daniela Kurz' Paper Scissors Stone und Christian Spucks Nocturne, in Jerome Robbins' Dances at a Gathering, Hans van Manens Große Fuge, sowie den Benvolio in Crankos Romeo und Julia.

Mit Beginn der Spielzeit 2005/2006 kam Javier Amo als Mitglied des Corps de ballet zum Bayerischen Staatsballett. 2007/2008 folgte die Beförderung zum Halb-Solisten und 2009/2010 zum Solisten.

Debut 2005/2006
Benvolio in Romeo und Julia (J. Cranko)
Limbs Theorem (W. Forsythe)
Pas de six in Giselle (P. Wright)
Grand Pas und Männervariation in Raymonda (R. Barra)

Debut 2006/2007
Solo (H. van Manen)
Pas de six und russischer Tanz in Schwanensee (R. Barra)
Lied von der Erde (K. MacMillan)
Birbanto in Le Corsaire (I. Liška, M. Petipa)
Blauer Vogel in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)

Debut 2007/2008
Ferdinand in Der Sturm (J. Mannes)
Große Fuge (H. van Manen)

Debut 2008/2009
Vogel-Geister in A Cinderella Story (J. Neumeier)
Athlet in Les Biches (B. Nijinska)
Benno in Schwanensee (R. Barra)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation
Béranger in Raymonda (M. Petipa)
Solo (H. van Manen)

Debut 2009/2010
Albrecht in Giselle - Mats Ek (M. Ek)
Chaconne (J. Limón)

Debut 2010/2011
Französischer Solist in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler)
Lenski in Onegin (J. Cranko)
Kavalier in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška)
Pas de Six in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Pepe in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
El Trianero, Matador in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Ballettmeister Drosselmeier in Der Nussknacker (J. Neumeier)
1. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)

Debut 2012/2013
3. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Birthday Offering (F. Ashton)
Unitxt (R. Siegal), Kreation

Debut 2013/2014
Demetrius in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Ein Jüngling in Le Sacre du printemps (M. Wigman)

2. Pas de trois Frau


Gözde Özgür.©Sascha Kletzsch
Gözde Özgür

Demi-Solo

Gözde Özgür wurde in Ankara/Türkei geboren und erhielt ihre Ausbildung am Staatlichen Konservatorium Ankara. Mit 15 Jahren wechselte sie an die Ballettakademie Zürich und erhielt dort 2008 ihr Diplom.

Mit der Spielzeit 2008/2009 begann sie als Gruppentänzerin beim Bayerischen Staatsballett.
In Jiří Kyliáns Kreation Zugvögel tanzte sie eine Solovarition.
Ernennung zur Halbsolistin ab der Spielzeit 2011/12.

Debut 2009/2010
Mädchen in Grau in Les Biches (B. Nijinska)
Giselle in Giselle - Mats Ek (M. Ek)
Cello in Vielfältigkeit - Formen von Stille und Leere (N. Duato)

Debut 2010/2011
Amor in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)
Nieves in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Feenvariation in Dornröschen (I. Liska nach M. Petipa)

Debut 2012/2013
2. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Die Frau des Freundes in The Moor's Pavane (J. Limón)
4. Solo-Dame in Choreartium (L. Massine)
Marie in Der Nussknacker (J. Neumeier)
1. Variation in Birthday Offering (F. Ashton)


2. Pas de trois Herr 1


Karen Azatyan.©Sascha Kletzsch
Karen Azatyan
Solist

Der gebürtige Armenier absolvierte seine Tanzausbildung zunächst in seiner Heimat am Yerevan Dancing Art State College, und schloss sie nach seinem Wechsel an die Tanz Akademie Zürich im Jahre 2007 ab. Während der zweiten Ausbildungsphase belegte er beim Wettbewerb „Tanz Olymp Berlin 2005“ in der Kategorie Klassische Variation den 2. Platz, gewann im selben Jahr ein Stipendium beim Prix de Lausanne und den Nachwuchsförderpreis des internationalen Ballettwettbewerbs Varna 2006.

Mit Beginn der Spielzeit 2007/2008 wurde er als Gruppentänzer beim Bayerischen Staatsballett engagiert und stieg im Herbst 2010 zum Halbsolisten auf. Seit der Spielzeit 2012/13 tanzt Karen Azatyan als Solist.

Debut 2007/2008
Sebastian und Antonio in Der Sturm (J. Mannes)

Debut 2008/2009
Romeo in Romeo und Julia (J. Cranko)
Zugvögel (J. Kylián), Kreation

Debut 2009/2010
Athlet in Les Biches (B. Nijinska)

Debut 2010/2011
Albrecht in Once Upon an Ever After (T. Kohler)
Daphnis in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler)
Hortensio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Graf Alexander in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier)
Basilio in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Fritz in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Blauer Vogel in Dornröschen (M. Petipa / I. Liška)
Frühlingsstimmen-Pas de deux (F. Ashton)
Gods and Dogs (J. Kylián)
Pas de six und russischer Tanz in Schwanensee (R. Barra)

Debut 2012/2013
Goldenes Idol in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart)
4. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine)
Birthday Offering (F. Ashton)
Prometheus in Helden (T. Kohler)

Debut 2013/2014
Mercutio in Romeo und Julia (J. Cranko)
Demetrius in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Unitxt (R. Siegal), Kreation

2. Pas de trois Herr 2


Ilia Sarkisov Foto: S. Kletzsch
Ilia Sarkisov
Demi-Solo

Ilia Sarkisov wurde in Moskau geboren und begann im Alter von 13 Jahren seine professionelle Tanzausbildung in Israel. Mit 16 Jahren kam er dann nach München, um 3 Jahre lang an der Heinz-Bosl-Stiftung zu studieren.

In der Spielzeit 2004/2005 begann er als Volontär beim Bayerischen Staatsballett. Seinen ersten Auftritt absolvierte er 2004 in Forsythes Limb´s Theorem. In der Spielzeit 2005/2006 wurde er ins Corps de ballet übernommen. Ernennung zum Halbsolisten ab der Spielzeit 2011/12.

Debut 2006/2007
Der kleine Däumling in Dornröschen (Petipa, Liška)

Debut 2007/2008
Das goldene Idol in La Bayadère (Petipa, Bart)
Cambio d'abito (S. Sandroni), Kreation

Debut 2008/2009
Zugvögel (J. Kylián), Kreation

Debut 2010/2011
Sancho Pansa in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition)

Debut 2011/2012
Fritz/ "Die tanzenden Leutnants" in Der Nussknacker (J. Neumeier)
Russischer Hip-hopper in Das Mädchen und der Messerwerfer (S. Sandroni)
2. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins)
Gods and Dogs (J. Kylián)
Gremio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko)
Alain in La Fille mal gardée (F. Ashton)

Debut 2012/2013
Herr in Maske in Choreartium (L. Massine)
Epimetheus in Helden (T. Kohler)

Debut 2013/2014
Puck in Ein Sommernachtstraum (J. Neumeier)
Unitxt (R. Siegal), Kreation