La Bayadère - Biographien
La Bayadère
Musik von Ludwig Minkus
Wiederaufnahme
Nationaltheater
Freitag, 08. März 2013
Choreographie |
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Marius Petipa 11. März 1818 – 14. Juli 1910Der Name des vielleicht bedeutendsten Choreographen des 19. Jahrhunderts scheint so eng mit der russischen Tradition verbunden, daß man seine französische Nationalität darüber fast vergißt. Marius Petipa wurde in Marseille geboren. Sein Vater und seine Brüder waren Tänzer. Vom Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel bis nach Bordeaux, und dann in Nantes arbeitet Marius Petipa als Tänzer und Choreograph. Nach einem wenig glücklichen Versuch in New York (1839), einem Aufenthalt in Paris, wo er mit Auguste Vestris arbeitet, und in Spanien (1845), wird er 1847 in St. Petersburg als Erster Solist engagiert, beweist sich jedoch mit der Einstudierung von Joseph Maziliiers Paquita als Ballettmeister. 1850 assistiert er Jules Perrot bei Giselle und bringt 1858 sein erstes eigenes Ballett in Russland heraus: Un mariage sous la Régence. 1862 wird er zweiter Ballettmeister, tritt 1869 offiziell die Nachfolge von Arthur Saint-Léon als erster Ballettmeister an und arbeitet weiterhin als Choreograph. Er wird sich einen Namen machen als Schöpfer großer spektakulärer Ballette, mit denen es ihm gelingt, die aus Frankreich kommende Reinheit des klassischen Tanzes mit der italienischen Virtuosität zu verbinden: eine akademische Form des Tanzes, die in der Einbeziehung von Charaktertänzen auch Volkstanztraditionen aufnimmt. Petipas russisches Œuvre umfaßt nicht weniger als 50 Ballette, darunter La Fille du Pharaon (1856), La Belle du Libanon (1863), La Floride (1866), Le Roi Candaule (1868), Don Quijote (1869), Camargo (1872), Le Papillon (1874), Les Bandits (1875), La Bayadère (1877), Roxane und La belle Albanaise (1878), La Fille des Neiges und Madla (1879), Les Pilules magiques und L’Offrande à l’Amour (1886), Dornröschen (1890), Nußknacker (1892), Aschenputtel (1893), Schwanensee (zusammen mit Lev Ivanov, 1895), Raymonda (1898), Les Ruses d’Amour (mit Alexander Glasunow als Komponist, 1899) Les Saisons (mit Glasunow, 1900), und sein letztes Ballett Der Magische Spiegel (1903). Alternd und krank wollte der Meister seinen Lebensabend in milderem Klima verbringen und verließ 1907 St. Petersburg, um sich am Schwarzen Meer niederzulassen. Im Alter von 92 Jahren verstarb er in Gurzuf auf der Krim. |
Choreographie |
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Patrice Bart, geboren am 30. Juli 1945, bis 2011 an der Pariser Opéra als der Ballettdirektion assistierender Ballettmeister, ist ein reines Produkt der traditionsreichen Ballettschule der Opéra in Paris. 1957 trat er dort in die Schule ein und wurde bereits 1959 Mitglied des Corps de ballet. Als 'Coryphée" erhielt er 1963 den Prix René Blum, der den vielleicht vielversprechendsten jungen Tänzern verliehen wird. 1969 gewann er, nunmehr 'Premier danseur', zusammen mit Francesca Zumbo die Goldmedaille beim Tänzerwettbewerb in Moskau und wurde 1972 zum 'Etoile' ernannt. Patrice Bart tanzte alle großen Rollen des Repertoires von Schwanensee, Petruschka, Dornröschen, Don Quixote, Der verlorene Sohn bis hin zu Kreationen wie Constellations (Serge Lifar, 1969), Mouvances (Roland Petit, 1976), Métaboles (Kenneth McMillan, 1978), Rothbart in Schwanensee (Nurejew, 1984). Von 1970 bis 1982 gastierte Bart regelmäßig als Etoile beim London Festival Ballet, dem jetzigen English National Ballet. Er war außerdem mit zahlreichen Compagnien auf den bedeutendsten internationalen Bühnen zu sehen. Noch vor seinem offiziellen Bühnenabschied im Jahre 1989 begann Patrice Barts Karriere als Ballettmeister, der sich mehr und mehr mit Direktionsaufgaben befasste, nach dem Weggang von Rudolf Nurejew auch, zusammen mit Eugen Poljakow, für einige Zeit als Interimsdirektor. Danach war Patrice Bart über mehr als zwei Jahrzehnte als der Direktion assoziierter Ballettmeister wesentlich mitverantwortlich für die Aufrechterhaltung und Weiterführung der außergewöhnlichen Tradition und des hohen Standards der französischen Elite-Compagnie. 