liebe.nur liebe - Biographien
liebe.nur liebe
Minas Borboudakis
Frank Maria Reifenberg
Auftragswerk der Bayerischen Staatsoper
Marstall
Donnerstag, 29. Mai 2008
Musikalische Leitung
Allan Bergius
Allan Bergius wurde 1972 in München geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Mit sechs Jahren erhielt er seinen ersten Cellounterricht. Ein Jahr später trat er dem Tölzer Knabenchor bei, wo er sieben Jahre lang als Solist zahlreiche Sopranpartien unter Dirigenten wie Karajan, Levine, Harnoncourt und Sawallisch sang.
Höhepunkt war für ihn die Solopartie in Mahlers 4. Symphonie unter Leonard Bernstein mit den Wiener Philharmonikern.
Im Alter von zwölf Jahren wurde Allan Bergius in die Violoncelloklasse von Jan Polacek aufgenommen, bei dem er sein Studium am Richard Strauss-Konservatorium München 1993 mit Auszeichnung abschloss. In dieser Zeit war er 1. Preisträger bei "Jugend Musiziert", des Kulturkreises Gasteig und des Deutschen Konservatorien Wettbewerbs. Ab 1994 studierte er Cello bei Prof. Frans Helmerson an der Musikhochschule Köln, wo er seine Reifeprüfung mit Auszeichnung bestand und 1998 das Konzertexamen erfolgreich ablegte. Zusätzlich hatte er Unterricht beim Amadeus Quartett und Alban Berg Quartett.
Parallel zum Cellounterricht gründete er dreizehnjährig ein Jugend-Kammerorchester, das er neun Jahre bei Konzerten in Deutschland, Großbritannien und Dänemark leitete.
Es folgten Dirigierkurse bei Helmuth Rilling, Richard Schumacher und Milos A. Machek. Mit 17 erreichte er den 1. Platz beim Internationalen "Masterplayers Competition for Conductors" in Lugano. 1992 erhielt er ein Stipendium des Richard Wagner Verbandes München. Ein Jahr später wurde er in das "Dirigentenforum" des Deutschen Musikrates aufgenommen, wo er zahlreiche Kurse bei namhaften Dirigenten belegte. 1993 und 1994 errang Allan Bergius den 1. Platz beim Internationalen Meisterkurs für Dirigenten mit der Mährischen Philharmonie in Olomouc, Tschechische Republik.
Von 1998 bis 2001 studierte er Dirigieren bei Prof. Michael Luig an der Kölner Musikhochschule. Nach einer Spielzeit als Solocellist an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, wurde er 2001 an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld und Mönchengladbach 2. Kapellmeister. Zu seinen wichtigsten Dirigaten zählten bisher
Don Giovanni,
Eugen Onegin,
Macbeth,
Luisa Miller,
Hänsel und Gretel,
Carmen,
Don Pasquale,
Die Zauberflöte und
Tannhäuser. Gastdirigate führten ihn u.a. nach Biel, Regensburg, München, Nürnberg und Kassel.
2004 erhielt er in der Sparte Dirigieren den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler sowie einen Förderpreis von den Freunden des Theaters Krefeld-Mönchengladbach.
Seit März 2007 ist er stellvertretender Solocellist beim Bayerischen Staatsorchester in München.
Regie
Cornel Franz
wurde 1946 in Lahr geboren, wuchs in Freiburg im Breisgau auf und studierte nach dem Abitur Germanistik, Theater- und Musikwissenschaft in München. Nach ersten Engagements als Inspizient und Regieassistent in Bayreuth und Dortmund begann er seine Karriere als freier Regisseur, die ihn von Ulm, Bremen, Mannheim bis nach Wien, Paris, Los Angeles führte. Parallel dazu arbeitete er an der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen und der Bayerischen Staatsoper. 1985 begann seine Lehrtätigkeit an der Berliner Hochschule der Künste. 1988 wurde er auf den Lehrstuhl des Studiengangs Regie an der Hochschule für Musik und Theater München berufen. Nach der Gründung der Bayerischen Theaterakademie erhält der Studiengang 1996 mit dem Akademietheater eine feste Bühne. Seit 1993 ist Prof. Cornel Franz wieder mit dem Münchner Nationaltheater verbunden, zunächst als künstlerischer Leiter der Experimentierbühne "Labor" und seit 1997 verantwortlich für Konzept und Programm der Reihe
Festspiel+.
