Dornröschen - Inhaltsangabe

Dornröschen.©Charles Tandy Dornröschen_Lucia Lacarra, Vincent Loermans, Valentina Divina.©Charles Tandy

Dornröschen

Ballett von Marius Petipa
Musik von Peter I. Tschaikowsky

 

Vorspiel: Die Taufe

Die Feen seines Königreiches hat König Florestan als Paten zur Taufe seiner Tochter Aurora eingeladen. Auf dem Höhepunkt des Festes, gerade als die Feen ihre Geschenke darbringen, erscheint plötzlich die böse Fee Carabosse, die einzuladen man vergessen hatte. Aufs äußerste beleidigt, verhängt sie über Aurora den Fluch, in blühender Jugend durch den Stich an einer Spindel sterben zu müssen. Zum Glück hatte die gute Fee ihren Wunsch noch nicht ausgesprochen, und so kann sie den Fluch der Carabosse zu einem langen tiefen Schlaf abmildern, aus dem der Kuss eines Prinzen sie dereinst erwecken soll.

 

1. Akt: Der Zauber

Prinzessin Auroras 16. Geburtstag. Vier Prinzen sind gekommen, die um ihre Hand anhalten. Eine fremde Frau überreicht der Prinzessin einen Blumenstrauß. Zum Schrecken des Hofes verbirgt sich darin eine Spindel. Ehe man ihr das unheilvolle Geschenk entreißen kann, hat sich die Prinzessin daran gestochen. Triumphierend demaskiert sich die unbekannte Frau - es ist Carabosse. Doch die gute Fee hält ihr Versprechen. Sie eilt herbei und versenkt alle Anwesenden in einen tiefen Schlaf. Rings um das Schloss lässt sie einen undurchdringlichen Wald emporwachsen.

 

2. Akt: Die Vision

Nach 100 Jahren. Florimund, Prinz eines fernen Landes, hat sich auf der Jagd von seinem Gefolge abgesondert. Da erscheint ihm die gute Fee. In einer Vision lässt sie ihn die schlafende Aurora erblicken. Als das Bild entschwindet, bittet er die gute Fee, ihn zu Aurora zu führen. Mit ihrer Hilfe gelangt er in das Schloss und erweckt Aurora durch einen Kuss.

 

3. Akt: Das Hochzeitsfest

Die Hochzeit von Prinz und Prinzessin wird mit einem glänzenden Fest gefeiert, an dem auch verschiedene Märchenfiguren teilnehmen. Die gute Fee kommt, ihr Werk zu vollenden, indem sie Aurora und Florimund Glück und ein langes Leben verheißt.


© Bayerisches Staatsballett