1991 inszenierte er, zusammen mit Eugen Poljakow, die Pariser Giselle-Produktion aus Anlass des 150. Jahrestags der Uraufführung, assistierte 1992 Rudolf Nurejew bei der Einstudierung von La Bayadère. 1993 brachte er seine eigene Don Quixote-Produktion an der Berliner Staatsoper heraus, die 1995 auch vom Finnischen Nationaltheater übernommen wurde. Für die Mailänder Scala inszenierte er eine neue Giselle, deren Premiere im Mai 1996 im Fernsehen europaweit live übertragen wurde. Ebenfalls 1996 brachte er seine erste abendfüllende Eigenproduktion für die Opéra Paris heraus, eine Coppelia. Im Dezember 1997 hatte seine Neufassung von Schwanensee an der Deutschen Staatsoper in Berlin Premiere und 1998 schuf er für und mit dem Bayerischen Staatsballett eine neue, komplettierte Fassung des Petipa-Klassikers La Bayadère. Es folgten für Berlin Nussknacker (1999) und Romeo und Julia (2002). Außerdem kreierte er einige ganz neue, eigene Stoffe: Verdiana (Berlin 1999, Florenz 2001), La Petite Danseuse de Degas (Paris 2003), Tschaikowsky (Helsinki 2005), Gustav III (Stockholm 2008), Das flammende Herz (Berlin 2009), Chopin (Warschau 2010). Patrice Bart erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist Officier des Arts et Lettres, Officier de l’Ordre national du Mérite und Chevalier de la Légion d’honneur. |
Bühne und Kostüme |
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gilt als einer der namhaftesten und vielseitigsten Künstler Japans. Berühmt ist er für seine exquisiten Kostümentwürfe und Ausstellungsinstallationen, er arbeitet jedoch ebenso als Bühnenbildner und Regisseur. Im Zentrum seines Interesses steht nicht zuletzt die Frage der Beziehungen zwischen Bewegung und Raum, die er multimedial zu erfassen sucht. Lange Jahre war er künstlerischer Direktor für die Ausstellungen von Issey Miyake. Für diese Kostüminstallationen entwickelte er einen neuen Stil von visueller Performance, der bis heute weltweit als beispielhaft gilt. Darunter befanden sich so spektakuläre Präsentationen wie Issey Miyake A un im Musée d`Art Décoratif in Paris, Arbeiten für das San Francisco Museum of Modern Art und das Victoria and Albert Museum in London. Als Theaterautor und Regisseur zeichnete er in Tokio für verschiedene Produktionen verantwortlich, die sich als Maskentänze zwischen Tanz und No-Theater bewegten. Seine Laufbahn als Kostüm- und Bühnenbildner begann 1980 mit einer Arbeit für Maurice Béjart (Casta Diva) und setzte sich 1984 mit Kostümentwürfen für die Oper Le Coq d'Or für das Theatre Chatelet in Paris fort. Unter seinen Werken in Europa sind vor allem die Kostüme für Schwanensee beim Ballett der Opéra in Paris (1992) zu nennen und die Kostüme für Die Frau ohne Schatten (Bayerische Staatsoper), die als Premiere 1992 in Tokio herauskam und 1993 ins Münchner Nationaltheater einzog, sowie die Kostüme für Madame von Sado an der Berliner Schaubühne. Bei La Bayadère fürs Bayerische Staatsballett in München (Premiere am 23. März 1998 in der Neufassung von Patrice Bart) hat Tomio Mohri sowohl die Kostüme als auch das Bühnenbild entworfen. Tomio Mohris engste Mitarbeiterin bei der Realisierung seiner Entwürfe ist Kumiko Sakurai. Buch, Regie und künstlerische Leitung: 1988 Kyorai, Ishikawa