La Fille mal gardée

La Fille mal gardée. Ensemble. ©Wilfried Hösl La Fille mal gardée. Cyril Pierre, Ensemble. ©Wilfried Hösl La Fille mal gardée. Ilana Werner, LukᚠSlavický. ©Wilfried Hösl
Frederick Ashton

Musik von Ferdinand Hérold / John Lanchbery

Selige oder unselige Zeiten, als man junge Mädchen noch "behüten" konnte / wollte / musste, wie in dieser ältesten noch getanzten Balletterzählung aus dem späten 18. Jahrhundert. Frederick Ashton träumt diesen Zeiten nach in seinem heiter nachempfundenen Meisterwerk von 1960. Er erzählt die Geschichte der jungen Liebenden Lise und Colas, der Witwe Simone, des Farmers Thomas und seines reichlich tölpelhaften Sohnes Alain mit kunstvollster Einfachheit und virtuosester Naivität. Wir sehen Heuwagen, Ponys, einen Hahn mit seinen Damen, man tanzt um den Maibaum und wird vom sommerlichen Gewitterregen überrascht… Gleichzeitig aber genießt man einen choreographischen Geniestreich, durch den all diese harmlos-zauberhaften Bilder mitsamt der süß-wohlklingenden Musik in blitzenden Tanz verwandelt werden.

Wenige Ballette des 20. Jahrhunderts stellen an ihre Protagonisten solche Ansprüche an ihre klassische Technik. Und wenige Ballette können es wagen, mit so ironisch verschmitzter Freude einfach hübsch zu sein.
"Very British!?" – lassen Sie sich herausfordern von den reizvollen – tatsächlichen wie vermeintlichen – Widersprüchen, die das englische Ballett in seinen großen Werken vereinigt.

 
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