Bühne und Kostüme
Ulrich Franz
Geboren in Deutschland. Studierte Freie Malerei und Bühnenbild in Köln, im Anschluss Bühnenbildassistenz bei der Technischen Direktion der Städtischen Bühnen Frankfurt/Main. 1975 Leiter des Ausstattungsateliers der Bayerischen Staatsoper und Bühnenbildner verschiedener Ballette und Opern. Daneben Bühnenbilder für zahlreiche Musiktheater-Produktionen in Passau. Seit 2003 ist er Leiter der Abteilung Konstruktion und Ausstattung und Vertreter des Technischen Direktors.
Licht
Michael Bauer
Michael Bauer, geboren in München, kam 1980 an die Bayerische Staatsoper, wo er zum Beleuchter ausgebildet wurde und seitdem tätig ist. Seit 1987 führten ihn eigene Arbeiten auch an andere Theater in Deutschland. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag für Licht an der Münchner Musikhochschule. Seit Januar 1998 ist er Leiter des Beleuchtungswesens an der Bayerischen Staatsoper. Lichtgestaltung an der Bayerischen Staatsoper in der Spielzeit 2009/10: u.a.
L’elisir d’amore,
Die Tragödie des Teufels,
Palestrina,
Jenufa,
Die Fledermaus,
Der fliegende Holländer.
Dramaturgie
Rainer Karlitschek
Rainer Karlitschek, aufgewachsen in Murnau, studierte Theater- und Musikwissenschaft sowie Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und schloss dort mit einer Arbeit über Vergangenheitsbewältigung auf dem Musiktheater der Nachkriegszeit ab. 2001 wurde er Dramaturgieassistent an der Bayerischen Staatsoper, 2006 Dramaturg (u.a. Schwerpunkt im Bereich Kinder- und Jugendarbeit) und arbeitete u.a. mit Regisseuren wie David Bösch, Richard Jones und Christian Stückl zusammen. Zudem ist er Dozent an der Bayerischen Theaterakademie August Everding (Studiengang Maskenbild).
Video
Silke Holzach
Silke Holzach, geboren in Deutschland, studierte Architektur. Seit 2006 ist sie Leiterin der Videoabteilung der Bayerischen Staatsoper. Lichtprojektionen u.a. für
Alice in Wonderland,
Der fliegende Holländer,
Le Corsaire,
liebe.nur liebe,
Così fan tutte,
Zugvögel und
100 Jahre Ballets Russes. Im Teatro Romano in Verona realisierte sie das 3D-Videobühnenbild für
Sturm, zudem Kamera- und Postproduction-Arbeiten für diverse Dokumentarfilme des Bayerischen Fernsehens und für die Akademie der Wissenschaften.
Mitarbeit szenische Einrichtung
Sandra Eberle
junger mann
Johannes Klama
erhielt seine Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Er sammelte erste Bühnenerfahrungen am Studio der Otto-Falckenberg-Schule und spielte noch während des Studiums an den Münchner Kammerspielen und dem Maxim Gorki Theater, Berlin. Sein erstes Engagement führte ihn 2004 an das Stadttheater Konstanz. Dort war er während seines zweijährigen Engagements in zahlreichen Rollen zu erleben (u.a. Montgomery in
Die Jungfrau von Orleans, Ferdinand in
Kabale und Liebe, Gratiano in
Der Kaufmann von Venedig). Zudem hat er in einigen Kurzfilmen und Fernsehserien mitgewirkt. In der Spielzeit 2006 / 2007 ist er als Gast in mehreren Produktionen des Schauspielhaus Zürich zu sehen. An der Bayerischen Staatsoper spielte er bereits den Giacomo in Donizettis
Roberto Devereux.
frau I
Elif Aytekin
stammt aus der Türkei und studierte Gesang u.a. in Izmir. Sie gewann Preise bei Wettbewerben und besuchte die Sommerakademie des Mozarteum in Salzburg. Erfahrung sammelte sie auch im Chordirigieren bei mehreren Chören ihres Heimatlandes. Sie arbeitete u.a. beim European Opera Center, wo sie in Ravels
L‘enfant et les sortilèges auftrat, und gab Konzerte in der Türkei und Deutschland. 2007 wurde sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper.
frau II
Laura Rey
studierte Gesang u.a. am Konservatorium von Puerto Rico und am Curtis Institute of Music und war selbst als Lehrerin tätig. Sie hat nicht nur als Opernsängerin in Nord- und Mittelamerika Partien wie Mimì (
La bohème), Morgana (
Alcina) und Miss Jessel (
The Turn of the Screw) gesungen, sondern auch im Bereich von Rock und Pop Erfahrungen gesammelt. Darüberhinaus ist sie als Komponistin engagiert und war u.a. als „Best Latin Music Songwriter of the Year 2000) in Los Angeles nominiert. Seit Herbst 2007 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper; Partien hier: Stimme des Hirten (
Tosca), Taumännchen (
Hänsel und Gretel), Altgläubige (
Chowanschtschina).