Prefectural Noh Theater, Kanazawa (Maskentanz 1) 1990 Dance, Spiral Hall, Tokyo (Maskentanz 2) 1991 Rinsoubu, Tanz von Tomio Mohri für NHK (Maskentanz 3) Künstlerische Leitung und Design der Mannequin Objekte für den Raum: 1983 Issey Miyake Körperarbeiten, Ausstellung Laforet Museum Migura, Tokyo; Otia-Parsons Gallery, Los Angeles; San Francisco Museum for Modern Art, San Francisco; Victoria & Albert Museum, Bollerhouse Project, London (1985) 1986 Mohri No Fuku, Installation für Raum und Kostüme. Spiral Hall, Toyko 1988 Issey Miyake A un, Musée des Arts Décoratifs, Paris 1991 3. IAAF Weltmeisterschaft im Turnen, Tokyo. Eröffnungsfeier Teil 3 im Nationalstadion von Tokyo Mohri No Aka, Zeichnungen in der Parco Gallery, Tokyo Bühnen- und Kostümentwürfe: 1980 Casta Diva (Ballett von Maurice Béjart), IRCAM, Centre Georges Pompidou, Paris (Zusammenarbeit mit Issey Miyake, Kostüme) 1984 Le Coq d'Or (Oper) Theatre Musical de Paris Chatelet, Paris (Kostüme) 1986 Yamato Takeru (Kabuki), Shinbashi Enbujo, Tokyo (Kostüme) 1989 Ryu-Oh (Kabuki-Peking-Oper), Shinbashi Enbujo, Tokyo (Kostüme) 1991 Oguri (Kabuki) Shinbashi Enbujo, Tokyo (Kostüme) Ryusel (Kabuki), Kabukiza, Tokyo (Bühnenbild und Kostüme) Bokutoukidan (Theaterstück), Imperial Theatre, Tokyo (Bühnenbild und Kostüme) 1992 Turandot (Oper), Auditorium Maurice Ravel, Lyon (Kostüme) Schwanensee (Ballett) beim Ballet de L'Opéra de Paris, Bastille (Kostüme) Die Frau ohne Schatten (Oper), Bayerische Staatsoper im Aichi Prefecturai Theater, Nagoya , und NHK Hall, Tokyo , 1993 im Münchner Nationaltheater (Kostüme) 1993 Dakkenden (Kabuki), Shinbashi Enbujo, Tokyo (Kostüme) 1994 Susano, Carrière de Boulbon, Avigon (Kostüme) 1996 Tristan und Isolde, Prinzregententheater München (Kostüme) Madame von Sado, Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin (Kostüme) 1997 La Bayadére, Bayerisches Staatsballett, Nationaltheater, München Veröffentlichungen: 1990 Tomio Mohri Kostüm-Installationen, Rikuyosha |
Licht |
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Geboren am 10. Juni 1957 in Genua, ausgebildet in den USA. Arbeitet für Oper, Schauspiel und Tanz. U.a. Opéra Paris, Mailänder Scala, Deutsche Oper Berlin. Häufiger Lichtdesigner für Patrice Bart und den kanadischen Choreographen Jean Grand-Maitre. In München bislang Lightdesign für La Bayadère, Ecclesia und Emma B.. Als Beleuchtungschef auch mehrere Jahre lang verantwortlich für die europäischen Vorstellungen von Mikhail Baryschnikow und seinem White Oak Dance Project. |
Musikalische Einrichtung |
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Pianistin |
Dramaturgie |
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Stellvertreter des Ballettdirektors |
Musikalische Leitung |
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wurde in Hamburg geboren. Er studierte in seiner Heimatstadt und in Wien bei Klauspeter Seibel und Leopold Hager Dirigieren. Er war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes, erster Preisträger der Elise-Meyer-Stiftung und von 1996-2000 Mitglied im Dirigentenforum des Deutschen Musikrats. Erste Erfahrungen als Orchesterleiter sammelte er bereits während seines Studiums als Chefdirigent des Wandsbeker Kammerorchesters und des Harvestehuder Studentenorchesters. Nach Assistenzen an der Hamburgischen Staatsoper (bei Ingo Metzmacher) und am Deutschen Nationaltheater Weimar wurde er 1997 zunächst als Korrepetitor und Zweiter Kapellmeister an das Theater Lüneburg verpflichtet und rückte zur Spielzeit 2001/2002 in die Position des Ersten Kapellmeisters und stellvertretenden Musikdirektors auf. 1998 übernahm er erstmals ein Ballettdirigat beim Hamburg Ballett, mit dem ihn heute eine enge Zusammenarbeit