Festkonzert zum 200. Geburtstag von Giuseppe Verdi - Biographien
Festkonzert zum 200. Geburtstag von Giuseppe Verdi
Nationaltheater
Dienstag, 26. Februar 2013
Dienstag, 26. Februar 2013
Musikalische Leitung |
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Zubin Mehta wurde 1936 in Bombay geboren und erhielt von seinem Vater Mehli Mehta, dem Gründer des Bombay Symphony Orchestra, seine erste musikalische Ausbildung. Nach zwei Semestern Medizinstudium konzentrierte er sich ganz auf die Musik und absolvierte an der Wiener Musikakademie bei Hans Swarowsky eine Dirigentenausbildung. Er gewann den Internationalen Dirigentenwettbewerb von Liverpool und war Preisträger der Akademie in Tanglewood. Bereits 1961 hatte er bereits die Wiener und die Berliner Philharmoniker sowie das Israel Philharmonic Orchestra dirigiert; allen drei Orchestern ist er bis heute verbunden. Zubin Mehta war Music Director des Montreal Symphony Orchestra (1961-1967) und des Los Angeles Philharmonic Orchestra (1962-1978). 1969 wurde er außerdem musikalischer Berater des Israel Philharmonic Orchestra, wo man ihn 1977 zum Chefdirigenten und 1981 zum Music Director auf Lebenszeit ernannte. Mit diesem außerordentlichen Ensemble hat Zubin Mehta annähernd 2000 Konzerte auf fünf Kontinenten gegeben. 1978 wurde er Music Director des New York Philharmonic Orchestra; seine Ära dort dauerte dreizehn Jahre und war damit die längste in der Geschichte dieses Orchesters. Seit 1985 ist er Chefdirigent des Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz. 1964 gab Zubin Mehta sein Debüt als Operndirigent in Montreal mit Tosca; seitdem stand er am Pult der Metropolitan Opera New York, der Wiener Staatsoper, des Londoner Royal Opera House, Covent Garden, der Mailänder Scala, der Opernhäuser in Chicago und Florenz sowie bei den Salzburger Festspielen. Zwischen 1998 und 2006 war Zubin Mehta Bayerischer Generalmusikdirektor und damit musikalischer Leiter der Bayerischen Staatsoper. Hier hat er über 400 Vorstellungen geleitet und mit der ganzen Companie zwei Tourneen nach Japan sowie zwei Europatourneen mit dem Staatsorchester unternommen. Die Liste von Zubin Mehtas Ehrungen und Auszeichnungen ist lang; u.a. trägt er den „Nikisch-Ring“, der ihm von Karl Böhm vererbt wurde. Er ist Ehrenbürger von Florenz und Tel Aviv. 1997 wurde er zum Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper ernannt. 1999 erhielt Zubin Mehta den neugeschaffenen Preis für Frieden und Toleranz der Vereinten Nationen. 2001 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft der Wiener Philharmonikern verliehen, 2004 ernannten ihn die Münchner Philharmoniker zum ersten Ehrendirigent, und 2006 wurde Zubin Mehta Ehrendirigent Los Angeles Philharmonic. Das Bayerische Staatsorchester ehrte ihn zu seinem Ausscheiden als Generalmusikdirektor 2006 mit dem gleichen Titel, außerdem wurde er zum Ehrenmitglied der Bayerischen Staatsoper ernannt. Darüberhinaus wurde er mit der Kennedy Center Honors 2006 für seine lebenslangen Verdienste um die Künste und die amerikanische Kultur ausgezeichnet. 2011 erhielt er außerdem als erster klassischer Musiker einen eigenen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. 2006 eröffnete er mit einer Produktion von Beethovens Fidelio den Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia, gefolgt von einer Neuproduktion von Richard Wagners Ring des Nibelungen mit der Fura del Baus aus Barcelona in Valencia und Florenz, sowie die Eröffnung des New National Opera House in Oslo im September 2008. In der Saison 2011/12 wird er an der Bayerischen Staatsoper die Neuproduktion von Puccinis Turandot, Beethovens Fidelio sowie ein Akademiekonzert dirigieren. www.zubinmehta.net |
Chor |
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Sören Eckhoff wurde in Hamburg geboren. Er war Chorleiter und Kapellmeister in Augsburg, am Ulmer und Heidelberger Theater sowie am Stadttheater Würzburg, dort für kurze Zeit auch Operndirektor. Zudem arbeitete er u.a. mit dem Rundfunkchor Berlin, dem RIAS-Kammerchor, dem WDR- und NDR-Rundfunkchor und studierte Pendereckis Die 7 Tore von Jerusalem, die Uraufführung von Sophia Gubaidulinas Passion und Auferstehung Jesu Christi nach Johannes und Haydns Jahreszeiten ein. An der Komischen Oper Berlin übernahm er die Choreinstudierung bei Die Liebe zu den drei Orangen, am Nationaltheater Mannheim bei Lohengrin. Außerdem hält er einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik in Würzburg inne. 2005 wurde er Chordirektor der Oper Leipzig und ist seit Herbst 2010 Chordirektor an der Bayerischen Staatsoper. |