frau III
Anaïk Morel
Anaïk Morel wurde in Lyon geboren und studierte bereits als Jugendliche Cello, bevor sie am Konservatorium ihrer Heimatstadt zum Gesang wechselte und mit Auszeichnung abschloss. Sie war an den Opern von Besançon und Lyon, beim Festival junger Talente in Paris sowie in zahlreichen Konzerten in und außerhalb Frankreichs zu hören. Ab September 2006 gehörte sie dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an. Seit letzter Spielzeit ist sie Ensemblemitglied. Partien hier 2009/10: Hänsel (
Hänsel und Gretel), Zweite Dame (
Die Zauberflöte), Flora (
La traviata), Soeur Mathilde (
Dialogues des Carmélites), Silla (
Palestrina), Mercédès (
Carmen).
frau IV
Stephanie Hampl
, geboren in München, studierte Gesang an der Musikhochschule Augsburg sowie an der Hochschule für Musik und Theater München. Sie war Mitglied der Liedklasse von Helmut Deutsch und besuchte Meisterkurse bei Rudolf Piernay, Edith Wiens und Brigitte Fassbaender. Während des Studiums sang sie u.a. Partien wie Dorabella (
Così fan tutte) und Ramiro (
Die Gärtnerin aus Liebe). Gastengagements führten sie an das Mainfranken Theater Würzburg sowie an die Kammeroper Schloss Rheinsberg, wo sie mit dem Förderpreis der Vera und Volker Doppelfeld Stiftung ausgezeichnet wurde. Sie ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes sowie der Internationalen Bachakademie Stuttgart. Seit Herbst 2007 ist sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper. Partien hier: Sklavin (
Salome), Sandmännchen (
Hänsel und Gretel), Trommler (
Der Kaiser von Atlantis), Käthchen (
Werther), Laura (
Luisa Miller).
mann I
Ho-Chul Lee
Ho-Chul Lee wurde in Seoul/Südkorea geboren und absolvierte sein Gesangstudium an der Seoul National University. Seit Oktober 2005 studierte er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg im Fach Oper. Er wurde als „Leading Musician for the 21st Century“ sowie als Tenor des Jahres vom „Korean Broadcasting System“ ausgezeichnet. Auftritte hatte er bereits als Tamino (
Die Zauberflöte) und Turiddu (
Cavalleria rusticana) im Korean National Theater und als Ferrando (
Così fan tutte) in Hamburg. Seit Herbst 2007 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper.
mann II
Michael McBride
stammt aus Kanada und studierte u.a. in Toronto und an der Royal Academy of Music in London und trat bereits als Romeo (
Romeo et Juliette) bei der British Youth Opera und als Tamino (
Die Zauberflöte) bei der Royal Academy Opera auf. Darüberhinaus hatte er Auftritte u.a. in Stuttgart, Urbania und Banff/Kanada. Seit 2006 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper.
mann III
Adrian Sâmpetrean
Adrian Sâmpetrean wurde 1983 in Cluj-Napoca / Rumänien geboren. Sein Gesangsstudium beendete er 2006 an der „Gheorghe Dima“ Musikhochschule seiner Heimatstadt. Anschließend folgten Masterklassen u.a. bei Ion Buzea und Mariana Nicolesco. 2006 gab er sein Bühnendebüt an der Rumänischen Nationaloper Cluj-Napoca als Colline (
La bohème) gefolgt von Auftritten als Raidmondo (
Lucia di Lammermoor). Zudem ist er Preisträger zahlreicher Gesangswettbewerbe (Internationaler Gesangswettbewerb „Hariclea Darclee“, Internationaler Gesangswettbewerb „Eugenia Moldoveanu“, etc.). Seit 2007 ist er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper München.Partien hier: Zöllner (
La bohème), Kommissär (
Madama Butterfly), Brühlmann (
Werther).
mann IV
Marc Pujol
stammt aus Barcelona/Spanien und studierte Klavier, Geige und Architektur, bevor er u.a. in Nizza Gesang studierte. Er besuchte Meisterklassen u.a. bei Eric Halfvarson und Roger Vignoles. Sein Repertoire reicht vom Liedgesang bis hin zu Partien wie Comte Des Grieux in Massenets
Manon, Oroveso (
Norma) und Sprecher (
Die Zauberflöte). Auftritte hatte er u.a. bei der Valbertran Schubertiade mit dem Orchester des Liceu in Barcelona und arbeitete mit zahlreichen internationalen Dirigenten. Seit September 2006 gehört er dem Opernstudio der Bayerischen Staatsoper an.