verbindet. Er dirigiert regelmäßig Vorstellungen aller großen Neumeier-Kreationen und begleitete die Kompanie im Januar und Februar 2005 auf ihrer Japan-Tournee. Seit 2002 ist er auch als Dirigent beim Ballett der Sächsischen Staatsoper Dresden tätig, und im Januar 2005 gab er mit "La Bayadère" seinen Einstand beim Staatsballett Berlin. Im selben Monat hatte er sein erstes Dirigat für das Bayerische Staatsballett mit Neumeiers "Die Kameliendame", deren Premiere an der Pariser Oper im Juni 2006 ebenfalls unter seiner musikalischen Leitung stand. Mit einer Serie von "Schwanensee"-Aufführungen im Herbst 2006 stand er wieder am Pult des Bayerischen Staatsorchester. Es folgten Balanchines "Brahms-Schönberg Quartett", die "Große Fuge" (Beethoven/van Manen), "Le Corsaire" (Minkus/Petipa/Liška), "Raymonda" (Glasunow/Petipa/Barra) und "Onegin" (Tschaikowsky/Cranko). Von Kent Nagano übernahm er das Dirigat des Abends "Mein Ravel" mit "Daphnis und Chloé" in der Choreographie von Terence Kohler und Jörg Mannes' "Wohin er auch blickt…" zu Ravels "Une barque sur l’océan", "Klavierkonzert für die linke Hand" und "Pavane pour une infante défunte". Im April 2011 dirigiert er die Premiere von John Neumeiers "Illusionen – wie Schwanensee". Mats Eks "Giselle - Mats Ek" tanzt das Bayerische Staatsballett zu Schmidtsdorffs Einspielung der Musik mit dem Bayerischen Staatsorchester. |
Nikija |
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Polina Semionova wurde 1984 in Moskau geboren und erhielt ihre Ballettausbildung an der Moskauer Bolschoi-Ballettschule, die sie 2002 abschloss. Gerade einmal 18 Jahre alt hat Vladimir Malakhov sie als Erste Solistin an das Ensemble des Staatsopernballetts engagiert. Ihr außergewöhnliches Talent lässt sich mit Hilfe der bedeutenden Preise illustrieren, die sie auf einigen der wichtigsten Ballettwettbewerbe der Welt gewonnen hat: sie erhielt 2001 die Goldmedaille beim Internationalen Ballettwettbewerb in Moskau, 2002 den Junioren-Preis beim Internationalen Ballettwettbewerb in Nagoya/Japan und im gleichen Jahr den Ersten Preis beim traditionsreichen "Waganowa-Wettbewerb" in St. Petersburg Es folgten der Daphne-Preis (2004), der Deutsche Tanzpreis Zukunft (2005), der BZ-Kulturpreis sowie die Auszeichnung als "Tänzerin des Jahres" bei der Umfrage der Zeitschrift Ballettanz (2007) und der Dance Open Award (2010). Ihr Repertoire umfasst alle klassischen Ballerinenrollen in Dornröschen, La Bayadère, Don Quixote, Coppelia bis Schwanensee und Giselle, daneben die großen Ballerinenrollen des 20. Jahrhunderts Tatjana in Crankos Onegin, Manon in MacMillans Manon, Carmen (Roland Petit), Sylvia (Frederick Ashton), Julia (Crankos Romeo und Julia) sowie Ballette von Robbins (Afternoon of a Faun), Béjart (Ring um den Ring), Balanchine (Terpsichore in Apollo, Ballet imperial, Tschaikowsky Pas de deux, Ein Sommernachtstraum), Forsythe, Kylián, Bigonzetti, Uwe Scholz und Christian Spuck. Sie ist eine der gefragtesten internationalen Ballerinen und hat als Gast getanzt unter anderem beim English National Ballet, Tokyo Ballett, Teatro alle Scala, in Wien, beim Mariinsky-Ballett in St. Petersburg, beim Bolshoi-Ballett in Moskau und beim Stuttgarter Ballett. In München war sie erst zweimal zu sehen,2004 als Dornröschen und 2009 im Rahmen der Terpsichore-Gala VIII in Robbins' Afternoon of a Faun. In Heinz Spoerlis Zürcher Produktion von Schwanensee tanzte sie Odette/Odile, was kürzlich auf DVD bei BelAir Classic erschienen ist. Sie ist auch in Herbert Grönemeyers Musikvideo Demo zu sehen (Letzter Tag) sowie auf der Euro-Arts DVD Divine Dancers Live from Prag, wo sie den Manon-Pas de deux tanzt. Polina Semionova löste sich 2011 vom Staatsballett Berlin und ist heute als Principal Dancer beim American Ballet Theatre in New York einer der führenden Stars der amerikanischen Tanzszene. Als Gast bedeutender internationaler Compagnien bleibt sie weiterhin auf den großen Bühnen der Welt präsent. In der Spielzeit 2012/2013 ist sie beim Bayerischen Staatsballett in John Neumeiers Der Nussknacker und Marius Petipas/Patrica Barts La Bayadère zu sehen. |