Sopran |
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Krassimira Stoyanova, geboren in Bulgarien, erhielt ihre Ausbildung im Fach Violine, anschließend in Gesang im bulgarischen Plovdiv. Sie debütierte 1995 in Sofia u.a. als Gilda (Rigoletto) und Susanna (Le nozze di Figaro). 1998 folgte als Micaëla (Carmen) ihr Debüt an der Wiener Staatsoper, ein Haus, dem sie seither mit Partien wie Mimì (La bohème) und Desdemona (Otello) eng verbunden ist. Weiterhin war sie u.a. als Violetta (La traviata) an der Metropolitan Opera New York sowie am Londoner Royal Opera House Covent Garden, als Contessa (Le nozze di Figaro) in Helsinki, als Donna Anna (Don Giovanni) an der New Israeli Opera Tel Aviv, als Rusalka in Zürich, als Luisa Miller an der Bayerischen Staatsoper sowie als Antonia (Les Contes d’Hoffmann) bei den Salzburger Festspielen zu erleben. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Sopran (Verdi-Requiem), Amelia Grimaldi (Simon Boccanegra). |
Mezzosopran |
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Ekaterina Gubanova studierte in ihrer Heimatstadt Moskau und wurde 2002 in das Young Artists Programme des Londoner Royal Opera House Covent Garden aufgenommen, wo sie seither mehrfach gastierte. Darüber hinaus trat sie an der Wiener Staatsoper, am Teatro Real in Madrid und am Gran Teatro del Liceu in Barcelona sowie bei den Festspielen in Salzburg und Baden-Baden auf. Ihr Repertoire umfasst Partien wie Giulietta (Les Contes dʼHoffmann), Olga (Eugen Onegin) und Amneris (Aida). Jüngere Engagements waren Fricka (Die Walküre) an der Mailänder Scala und an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, wo sie auch Eboli (Don Carlo) sang, sowie Giovanna Seymour (Anna Bolena) an der Metropolitan Opera New York. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Brangäne (Tristan und Isolde), Solistin in Verdis Messa da requiem. |
Tenor |
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Joseph Calleja, geboren auf Malta, absolvierte dort seine Gesangsausbildung. Sein Debüt gab er 1997 auf Malta als Macduff (Macbeth) und sang im selben Jahr Leicester (Maria Stuarda) mit der Nationale Reisopera in Holland. Anschließend debütierte er mit großem Erfolg an den bedeutenden Opernhäusern der Welt, u.a. an der New Yorker Metropolitan Opera, San Francisco Opera, Deutschen Oper Berlin, Hamburgischen und Wiener Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden in London sowie bei den Festspielen von Pesaro, Bregenz und Salzburg. Sein Repertoire umfasst Partien wie Duca di Mantova (Rigoletto), Roberto Devereux, Don Ottavio (Don Giovanni), Rodolfo (La bohème), Nemorino (L’elisir d’amore) und Alfredo (La traviata). Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Il Duca di Mantova (Rigoletto), Tebaldo (I Capuleti e i Montecchi), Tenorsolo (Verdis Messa da requiem). |
Bass |
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Kwangchul Youn absolvierte sein erstes Gesangsstudium am Konservatorium seiner Heimatstadt Chungju in Südkorea und debütierte 1988 an der Staatsoper in Seoul. 1990 ging er nach Europa und setzte seine Ausbildung fort. 1993 gewann er den Plácido-Domingo-Gesangswettbewerb und war zehn Jahre lang bis 2004 festes Ensemblemitglied der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Sein Repertoire umfasst u.a. Marke (Tristan und Isolde), Bertram (Robert le Diable), Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg), Fasolt (Das Rheingold), Hermann (Tannhäuser), Gurnemanz (Parsifal), Ramfis (Aida) und Lodovico (Otello). Engagements führten ihn u.a. an die Opernhäuser von Paris, Wien, New York, Madrid und Barcelona sowie zu den Festspielen in Ludwigsburg, Salzburg und Bayreuth. Partien an der Bayerischen Staatsoper 2012/13: Gurnemanz (Parsifal), Ferrando (Il trovatore), Marke (Tristan und Isolde), Basspartie (Verdi-Requiem). |
