Onegin

John Cranko: Onegin John Cranko: Onegin. Marlon Dino, Lucia Lacarra
Ballett von John Cranko
Musik von Peter I. Tschaikowsky
arrangiert von Kurt-Heinz Stolze
Nach dem Versroman von Alexander Puschkin

"Wenn ein abendfüllendes Ballett der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Chance hat, zum Klassiker à la Schwanensee zu werden, so ist das, nach übereinstimmender Meinung von Zuschauern, Tänzern und Kritikern, wohl John Crankos Onegin.“ So begann einer der Programmheftbeiträge zu Onegin in München. Entstanden im Jahre 1965, berührt die Geschichte der jungen Tatjana, die sich in den arroganten Dandy Onegin verliebt und von ihm aufs grausamste abgewiesen wird, ein weltweites Publikum zwischen Peking und New York. Mittlerweile seit fast 45 Jahren im Repertoire des Bayerischen Staatsballetts, hat sich die oben hypothetisch formulierte Einleitung des Programmbuches lange in ein Faktum gewandelt. Onegin ist ein Klassiker à la Schwanensee, und weder Publikum noch Tänzer werden dieser Choreographie müde. Keine große Ballerina möchte auf eine Rolle verzichten, in der sie wie sonst nirgends im Ballettrepertoire die Entwicklung zeigen kann vom unbedarften Teenager zur reifen Frau, die in einer hochdramatischen Auseinandersetzung die Entscheidung zu treffen hat zwischen Leidenschaft und Pflicht.



 
 
Besetzungen

Choreographie John Cranko
Bühne und Kostüme Jürgen Rose
Musikalische Leitung Myron Romanul

Tatjana N.N.
Onegin N.N.
Olga N.N.
Lenski, Onegins Freund N.N.



Solisten und Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
Bayerisches Staatsorchester