Gamzatti |
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Solistin Ivy Amista, geboren in Sao Paolo, Brasilien, studierte an der dortigen Camilla Ballett-Schule. Nach der Teilnahme am IX. Seminario Internacional de danca in Brasilia, bei dem sie die Goldmedaille gewann, erhielt sie im Jahr 2001 ein Stipendium, um in München an der Ballettakademie/Heinz-Bosl-Stiftung ihre Ausbildung zu beenden. Nach ihrem Examen wurde sie zur Spielzeit 2001/2002 als Mitglied des Bayerischen Staatsballetts übernommen. Im Oktober 2001 wurde sie von der Heinz-Bosl-Stiftung eingeladen, Paquita unter der Leitung von Konstanze Vernon zu tanzen. 2004/2005 ernannte man sie zur Halbsolistin, zur Spielzeit 2007/2008 folgte die Beförderung zur Solistin. In der Spielzeit 2003/2004 erarbeitete sie sich den Pas Fabergé, die Feen Fleur de Farine und Miettes qui tombent in Dornröschen (M. Petipa/I. Liška), die Sechs Tänze (J. Kylián), eine der Freundinnen in Raymonda (R. Barra), eine der drei Solo Damen im 2. Satz von Balanchines Brahms-Schönberg-Quartett und die Olympia in Die Kameliendame (J. Neumeier). Zu Beginn der Spielzeit 2004/2005 debütierte sie in der Rolle der Prinzessin Florine in Dornröschen und tanzte im Juni 2005 zum ersten Mal die Titelpartie in La Bayadère (P. Bart), nachdem sie kurz zuvor bei der Wiederaufnahme des Balletts bereits in der ersten Schattenvariation zu sehen war. Im Herbst 2005 wurde sie mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Tanz ausgezeichnet. Debut 2006/2007 Pas de six in Giselle (P. Wright) Charlotte, Verlobte des Prinzen in Schwanensee (R. Barra) Odaliske und Gulnara in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška) Solopartie in Das Lied von der Erde (K. MacMillan) Debut 2007/2008 Olga in Onegin (J. Cranko) Solo-Ariel in Der Sturm (J. Mannes) Solo-Paar im 3. Satz von Brahms-Schönberg-Quartett (G. Balanchine) Große Fuge (H. van Manen) Ebony Concerto (J. Cranko) Debut 2008/2009 Zweite Variation in Once Upon An Ever After (T. Kohler), Kreation Dame in blau in Les Biches (B. Nijinska) Manon Lescaut in Die Kameliendame (J. Neumeier) Debut 2010/2011 Nymphe in Mein Ravel: Daphnis und Chloé (T. Kohler) Solo im Pas Fabergé 3. Akt in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška) Prinzessin Aurora in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška) Bianca in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko) Prinzessin Claire in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier) Kitri in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition) Debut 2011/2012 Zweite Traum-Variation in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition) Debut 2012/2013 1. Solo-Dame in Choreartium (L. Massine) Lise in La Fille mal gardée (F. Ashton) Gamzatti, Tochter des Radscha in La Bayadère (Marius Petipa, Patrice Bart) 2. Variation in Birthday Offering (F. Ashton) |
Solor |
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Solist Der gebürtige Russe absolvierte seine Tanzausbildung an der St. Petersburger Ballettakademie und wurde direkt nach seinem Abschluss in das Corps de ballet des Marijinsky Balletts übernommen. Dort wurde er mit zahlreichen tragenden Rollen betraut, z.B. dem Prinz Siegfried bzw. Rotbart in Schwanensee oder dem Blauen Vogel in Dornröschen. Er war in den Vier Temperamenten (G. Balanchine) und verschiedenen Choreographien William Forsythes zu sehen. Nach einem ersten Gastauftritt als Blauer Vogel im Frühjahr 2007 trat er mit der Spielzeit 2007/2008 sein Engagement als Halbsolist beim Bayerischen Staatsballett an. Zu Beginn der Saision 2009/2010 wurde er zum Solisten ernannt. Debut 2007/2008 Pas de six und Spanischer Tanz in Schwanensee (R. Barra) Solo-Paar im 2. Satz von Brahms-Schönberg-Quartett (G. Balanchine) Weißes Paar in Katalyse (J. Cranko) Alonso in Der Sturm (J. Mannes) Debut 2008/2009 Vogel-Geister in A Cinderella Story (J. Neumeier) Graf Paris in Romeo und Julia (J. Cranko) Athlet in Les Biches (B. Nijinska) Benno in Schwanensee (R. Barra) Des Grieux in Die Kameliendame (J. Neumeier) Bernard in Raymonda (M. Petipa) Debut 2009/2010 Bernard de Ventadour in Raymonda (M. Petipa) Pas de deux 2 in Artifact (W. Forsythe) Der russische Solist in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler) Aus Holbergs Zeit (J. Cranko), Pas de deux Debut 2010/2011 Erster Solist in Série Noire - ein choreographischer Krimi (T. Kohler) Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko) Prinz Désiré in Dornröschen (M. Petipa, I. Liška) Eduardo in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition) Debut 2011/2012 El Trianero, Matador in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition) Erster Solist in Scènes de ballet (F. Ashton) Günther in Der Nussknacker (J. Neumeier) Der Mann im Schatten in Illusionen - wie Schwanensee (J. Neumeier) 2. Pas de deux in Goldberg-Variationen (J. Robbins) Lucentio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko) Debut 2012/2013 4. Solo-Herr in Choreartium (L. Massine) Solor, ein Krieger in La Bayadère (Marius Petipa, Patrice Bart) Birthday Offering (F. Ashton) |
Brahmane |
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Charaktertänzer (Gast) / Direktionsassistent wurde in Budweis, Böhmen, geboren. Er besuchte zunächst die Ballettschule Bartosch in Rosenheim und später die Musikhochschule München, Abteilung Ballett, bei Gustav Blank und Michel de Lutry. 1970 wechselte er in die Elevenklasse der Bayerischen Staatsoper und wurde ein Jahr später als Tänzer für das Ballettensemble engagiert. Weitere Engagements führten ihn zum London Festival Ballet und an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf, bevor er 1977 wieder nach München zurückkehrte. Peter Jolesch tanzte in mehr als 90 Ballettproduktionen mit Partnerinnen wie Marcia Haydée, Eva Evdokimova und Natalia Makarova. Als Gast verleiht der jetzige Charaktertänzer einigen Produktionen des Bayerischen Staatsballetts mit seiner noblen, einfühlsamen Art ihre besondere feine Note, so als Gremin in Onegin, als Monsieur G.M. in Manon, als Don Quijote und Manolo in Don Quijote, als Pater Lorenzo in Romeo und Julia sowie als Herzog in Die Kameliendame. Seit Januar 2005 ist er als Direktionsassistent beim Bayerischen Staatsballett tätig, wo ihm unter anderem die Aufgabe der Probenplangestaltung obliegt. Seit Beginn der neuen Staatsballett-Initiative zur Arbeit mit Kindern ist Peter Jolesch mit dabei, er leitet Workshops für Kinder und gehört zum Leitungsteam der Projekte Anna tanzt und Das tanzende Klassenzimmer. Jiri Kylián kreierte 2009 eine Solopartie für ihn in seinem Werk Zugvögel. |
Radscha |
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Solist |
Aija |
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wurde in Northampton, Großbritannien geboren. Begann ihre Tanzausbildung in Newcastle-u-Lyme, wechselte dann zur Royal Ballet School nach London und machte dort nach zwei Jahren ihren Abschluss. Es folgte ein zweijähriges Engagement in Graz, zunächst als Gruppentänzerin, dann als Halbsolistin, bevor sie 1969 von John Cranko nach München an das Ballett der Bayerischen Staatsoper engagiert wurde. Hier tanzte sie 15 Jahre lang, davon 12 Jahre als Solistin, und war in dieser Zeit bei allen Ballettpremieren in verschiedenen Rollen auf der Bühne dabei. Ihr Repertoire umfasste u. a. Partien in allen Balanchine- und Cranko-Balletten der Kompanie; sie tanzte die Myrtha in Giselle und die Tatjana in Onegin. 1984 beendete Elaine Underwood ihre aktive Tänzerkarriere, machte eine Umschulung zur Bürokauffrau und erhielt ihr deutsches Sprachdiplom. Seit 1996 betreut sie die Studenten bei der Heinz-Bosl-Stiftung und übernahm 2001 die Ballettschuh-Verwaltung beim Bayerischen Staatsballett. Im Herbst 2012 kehrte sie auf die Bühne zurück und übernahm die Charakterrolle der Aija (Dienerin der Gamzatti) in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart). |
Das Goldene Idol |
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Demi-Solo Ilia Sarkisov wurde in Moskau geboren und begann im Alter von 13 Jahren seine professionelle Tanzausbildung in Israel. Mit 16 Jahren kam er dann nach München, um 3 Jahre lang an der Heinz-Bosl-Stiftung zu studieren. In der Spielzeit 2004/2005 begann er als Volontär beim Bayerischen Staatsballett. Seinen ersten Auftritt absolvierte er 2004 in Forsythes Limb´s Theorem. In der Spielzeit 2005/2006 wurde er ins Corps de ballet übernommen. Ernennung zum Halbsolisten ab der Spielzeit 2011/12. Debut 2006/2007 Der kleine Däumling in Dornröschen (Petipa, Liška) Debut 2007/2008 Das goldene Idol in La Bayadère (Petipa, Bart) Cambio d'abito (S. Sandroni), Kreation Debut 2008/2009 Zugvögel (J. Kylián), Kreation Debut 2010/2011 Sancho Pansa in Don Quijote (R. Barra nach M. Petipa, A. Gorski, Tradition) Debut 2011/2012 Fritz/ "Die tanzenden Leutnants" in Der Nussknacker (J. Neumeier) Russischer Hip-hopper in Das Mädchen und der Messerwerfer (S. Sandroni) 2. Pas de trois in Goldberg-Variationen (J. Robbins) Gods and Dogs (J. Kylián) Gremio in Der Widerspenstigen Zähmung (J. Cranko) Alain in La Fille mal gardée (F. Ashton) Debut 2012/2013 Herr in Maske in Choreartium (L. Massine) Epimetheus in Helden (T. Kohler) |
Schatten I |
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Erste Solistin Lisa-Maree Cullum, in Neuseeland geboren, erhielt ihre Ausbildung in Neuseeland, Sidney und Monte Carlo. Ihr erstes Engagement erhielt sie beim English National Ballet in London. 1990 wechselte sie unter der Direktion von Peter Schaufuss zum Ballett der Deutschen Oper Berlin. Ihr großes Repertoire umfasst alle klassischen Ballerinenrollen von Giselle über Dornröschen bis Schwanensee und Hauptpartien in Balletten von Balanchine, Béjart, MacMillan, Neumeier, Forsythe, van Manen u.v.a. Ihre ersten Rollen beim Bayerischen Staatsballett, dem sie sich 1998/1999 anschloss, tanzte sie in Fearful Symmetries (P. Martins) und in Onegin (Olga). Im November 1998 debütierte sie als Nikija in La Bayadère (P. Bart). In der ersten Premiere unter Ivan Liškas Direktion tanzte sie die Terpsichore in Apollo und eine Hauptpartie in Forsythes Artifact II. Es folgte ihr Debüt als Louise in John Neumeiers Nussknacker. Des Weiteren kreierte sie die Jungfrau Maria in Jean Grand-Maîtres Emma B. Seither eroberte sie alle großen Rollen des Münchner Repertoires: Manon und Prudence in Neumeiers Kameliendame, Titania in Neumeiers Ein Sommernachtstraum, Odette/Odile in Schwanensee, Titelpartie in Giselle, Tatjana in Onegin, Julia in Crankos Romeo und Julia, Kitri in Don Quijote, sowohl die Titelpartie als auch eine böse Schwester in John Neumeiers A Cinderella Story und die Titelpartie in Kenneth MacMillans Manon. Außerdem tanzte sie in Forsythes the second detail und in Artifact II, in den Balanchine-Balletten Vier Temperamente, Concerto Barocco, Who Cares? und Brahms-Schoenberg Quartett, in Peter Martins' Zakouski und Jerome Robbins In the Night. Mit Beginn der Spielzeit 1999/2000 wurde sie zur Ersten Solistin ernannt. Im April 2001 kreierte sie eine Rolle in Lucinda Childs' Händel/Corelli und in der Premiere von Ray Barras Münchner Neuproduktion von Raymonda im Dezember 2001 tanzte sie die Titelpartie. Ihr nächstes Rollendebüt im Januar 2002 war die Katharina in John Crankos Der Widerspenstigen Zähmung. In der Spielzeit 2003/2004 erweiterte sie ihr Repertoire um Prinzessin Aurora in Dornröschen (M. Petipa, I. Liska), Bella Figura (J. Kylián) und Marguerite in Die Kameliendame (J. Neumeier). Zu Beginn der Saison 2004/2005 kam Forsythes Limb's Theorem hinzu. Im Portrait Hans van Manen tanzte sie die deutsche Erstaufführung von van Manens Two, außerdem übernahm sie eine zentrale Partie in Balanchines Agon. Ihre ersten Preise gewann Lisa-Maree Cullum 1988 (1. Platz beim Adéline Genée-Wettbewerb und beim Prix de Lausanne). 1995 erhielt sie den Leonide Massine-Award im italienischen Positano. Die Münchner Abendzeitung kürte sie gleich in ihrer ersten Spielzeit mit der Verleihung des AZ-Sterns 1998 zur Tänzerin des Jahres. Die italienische Ballettzeitschrift "DANZA Y DANZA" kürte sie zur "Besten Tänzerin des Jahres 2002" für ihre Interpretation des Dornröschen mit dem Ballett der Oper in Rom. Internationale Gastspiele führten sie u.a. zum Kirov-Ballett in St. Petersburg und dem Royal Danish Ballet in Kopenhagen. 2008 wurde Lisa-Maree Cullum von Kunstminister Dr. Goppel zur Bayerischen Kammertänzerin ernannt. Debut 2005/2006 Sophie in Die silberne Rose (G. Murphy) Century Rolls (D. Bombana), Kreation Sylvia Pas de deux (G. Balanchine) Debut 2006/2007 Medora in Le Corsaire (M. Petipa, I. Liška) Debut 2008/2009 Dame des Hauses in Les Biches (B. Nijinska) Gulnara in Le Corsaire (M. Petipa/I. Liška) Giselle in Once Upon An Ever After (T. Kohler), Kreation Debut 2009/2010 Pas de deux 2 in Artifact (W. Forsythe) Debut 2012/2013 4. Solo-Dame in Choreartium (L. Massine) |
Schatten II |
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Solistin |
Schatten III |
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Solistin Luisa Díaz González stammt aus der Schweiz und hat mexikanische Wurzeln. Ihre Ausbildung begann sie an der School of American Ballet (SAB) in New York, wechselte später zur National School of Dance of Mexico (Honor award, Diplom mit Auszeichnung) und schloss 2000 an der École de Danse de l’Opéra de Paris ab. Während ihrer Ausbildung ertanzte sie sich Goldmedaillen in der Mexican National Dance Competition (1995, 1996 und 1997), erhielt 1997 den Mexican Morelos Award, 2000 die Goldmedaille des französischen Salle Pleyel Ballettinstituts, 2001 den itlaienischen "Danza e Danza" Award und im selben Jahr vom mexikanischen Präsidenten den National Youth Award. Sie tanzte im Ensemble des New York City Ballet, des Ópera Paris Ballet und der National Dance Company of Mexico. 2001 bis 2012 war sie Solistin beim Béjart Ballett Lausanne, wo sie nahezu alle großen Partien tanzte, unter anderem in Le Sacre du Printemps, Romeo und Julia, Serait ce la mort, Die Zauberflöte, Le Presbytère, Wien, Wien nur du allein oder Sonate á trois. Darüber hinaus zählen auch klassische Partien wie Clara in Der Nussknacker oder Schwanensee zu ihrem Repertoire. Mit Beginn der Spielzeit 2012/13 wurde Luisa Díaz González als Solistin beim Bayerischen Staatsballett engagiert. Debut 2012/2013 3. Schattenvariation in La Bayadère (M. Petipa/P. Bart) 1. Solo-Dame in Choreartium (L. Massine) |

